ESC 2025: Abor & Tynna veröffentlichen düsteres Video – mit Berlin-Vibes

Abor & Tynna haen ein neues Musikvideo für ihren Song „Baller“ veröffentlicht. Inklusive perlenbesetztem Zombie, der an die Berliner Clubszene erinnert.
Collage: Youtube Abor & Tynna, picture alliance/dpa | Boris RoesslerPünktlich zum Start der ESC-Proben in Basel haben Abor & Tynna am 8. Mai 2025 das langerwartete Musikvideo zu ihrem Beitrag „Baller“ veröffentlicht – ein visuell eindrucksvoller, düsterer Clip, der nicht nur Fans begeistert, sondern auch mit ästhetischen Anspielungen auf die Berliner Clubszene punktet. Parallel erschien eine separate Remix-Version.
Überraschende Ankündigung – und gleich zwei Videos
Erst kurz vor Release ließen Abor & Tynna auf Instagram verlauten: „You ask. We deliver…tomorrow.“ – eine charmante Antwort auf die Fragen der Fans, warum bislang kein offizielles Musikvideo veröffentlicht worden war. Am Abend ihrer ersten Probe für den Eurovision Song Contest 2025 folgte die doppelte Veröffentlichung: ein Musikvideo zum Originalsong und ein zweites Video zum „Baller (nowifi Remix)“.
Seht hier das Originalvideo:
Und hier noch mal das Video im Remix:
Dunkel, stylisch, kompromisslos: Ein Musikvideo wie ein Berliner Technoclub
Der Clip ist eine visuelle Reise durch düstere, stilisierte Welten – mit Anleihen an Mode, Horrorfilm und Clubkultur. Tynna wird von kunstvoll gestalteten Dämonen- und Zombiefiguren gejagt: perlenbesetzte Gesichter, Kettensägen mit Kristallbesatz, rote Lack- und Leder-Outfits – das Ganze wirkt wie eine Modenschau im Albtraumformat.
Die Ästhetik erinnert stark an die Berliner Clubszene, insbesondere an die düstere, expressive Atmosphäre von Clubs wie Berghain oder Sisyphos – mit Stroboskoplicht, Underground-Mode und künstlerischer Grenzüberschreitung. Damit bringen Abor & Tynna ein Stück Berlin auf die ESC-Bühne.
Zwei Musikversionen – gleiche Bilder, andere Wirkung
Das offizielle Musikvideo verwendet den ursprünglichen Original-Mix von „Baller“, nicht die ESC-Version – ein kreatives Detail. Parallel dazu wurde ein zweites, identisch geschnittenes Video mit dem „Baller (nowifi Remix)“ veröffentlicht. Dieses ist Teil der ESC-Contentreihe „A Little Bit More“, in der alternative Versionen der Songs präsentiert werden.
Während das Hauptvideo atmosphärisch und schwer wirkt, bringt der Remix eine clubtaugliche Härte und elektronische Energie – ebenfalls passend zum Berlin-Vergleich.
Tynna zufrieden: „Ist gut gelaufen“
In ihrer Instagram-Story kommentierte Tynna den Release kurz und knapp: „Ist gut gelaufen, würde ich sagen.“ Auch online häufen sich positive Rückmeldungen – viele loben die künstlerische Qualität, die Symbolik und den konsequenten Stil.
Ob das Musikvideo am 17. Mai beim ESC-Finale in Basel zusätzliches Momentum bringen kann, bleibt abzuwarten – doch die Chancen stehen gut, dass „Baller“ in Erinnerung bleibt.

