Bares für Rares
: Warum der Schimmel „Schimmel“ heißt – Expertin überrascht mit ungewöhnlicher Erklärung

Warum nennt man ein weißes Pferd eigentlich „Schimmel“? Die verblüffende Antwort gibt es heute bei „Bares für Rares“.
Von
Judith Müller
Köln
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Wendela Horz erklärt, woher der Name Schimmel für das weiße Pferd kommt.

Wendela Horz erklärt, woher der Name Schimmel für das weiße Pferd kommt.

Collage, ZDF-Mediathek

In der heutigen Folge von „Bares für Rares“ sorgt nicht nur ein kunstvolles Zigarettenetui für Aufsehen, sondern auch eine tierische Erklärung mit Aha-Effekt. Verkäuferin Natalie Reuter aus München bringt ein elegantes Etui mit zwei fein emaillierten Pferdeköpfen in die Sendung – und denkt zunächst, das Stück stamme aus Russland. Doch Expertin Wendela Horz belehrt sie (und alle Zuschauer) eines Besseren.

Nicht russisch, sondern wienerisch – und mit einer interessanten Tierfrage

Das silberne Etui mit Innenvergoldung wurde laut Expertise eindeutig um 1910 in Wien gefertigt – von der renommierten Firma Kurzer & Wolf. Die kunstvolle Emaillemalerei zeigt zwei Pferdeköpfe: einen Fuchs und einen Schimmel. Und genau hier wird es spannend.

Denn Wendela Horz stellt eine Frage, die selbst Horst Lichter verblüfft:
„Weißt du, warum der Schimmel Schimmel heißt?“

Was folgt, ist eine Erklärung, die man nicht so schnell vergisst – und ein echtes Highlight der Sendung:

„Schimmel werden in einer anderen Farbe geboren – schwarz, braun, rot, ganz unterschiedlich. Und im Laufe der Zeit verändern sie sich – wie ein Stück Brot, das langsam verschimmelt. Sie werden immer heller, bis sie schließlich weiß sind. Daher nennt man sie Schimmel – weil sie ausschimmeln.“

Ein tierischer Vergleich mit Aha-Effekt – und nicht nur Natalie Reuter ist überrascht. Auch Horst Lichter lernt etwas Neues und lacht: „Wieder was gelernt!“

Expertise und Verkaufspreis: Zigarettenetui mit Top-Wert

Abseits der sprachlichen Einlage überzeugt auch das Objekt selbst. Wendela Horz schätzt das elegante Zigarettenetui aus 900er Silber auf 500 bis 600 Euro.
Händlerin Elke Velten-Tönnies ist begeistert – und geht noch einen Schritt weiter: Mit 700 Euro übertrifft sie den oberen Schätzwert um ganze 100 Euro. Ein starkes Ergebnis für Natalie – und ein gelungenes Geschäft.