Bares für Rares: Königliche Brosche aus Ulm viel wertvoller als erwartet

Diese Brosche wurde vom königlichen Hofjuwelier Robert Merath in Ulm gefertigt.
ZDF-MediathekEin funkelndes Stück Ulmer Goldschmiedekunst überrascht in der heutigen Sendung von „Bares für Rares“ (11. August 2025) alle: Monika Rieder aus Ostfildern bringt eine zauberhafte Brosche, die höchstwahrscheinlich aus der Werkstatt des königlichen Hofjuweliers Robert Merath in Ulm stammt – und bei der Schätzung deutlich mehr wert ist als gedacht.
Ein königlicher Name im Etui
Als Monika Rieder das kleine Etui öffnet, staunt Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel: „Cinderellas Kutsche, ein Blumenkörbchen – zauberhaft!“. Die filigrane Brosche besteht aus 585er Gold, ist mit zarten Opal-Cabochons besetzt und trägt in der Mitte einen prachtvollen Amethyst in der seltenen Farbe „Rose de France“.
Im Etui prangt der Schriftzug Königlicher Hofjuwelier Robert Merath. Für die Expertin ein klarer Hinweis: „Ulm war ein Zentrum der Goldschmiedekunst – und Merath ein Name von Rang.“

Monika freut sich über die tolle Expertise.
ZDF-MediathekVom Ulmer Münster zur Schmuckkunst
Rezepa-Zabel erklärt, dass die Ulmer Goldschmiedetradition bis ins Mittelalter reicht: vom kunstvollen Bauschmuck des Ulmer Münsters bis zur verspielten barocken Ornamentik. Die Brosche datiert sie auf das späte 19. Jahrhundert – ein echtes Stück Ulmer Handwerksgeschichte.
Schätzung überrascht – und übertrifft alle Erwartungen
Monika hatte sich bescheidene 200 Euro für ihre Urlaubskasse gewünscht. Doch die Expertise liegt deutlich höher: 500–600 Euro. Händlerin Susanne Steiger ist sofort verliebt in das Schmuckstück und bietet 700 Euro – mehr als das Dreifache von Monikas Wunschpreis.
Glückliche Verkäuferin und volle Urlaubskasse
„Ich wollte 200 und hab 700 bekommen – die Urlaubskasse freut sich!“, strahlt Monika. Die Brosche aus Ulm hat nicht nur ihren finanziellen Wert bewiesen, sondern auch ihre Bedeutung als kleines, funkelndes Stück Heimatgeschichte.

