Bares für Rares: Zwei Deals platzen heute – Verkäufer gehen enttäuscht nach Hause

Diese Blicke sagen alles: Zwei Verkäufer gehen heute leer aus.
Collage, ZDF-MediathekIn der heutigen Folge von „Bares für Rares“ mit Horst Lichter kommt es gleich zu zwei spektakulären Fehlversuchen im Händlerraum: Sowohl eine seltene Meissener Tasse als auch eine Designeruhr wechseln nicht den Besitzer – trotz großem Interesse und spannender Verhandlungen.
Deal 1: Meissener Tasse bleibt in Ehren

Diese Tasse findet heute keinen Abnehmer.
ZDF-MediathekDer Verkäufer der historischen Meissener Freundschaftstasse aus dem Jahr 1830 setzt seine Schmerzgrenze bei 500 Euro. Händler Daniel Meyer bietet noch 380 Euro, auch Friedrich Häusser hätte das filigrane Porzellan gern erworben. Doch für weniger als den Wunschbetrag will der Verkäufer nicht verkaufen.
„Wollen Sie’s wieder mitnehmen? Kann ich gut verstehen, ich würd’s auch so machen“, sagt Händlerin Lisa Nüdling. Die Enttäuschung ist dem Besitzer deutlich anzusehen – dennoch will er die Tasse lieber selbst behalten und weiter in Ehren halten.
Deal 2: Designeruhr findet keinen Käufer

Auch diese Uhr will heute leider kein Händler kaufen.
ZDF-MediathekAuch bei der außergewöhnlichen Herrenarmbanduhr „Lip Mach 2000“ von Designer Roger Tallon scheitern die Verhandlungen. Händler Daniel Meyer erklärt:
„Das ist mir jetzt nicht die Uhr, die mir persönlich so gefällt, dass ich bis ans Äußerste als Sammlerpreis gehen würde. Ich seh das als Händler – und da ist mir meine Marge wichtig.“
1000 Euro hätte Meyer geboten, doch der Verkäufer entscheidet sich dagegen. „Das ist eine witzige Uhr, aber wir sind leider nicht witzig genug“, fasst Meyer mit einem Augenzwinkern zusammen. Lisa Nüdling bestätigt: „Dann wird das leider kein Geschäft, aber wir danken Ihnen trotzdem, dass Sie uns die tolle Uhr gezeigt haben.“
Mit den Worten „Für die Händler war es leider nicht rar genug, so wie es für mich eben rar ist“ verlässt der Besitzer ohne Deal den Raum.

