Bares für Rares: Markus Wildhagen reagiert auf Mobbing gegen seinen Sohn mit mutigem Schritt

Markus und Paul Wildhagen
Instagram @markus_baresfuerraresNach einem harmlosen Vater-Sohn-Foto auf Instagram wurde Paul Wildhagen, Sohn des beliebten „Bares für Rares“-Händlers Markus Wildhagen, Ziel von hasserfüllten Kommentaren. Nun zieht der Antiquitätenexperte Konsequenzen und zieht sich mit privaten Dingen aus dem privaten Social-Media-Leben zurück.
Markus Wildhagen ist vielen TV-Zuschauern als charmanter Händler aus der ZDF-Erfolgssendung „Bares für Rares“ bekannt. Privat zeigt sich der Kunst- und Antiquitätenhändler bodenständig und familienverbunden – das wurde nun jedoch auf schmerzhafte Weise erschüttert. Ein gemeinsames Foto mit seinem Sohn Paul auf Instagram wurde von einigen Nutzern mit kruden, beleidigenden Kommentaren überschüttet.
„Kommentare, die weit unter die Gürtellinie gehen“ – Emotionales Video auf Instagram
In einem bewegenden Video auf Instagram äußert sich Wildhagen sichtlich betroffen:
„Der ein oder andere hat es vielleicht mitbekommen. Ich habe ein Foto von meinem Sohn und mir bei Instagram und auch automatisch bei Facebook gepostet. Was mich wirklich bestürzt macht, ist die Tatsache, dass da Kommentare kommen, die weit unter der Gürtellinie liegen. Die unverschämt sind, die mich traurig machen, die unfassbar sind – ich würde fast sagen: kriminell.“
Der Händler versteht nicht, warum Plattformen wie Facebook und Instagram nicht härter gegen Hasskommentare vorgehen. Aus Schutz für seine Familie zieht Wildhagen die Konsequenz:
„Das ist der Grund, weshalb ich mich mit persönlichen Dingen auf Facebook jetzt verabschiede, nichts mehr Privates poste – und das macht mich auch sicherlich betroffen, aber ich mache das, um meine Familie zu schützen.“
Sohn Paul: „Ich stehe zu mir und meinem Stil“
Sohn Paul, auf den sich die Angriffe bezogen, zeigt in seinem eigenen Kommentar Stärke und Rückgrat: „Ich stehe zu mir, meinem Stil und meinem Weg – mit Respekt und Selbstachtung. Wer mich wirklich kennt, weiß: Ich handle aus Überzeugung, nicht um zu gefallen. Für Hass ist kein Platz.“
Paul ist bekannt für seinen extravaganten und individuellen Stil – modebewusst, ausgefallen und experimentierfreudig mit Kleidung und Make-up. Ein Ausdruck seiner Persönlichkeit, der jedoch einigen Instagram-Nutzern offenbar nicht gefiel.
Solidarität aus der Community – prominente Unterstützung
Zahlreiche Follower reagierten mit Verständnis, Empathie und aufmunternden Kommentaren unter dem Video. Auch Prominente meldeten sich zu Wort. Medienprofi und Glamourqueen Julian F. M. Stoeckel schrieb: „Auf sowas darfst du gar keinen Wert legen – irgendwelche kleinkarierten, belanglosen und doofen Menschen aus Hintertupfingen.“
Auch Markus’ Ehefrau Karoline Wildhagen zeigte klare Haltung: „Jeder Mensch ist richtig, wie er ist – nur leider ist diese Erkenntnis und überhaupt Toleranz nicht jedem gegeben. Wie traurig – und das in der heutigen Zeit. Ich liebe meine beiden Männer unendlich und bin stolz, dass sie sind, wie sie sind.“
Ein Plädoyer für mehr Toleranz und Menschlichkeit
Der Fall Wildhagen zeigt einmal mehr, wie schnell sich Hass und Intoleranz in sozialen Medien Bahn brechen können – und wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen. Markus Wildhagen bleibt trotz Rückzug aus dem Privaten ein öffentliches Vorbild für Authentizität, Wertebewusstsein und elterliche Stärke. Sein Sohn Paul setzt ein mutiges Zeichen für Selbstbestimmung, Vielfalt und Würde.

