Doctor Who Staffel 14: So stark ist die erste Folge „Weltraumbabies“

Jeden Samstag erscheint auf Disney+ ab nun eine neue Folge Doctor Who.
Silas Stein/dpaMit "Weltraumbabies" ist die erste Folge der neuen Staffel, des Sci-Fi Hits Doctor Who, gestartet. Die Serie führt die Zuschauer im Schnelldurchlauf in die umfassende Mythologie der Serie ein und setzt zugleich den Ton für die verrückten Abenteuer des Time-Lords und seiner Begleiterin.
Eine kurze Einführung
Die Folge setzt direkt an die Geschehnisse aus dem Weihnachtsspecial "Vom Himmel Hoch" an, in welchem der Doktor und seine neue Begleiterin Ruby Sunday, Babys vor einer Horde zeitreisender Goblins in einem fliegenden Schiff gerettet haben. Was eine ziemliche Parallele zu dieser Folge darstellt, wie sich noch zeigen wird. Doch zunächst einmal verliert die Serie keine Zeit, um neue Zuschauer direkt auf den Stand der Dinge zu bringen, ohne die Dinge unnötig zu verkomplizieren. Der Doctor stellt sich und seinen Heimatplaneten Gallifrey vor, auf welchem sich die Leute sehr pompöse Namen gaben, weshalb er schlichtweg Doctor heißt. Wobei er im selben Atemzug auch den Namen einer alten Schurkin der klassischen Serie, der Rani, fallen lässt. Ebenso erklärt der Doctor Ruby, warum sein Zeit-/Raumschiff wie eine Polizei Notrufzelle aussieht und auch, dass seine ganze Spezies, die Time-Lords ausgelöscht wurde, was alteingesessene Fans bereits aus dem Finale der zwölften Staffel der letzten Inkarnation der Serie, "Die zeitlosen Kinder", wissen. Nach einem kurzen Abstecher in die Zeit der Dinosaurier, in welchem ganz kurz auf den Schmetterlingseffekt eingegangen und dann auch erklärt wird, warum dieser in Zukunft nicht mehr wichtig sein wird, landen die beiden auf der Raumstation, auf der sich der Großteil der Folge abspielen wird.
Weltraumbabys und der Bogeyman
Auf der Station treffen Ruby und der Doctor, auf eine Gruppe sprechender Babys, die die Station operieren, deren Aufpasserin Nan-E, oder auch Jocelyn, und das Monster, dass im Keller lebt, den Bogeyman. Jocelyn erklärt, dass die Station, auf der Babys heranwachsen, um neue Kolonien zu bevölkern, vor 6 Jahren von der Regierung aufgrund einer finanziellen Rezession verlassen wurde, es aber laut den Gesetzen illegal ist, die Geburtenmaschine des Schiffs abzuschalten, weshalb die Station nun von Babys operiert wird. Die Folge macht klar, dass dies eine gezielte Kritik auf Bewegungen wie die Pro-Life Bewegung sein soll, laut, der darauf bestanden wird, dass es neue Geburten geben muss, ohne darauf zu achten, was mit den Kindern danach passiert. Um die Babys zu retten, konfrontieren der Doctor und Ruby darauf hin den Bogeyman, welcher, so stellt sich heraus, von derselben Maschine wie die Babys erzeugt wurde, spezifisch um den Kindern Angst zu machen, um als abschreckende Geschichte zu dienen. Nachdem sie dies herausgefunden haben, stoppen die beiden Jocelyn daran, den Bogeyman in den Weltraum zu schleudern und bringen diesen, so wie die Kinder auf einen neuen Heimatplaneten.
Rubys Mutter
Neben der Haupthandlung der Folge legt diese einen großen Wert auf das Rätsel um Rubys leibliche Mutter. Ein Handlungsstrang, der bereits in "Vom Himmel Hoch" aufgeschlagen wurde und wohl als durchgehender Strang durch diese Staffel laufen wird. So verändern sich die Erinnerungen des Doktors an die Geschehnisse aus der letzten Folge, in der dieser Rubys Mutter begegnet ist. Es beginnt plötzlich in der Raumstation zu schneien, was laut dem Doctor eine Warnung sei, dass die beiden diesem Mysterium nicht mehr nachgehen sollen. So erklärt der Doctor Ruby auch am Ende der Folge, dass sie nicht in die Nacht, in der Rubys Mutter sie ausgesetzt hat, zurückreisen können, da sie ansonsten ein großes Paradoxon auslösen würden. Auch wenn dies den Doctor in den vorherigen Serien auch nur selten vor etwas gestoppt hat.
Doctor Who auf Disney+
Doctor Who Staffel 1 ist aktuell auf Disney+ zu sehen. Die nächste Folge "Die andere Saite des Teufels", wurde zeitgleich mit dieser veröffentlicht, die nächsten 6 Folgen werden nun im Wochentakt immer samstags erscheinen.