Bares für Rares
: Winzige Rarität sorgt für riesiges Bietergefecht

In der heutigen Folge von „Bares für Rares“ streiten sich zwei Händler um eine klitzekleine Rarität. Und die bringt auch noch mehr als den dreifachen Wunschpreis!
Von
Judith Müller
Köln
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Horst Lichter stellt sich vor, wie klein wohl die Bilder mit der Minikamera werden.

Horst Lichter stellt sich vor, wie klein wohl die Bilder mit der Minikamera werden.

ZDF-Mediathek

In der aktuellen Folge von „Bares für Rares“ staunen Horst Lichter und die Zuschauer über eine ganz besondere Rarität: Bernd Suermann und sein Enkel Nicolas Eulenstein aus Hagen bringen eine winzig kleine Kleinstbildkamera „Kalos“ mit in die Sendung.

So selten ist die „Kalos“-Kamera von Otto Seidel

Die Expertise übernimmt Annika Raßbach, die sofort begeistert ist: „Ihr habt ein ganz dickes Dingen mitgebracht“, witzelt Horst Lichter. „Wie werden die Bilder damit?“ fragt er. Annika lacht: „Klein! Aber man kann sie natürlich vergrößern.“

Die „Kalos“-Kamera stammt aus den Jahren 1950 bis 1954 und wurde von der Otto Seidel GmbH in Karlsruhe hergestellt. Besonders spannend: Sie wurde eigentlich nur exklusiv bei Glock & Co. in Karlsruhe verkauft, dem ältesten Fotofachgeschäft Deutschlands seit 1864. Doch im Inneren steht „Foto Schröder Bonn“. Annika erklärt, dass die Kamera vielleicht ausnahmsweise auch dort verkauft wurde – ein Detail, das ihre Seltenheit unterstreicht.

Originaltäschchen macht Sammler glücklich

Die funktionstüchtige Kamera hat es in sich: Sie arbeitet mit einem 16-mm-Film und ist aus stabilem Aluminiumguss gefertigt. „Man kann entweder manuell oder mit längerer Belichtung fotografieren“, erklärt Annika Raßbach. Ihr Highlight: das dazugehörige Original-Ledertäschchen! „Das ist sehr selten. Wenn ich die hier reinstecke – das ist wie Butter!“, schwärmt sie.

Wunschpreis weit übertroffen dank Experten-Schätzung

Die Kamera gehörte einst Bernds Vater. Für ihn wäre ein Verkaufspreis von 100 Euro völlig in Ordnung. Doch Annika überrascht die beiden mit ihrer Expertise: „Ich bin bei 250 bis 400 Euro!“ Bernd staunt: „Wahnsinn!“

Heftiges Bieterduell im Händlerraum

Im Händlerraum entbrennt ein unerwarteter Kampf um die kleine Rarität. Händler Jan Cizek ist sofort Feuer und Flamme, doch auch Wolfgang Pauritsch will die Kamera für seine Auktionen haben. Die Gebote schnellen in die Höhe: von 150 auf 160 Euro, dann 200, bis Jan Cizek schließlich 310 Euro bietet – mehr als das Dreifache des ursprünglichen Wunschpreises!

Wolfgang versucht noch mitzuhalten, doch Jan bleibt hartnäckig: „Ich möchte sie als Vitrinenobjekt haben.“ Am Ende hat Jan die Nase vorn – und Bernd und Nicolas gehen überglücklich mit einem Top-Preis nach Hause.

Annika Raßbach beweist, wie wichtig Expertise ist

Die heutige Folge von „Bares für Rares“ zeigt wieder einmal: Eine fachkundige Expertise kann aus einem vermeintlich kleinen Fundstück ein wahres Highlight machen. Dank Annika Raßbachs Begeisterung und Fachwissen wird eine winzige Kamera zum Star – und sorgt für einen packenden Bieter-Showdown!