Der längste Film aller Zeiten?
: Dieser Film dauert fast 36 Tage

Es gibt mittlerweile Millionen Filme, die alle unterschiedlich lang sein können. Doch welcher gehört zu den längsten?
Von
Lea Lange
Stockholm
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Der längste Film, der jemals gedreht wurde, dauert mehr als 35 Stunden. Welcher ist es und um was geht es? Alle Infos gibt es hier.

Der längste Film, der jemals gedreht wurde, dauert mehr als 35 Stunden. Welcher ist es und um was geht es? Alle Infos gibt es hier.

Caroline Seidel/dpa

Jeder kennt Filme, die entweder nur 40 Minuten oder auch mehr als drei Stunden dauern. Doch ist euch auch der längste Film der Welt bekannt? Alle Infos zur Handlung und dem Titel findet ihr in diesem Artikel:

Wie heißt der Film mit der längsten Spieldauer?

Der Film mit der längsten Spieldauer heißt Logistics aus dem Jahr 2012. Dabei handelt es sich um einen Experimentalfilm, welcher in Schweden entstanden ist. Die Regie führten dabei Erika Magnusson und Daniel Andersson.

Was ist ein Experimentalfilm?

Es gibt verschiedene Genres im Bereich Film und Fernsehen, wie etwa Horror, Dokumentationen oder Komödien. Doch was genau ist ein Experimentalfilm? Dabei handelt es sich um ein Genre, das nicht den traditionellen Mustern folgt und somit das narrative Kino aushebelt. Damit gehört dieses Genre keineswegs zu den klassischen Filmen.

Wie viele Stunden dauert der Film mit der längsten Spieldauer?

Der Experimentalfilm dauert insgesamt 51.420 Minuten. Das entspricht 857 Stunden oder 35 Tagen und 17 Stunden. Wer sich diesen überdurchschnittlich langen Film interessiert, findet ihn auf YouTube. Dort wurde eine Playlist mit insgesamt 107 Videos veröffentlicht und umfasst den gesamten Film. Hier könnt ihr euch das erste Video anschauen:

Um was geht es in „Logistics“?

Die Handlung des Experimentalfilms „Logistics“ ist simpel: Es geht um die Herstellung sowie den Transport eines Schrittzählers. Obwohl der Prozess in kurzer Zeit erklärt wäre, dauert der Film mehr als 35 Tage. Warum ist dies so? Das liegt daran, dass der dargestellte Prozess in Echtzeit aufgenommen und veröffentlicht wurde. Die Idee dahinter: Wir leben in einem digitalen Zeitalter, das von Schnelllebigkeit geprägt ist. Die Regisseure wollten die langsamen und physischen Prozesse wieder sichtbar machen und ein erneutes Bewusstsein dafür schaffen.