Clipper-Fahrzeuge bei Bares für Rares: ZDF-Panne sorgt für Schmunzeln

Sven Deutschmanek begutachtet die Feuerzeuge.
ZDF-MediathekIn der heutigen Ausgabe der beliebten ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ kam es zu einer amüsanten Verwechslung, die bereits im Vorfeld für Verwirrung sorgte. In der offiziellen Pressemitteilung des ZDF war von sogenannten „Clipper-Fahrzeugen“ die Rede – ein Begriff, der nicht nur Feuerzeugsammler stutzig machen könnte.
Clipper – Feuerzeuge statt Fahrzeuge
Tatsächlich handelte es sich bei dem vermeintlichen „Fahrzeug“ um acht klassische Feuerzeuge der Marke Clipper, die Luzie Weyland aus Köln im Auftrag ihres Vaters mitbrachte. In Minute 25 der Sendung ist klar zu erkennen: Expert Sven Deutschmanek und Moderator Horst Lichter begutachten die bunten Feuerzeuge, von einem Fahrzeug weit und breit keine Spur.
Der Experte taxiert die Sammlung auf 40 bis 80 Euro, letztlich einigt sich Luzie mit Händler Daniel Meyer auf 60 Euro – ein fairer Deal für beide Seiten. Clipper-Feuerzeuge sind zwar alltäglich, doch in Sammlerkreisen können bestimmte Designs und Serien durchaus gefragt sein.
Pressemitteilung sorgt für Schmunzeln

Viele Redaktionen haben die Clipper-Fahrzeuge aus der Pressemitteilung übernommen.
Screenshot von GoogleDer kleine Fehler in der ZDF-Vorschau dürfte vor allem Redaktionen, die den Text ungeprüft übernommen haben, ein wenig in Verlegenheit bringen – schließlich wurde in zahlreichen TV-Vorschauen für den heutigen Tag auf die angeblichen „Clipper-Fahrzeuge“ hingewiesen. Dramatisch ist das Missverständnis natürlich nicht, aber ein nettes Beispiel dafür, wie wichtig sorgfältiges Lektorat und ein gutes Verständnis für Produktnamen sein können.
Ein Feuerzeug sorgt für Furore
Auch ohne Fahrzeuge zeigte die heutige „Bares für Rares“-Folge wieder einmal, dass selbst kleine Alltagsgegenstände wie Feuerzeuge für Unterhaltung sorgen können – vor allem, wenn sie unter einem falschen Namen angekündigt werden. Die Zuschauer*innen dürfen sich also nicht nur über einen gelungenen Verkauf freuen, sondern auch über einen kleinen PR-Fauxpas.

