BBC enthüllt schwere Vorwürfe gegen Jared Leto: So kann man die Doku ansehen

BBC zeigt heute Abend die Doku „Jared Leto: Hollywood’s Dark Secret“.
VALERIE MACON/AFPIn „Jared Leto: Hollywood’s Dark Secret“ berichten mehrere Frauen von mutmaßlichem sexuellem Fehlverhalten. Einige von ihnen waren nach eigenen Angaben zum Zeitpunkt der geschilderten Ereignisse minderjährig. Doch kann man die Doku auch in Deutschland sehen?
So schaut man die Doku in Deutschland
Über den BBC iPlayer kann die Dokumentation nach der Fernsehausstrahlung mehr als ein Jahr lang abgerufen werden. Für Zuschauer in Deutschland gibt es allerdings eine entscheidende Einschränkung: Der iPlayer ist offiziell nur innerhalb des Vereinigten Königreichs verfügbar. Deswegen benötigt man hierzulande ein VPN, mit dem man sich eine IP-Adresse aus England zulegt. Nun kann man sich im iPlayer registrieren und die Doku ab heute Abend streamen.
Worum geht es in der Jared-Leto-Dokumentation?
Die 57-minütige BBC-Produktion versammelt Aussagen mehrerer Frauen, die Jared Leto sexuelles Fehlverhalten vorwerfen. Vier Frauen berichten laut Medienberichten von Vorfällen, die sich zwischen 2002 und 2016 ereignet haben sollen und nach Darstellung der BBC strafrechtlich relevant sein könnten.
Eine Frau sagt, sie sei im Alter von 17 Jahren in einem Motel sexuell angegriffen worden. Eine andere berichtet, Leto habe ihr mit einem sexuellen Übergriff gedroht. Eine weitere Frau gibt an, sie habe mit 17 Jahren in Kalifornien Sex mit dem Schauspieler gehabt. Das gesetzliche Schutzalter liegt in diesem US-Bundesstaat bei 18 Jahren.
Weitere Frauen schildern sexuell explizite Telefonate und Nachrichten. Leto soll dabei seine Bekanntheit genutzt haben, um an die Telefonnummern junger Fans zu gelangen. Insgesamt kommen in der Dokumentation zehn Frauen zu Wort, von denen neun ihre Erfahrungen demnach erstmals öffentlich schildern. Die BBC gibt an, Teile der Aussagen durch Nachrichten, Fotos sowie Gespräche mit Angehörigen und anderen Zeugen überprüft zu haben.
Es handelt sich um Vorwürfe und nicht um gerichtlich festgestellte Tatsachen. Leto und seine Vertreter reagierten laut „People“ nicht auf Anfragen zu den Anschuldigungen in der neuen Dokumentation. Ähnliche Vorwürfe, die 2025 veröffentlicht worden waren, hatte seine Seite zuvor zurückgewiesen.
