Bares für Rares
: Niedrigste Expertise ever! Unwissende Händlerin zahlt viel zu viel

Dr. Heide Rezepa-Zabel muss zwei Cousinen enttäuschen. Ihre mitgebrachte Brosche ist nicht annähernd so wertvoll, wie sie dachten. Aber im Händlerraum folgt eine Überraschung!
Von
Judith Müller
Köln
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Horst Lichter kann nicht fassen, dass Liza so viel gezahlt hat.

Horst Lichter kann nicht fassen, dass Liza so viel gezahlt hat.

ZDF-Mediathek

Ein echtes Kuriosum bei „Bares für Rares“: Die Cousinen Karin Nitzschke und Silvia Ennes bringen eine geerbte Brosche mit ins Pulheimer Walzwerk. Doch die Expertise sorgt für lange Gesichter: Statt erhoffter 100 Euro taxiert Dr. Heide Rezepa-Zabel das Schmuckstück der 1920er Jahre nur auf maximal 10 Euro. Horst Lichters Urteil: „Im Prinzip ist das Modeschmuck.“

Die Brosche besteht aus Silber, ist vergoldet, mit Markasiten besetzt und trägt einen Glasstein in Amethyst-Farbe sowie Kunstperlen. Alles leider nicht echt. Auch Moderator Horst Lichter ist baff: „Ganz ehrlich – ich glaube, das ist das günstigste Stück, was jemals in den Händlerraum gegangen ist!“

Liza Kielon überrascht mit ihrem Gebot

Doch im Händlerraum kommt es anders als gedacht. Während die anderen Händler eher zurückhaltend reagieren, sorgt ausgerechnet Neuzugang Liza Kielon für eine Überraschung. Sie überbietet alle – und schnappt sich die Brosche schließlich für 70 Euro. Damit zahlt sie satte sieben Mal mehr als der Schätzpreis.

„Ich habe schon eine gute Idee“

Später verrät ihr Moderator Horst Lichter, dass es sich wohl um die niedrigste Expertise gehandelt hat, die es bei „Bares für Rares“ je gegeben habe. Liza lässt sich allerdings die gute Laune von der geringen Expertise nicht verderben. „Ich hab da schon eine richtig gute Idee“, sagt sie geheimnisvoll über ihr neues Stück. Für die Cousinen ein Glücksfall: „Manchmal kommt es eben anders, als man denkt. 70 Euro ist ne Menge Geld und da freuen wir uns tierisch drüber!“