Bares für Rares
: Händler treiben Preis für Retro-Schild in absurde Höhen!

Ein harmloses Apfelwein-Thermometer sorgt bei „Bares für Rares“ für ein unerwartet hitziges Bietergefecht – am Ende zahlt Waldi mehr als doppelt so viel wie geschätzt.
Von
Judith Müller
Köln
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Waldi will das Schild unbedingt haben.

Waldi will das Schild unbedingt haben.

ZDF-Mediathek

Asta und Arne Kramer reisen aus Luxemburg an, um bei „Bares für Rares“ ein farbenfrohes Relikt aus der Wirtschaftswunderzeit zu präsentieren: Ein Reklameschild der Marke „Eva“, das für Apfelwein wirbt – inklusive integriertem Thermometer. Ein echtes Stück Werbegeschichte, das nicht nur Nostalgie, sondern auch Sammlerinteresse weckt.

Experte Sven Deutschmanek erkennt Potenzial

Sven Deutschmanek taxiert das Schild aus den 1950er/60er Jahren auf 150 bis 200 Euro. Die Lackierung ist trotz des Alters gut erhalten, das Thermometer funktioniert – beste Voraussetzungen für ein echtes Sammlerstück. Die Kramers hätten sich schon über 100 Euro gefreut. Doch es kommt anders.

Dieses Schild wird zum totalen Preisknaller!

Dieses Schild wird zum totalen Preisknaller!

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Händler liefern sich echtes Kopf-an-Kopf-Rennen

Im Händlerraum folgt dann der unerwartete Höhepunkt der Sendung: Benjamin Leo Leo und Walter „Waldi“ Lehnertz liefern sich ein erbittertes Bietergefecht. Auch Daniel Meyer mischt kurz mit, steigt bei 300 Euro jedoch aus. Benjamin Leo Leo bietet 410 Euro, doch Waldi kontert souverän mit 450 Euro – und gewinnt.

„Das war taktisch nicht clever!“, scherzt Händlerkollege Friedrich Häusser – ein Hinweis auf die aufgeheizte Stimmung unter den Bietern.

Ein lukrativer Verkauf und ein besonderer Plan

Die Kramers nehmen den überdurchschnittlichen Betrag mit einem Lächeln entgegen. Für sie steht fest: Das Geld wird in ein Abendessen im Sternerestaurant investiert. Ein genussvoller Abschluss für einen erfolgreichen Auftritt bei Bares für Rares.