Julian Schmitz-Avila
: „Bares für Rares“-Händler nimmt Stellung zum Missbrauchsskandal in der Kirche

„Bares für Rares“-Star Julian Schmitz-Avila reagiert empört auf das Comeback eines umstrittenen Priesters und fordert endlich Konsequenzen von der Kirche.
Von
Judith Müller
Berlin
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Julian Schmitz-Avila bekannt aus der ZDF-Trödelsendung Bares für Rares mit Horst Lichter, äußert sich zum Missbrauchsskandal.

Julian Schmitz-Avila bekannt aus der ZDF-Trödelsendung Bares für Rares mit Horst Lichter, äußert sich zum Missbrauchsskandal.

Instagram @julianschmitzavila

Der bekannte „Bares für Rares“-Händler Julian Schmitz-Avila zeigt sich empört über die neuesten Enthüllungen rund um die katholische Kirche. Auf Instagram teilte der beliebte Star aus der ZDF-Sendung mit Horst Lichter einen Artikel der BILD-Zeitung, der das unerwartete Comeback eines Priesters beschreibt, der in der Vergangenheit des sexuellen Missbrauchs beschuldigt wurde.

Julian Schmitz-Avila findet klare Worte zu diesem Artikel in der Bild-Zeitung.

Julian Schmitz-Avila findet klare Worte zu diesem Artikel in der Bild-Zeitung.

Instagram @julianschmitzavila

Schockierendes Comeback eines umstrittenen Priesters

Laut dem Bericht von BILD war Pfarrer Michael D., der 2021 für seine Beteiligung an Missbrauchsfällen in der Kritik stand, kürzlich wieder öffentlich aktiv. Bei der Beerdigung des langjährigen Düsseldorfer Stadtdechanten Wilhelm Terboven (†90) leitete D. die Zeremonie – und stand damit erneut im Rampenlicht.

Teilnehmer zeigten sich erschüttert und dokumentierten die Situation mit Handybildern, während D.s Anwalt darauf hinwies, dass sein Mandant die Situation in „örtlicher Abgeschiedenheit“ für ungestört gehalten habe.

Julian Schmitz-Avila, bekannt aus Bares für Rares nutzt seine Reichweite für ein wichtiges Statement zur Kirche.

Julian Schmitz-Avila, bekannt aus Bares für Rares nutzt seine Reichweite für ein wichtiges Statement zur Kirche.

Instagram @julianschmitzavila

Julian Schmitz-Avila kritisiert die Kirche

Der Bares für Rares-Star nutzte seine Instagram-Story, um deutlich zu machen, wie sehr ihn die Vorfälle bewegen:

Auf einem Bild, das ihn mit einer goldenen Kreuz-Halskette zeigt, schreibt Schmitz-Avila: „Wegen solcher Typen muss ich mich immer häufiger rechtfertigen, weshalb ich meinen Glauben öffentlich zur Schau stelle. Verständlich bei solchen ‚Würdenträgern‘.“

In einem weiteren Beitrag betont er: „Der Umgang der Kirche mit Missbrauchsfällen ist bis heute ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen. Statt konsequenter Aufklärung erleben wir Vertuschung, Verzögerung und mangelnde Empathie. Wer Verantwortung trägt, muss endlich handeln – nicht schweigen.“

Wichtiges Zeichen in der Öffentlichkeit

Julian Schmitz-Avila nutzt seine Reichweite, um auf Missstände in der Kirche aufmerksam zu machen. Seine kritische Haltung gegenüber Vertuschung und mangelnder Aufarbeitung unterstreicht, wie wichtig Transparenz und konsequentes Handeln bei sensiblen Themen sind.