Bares für Rares
: Neue Händlerin Liza Kielon verrät privates Detail – dann platzt der Deal

In ihrer vierten Folge bei ‚Bares für Rares‘ zeigt Händlerin Liza Kielon viel Fingerspitzengefühl, bleibt standhaft – und verrät sogar ein bisschen Privates.
Von
Judith Müller
Köln
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Liza Kielon und Jan Cizek zeigen sich beeindruckt von der alten Whiskeyflasche.

Liza Kielon und Jan Cizek zeigen sich beeindruckt von der alten Whiskeyflasche.

ZDF-Mediathek

In ihrer vierten Folge, heute am 18.07., bei „Bares für Rares“ zeigt Liza Kielon erneut, dass sie nicht nur sympathisch, sondern auch strategisch klug handelt – auch wenn sie heute ohne Deal nach Hause geht.

Im Händlerraum sitzt sie diesmal mit den erfahrenen Kollegen Walter „Waldi“ Lehnertz, Elke Velten-Tönnies, Wolfgang Pauritsch und Jan Cizek – echte Urgesteine der Sendung. Doch Liza bleibt nicht im Schatten der alten Hasen. Im Gegenteil: Sie mischt aktiv mit, bleibt standhaft und gibt dabei sogar private Einblicke.

Die Silberschale: Liza bleibt cool und setzt klare Grenzen

Eine edle Silberschale, von Dr. Heide Rezepa-Zabel auf 1300 bis 1400 Euro geschätzt, sorgt für ein hartnäckiges Bieterduell. Liza zeigt Interesse, bietet ruhig und kontrolliert – doch sie kennt ihre Grenze:
„Bei 1200 sag ich nichts mehr.“
Elke Velten-Tönnies sichert sich den Zuschlag für 1300 Euro, während Liza konsequent aussteigt.

Man spürt: Sie hätte die Schale gern gehabt, aber sie bleibt sich treu – kein überstürztes Bieten, kein Pokern um jeden Preis. Vermutlich spricht hier einfach die Erfahrung.

Der Whiskey-Deal: Humorvoll, menschlich – und dann doch gescheitert

Besonders spannend wird es bei einer seltenen Whiskeyflasche, abgefüllt 1977 zum 25. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. Laut Experte Detlev Kümmel liegt der Wert bei 900 bis 1000 Euro. Liza ist sofort Feuer und Flamme – und liefert sich ein freundliches Bietergefecht mit Waldi, der die Flasche für seine Queen-verrückte Freundin kaufen möchte.

„Handelst du mit Spirituosen?“, fragt Wolfgang Pauritsch interessiert.
„Nee, aber mein Mann mag Whiskey sehr gern,“ verrät Liza – und gewährt damit einen sympathischen Einblick ins Private.
Waldi lacht: „Jetzt guck ich mal, wie wertvoll der Mann ist!“
„Jetzt willst du mich aber ärgern,“ kontert Liza schmunzelnd.

Sie bietet 350 Euro, Waldi geht bis 600 – doch die Verkäuferin bleibt hart. Ihre Schmerzgrenze: mindestens 900 Euro. Beide Händler steigen aus. Der Deal platzt und Lizas Mann bekommt keinen Whiskey, obwohl man es ihm sehr gegönnt hätte.

Kein Kauf – aber viel Charakter

Auch wenn Liza heute leer ausgeht, bleibt sie positiv in Erinnerung: ruhig, sachlich, charmant – und mit einem guten Gespür für Wert und Preis. Sie wirkt deutlich aufgetaut im Vergleich zu ihren ersten Auftritten.

Zur Erinnerung: In ihrer ersten Folge kaufte sie einen Stuhl, den sie sich selbst in die Küche stellen wollte. In der dritten Sendung schlug sie bei einer Bronze-Büste namens „Moe“ für 350 Euro zu – ihr bisher größter Deal.

Liza Kielon gewinnt Herzen – auch ohne Zuschlag

Auch wenn es heute keinen Kauf gibt, lernen wir Liza Kielon wieder ein Stück besser kennen. Mit Fingerspitzengefühl, Fachverstand und Humor behauptet sie sich zwischen den alten Hasen. Und das Publikum merkt: Diese Händlerin bringt frischen Wind – und ist gekommen, um zu bleiben.