Geständnis bei Bares für Rares: „Den Erlös würden wir versaufen!“

Marc und Marco aus der Schweiz wollen sich einen schönen Tag in Köln machen. Das Geld für ihre WM-Kappe möchten sie versaufen.
ZDF-MediathekMarc Bucher und Marco Fornara aus dem schweizerischen Sirnach reisen mit einem ungewöhnlichen Erinnerungsstück zu „Bares für Rares“: einer originalen Fan-Kappe der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 – dem legendären „Wunder von Bern“. Und schon vor der Expertise steht fest, was mit dem möglichen Verkaufserlös passieren soll. „Den Erlös, den würden wir versaufen!“, sagt Marco lachend. Eine Ansage, die Moderator Horst Lichter prompt zum Schmunzeln bringt.

Dank dieser Kappe müssen die Kumpel nicht auf dem Trockenen sitzen.
ZDF-MediathekErinnerung an das Wunder von Bern
Die schwarz-weiß gestaltete Kappe stammt aus dem Besitz von Marcos Großonkel, der damals live beim Endspiel in Bern dabei war. Ein echtes Stück Zeitgeschichte – und für Marco ist klar: „Weil Deutschland damals Weltmeister wurde, gehört die Kappe auch zurück nach Deutschland.“
Experte Detlev Kümmel bestätigt: Es handelt sich um ein typisches WM-Merchandise-Stück aus dem Jahr 1954, mit Design-Elementen, die symbolisch für die fünf Kontinente stehen. „Von oben sieht die Kappe sogar aus wie ein Fußball“, erklärt er – worauf Horst Lichter scherzt: „Dann darf man sich mit der Mütze aber auch nicht bücken!“
Zustand und Seltenheit bringen der Kappe eine Expertise von 150 bis 200 Euro ein.
Bietergefecht mit Siegerjubel
Im Händlerraum lassen die Freunde das Wort der Kappe. „Wir sind beide keine Verkäufer“, lacht Marco. Doch die Händler zeigen großes Interesse – besonders Christian Vechtel und Wolfgang Pauritsch liefern sich ein sportliches Biet-Duell.
Christian setzt sich die Kappe direkt auf: „Der Zustand ist ja Wahnsinn!“ Wolfgang kontert mehrfach – bis Christian schließlich mit 220 Euro den Zuschlag bekommt. Wolfgang ist sichtlich enttäuscht: „Ich hätte das Ding wirklich gern gehabt.“ Christian dagegen jubelt wie beim „Wunder von Bern“.
Ziel erreicht: Prost!
Auch für Marc und Marco geht ein kleiner Traum in Erfüllung: „Jetzt gehen wir Kölsch trinken!“, freut sich Marco. Sie haben sich ihren Wunsch erfüllt – und mit Fußballgeschichte noch einen schönen Abend finanziert.

