Bares für Rares: Händler kauft nach 5 Jahren das gleiche Schild nochmal – und sagt nichts!

Roman Runkel hat das gleiche Schild zweimal gekauft. Einmal 2020 (links) und einmal 2025 (rechts).
Collage: ZDF-Mediathek- Händler Roman Runkel kauft bei "Bares für Rares" zufällig dasselbe Schild nach 5 Jahren erneut.
- Ein emailliertes Schild mit "Drogen" wurde 2020 und 2025 geschätzt, diesmal auf 300-400 Euro.
- Verkäufer Peter Garbes erwarb das Schild für 140 Euro und hoffte auf 150 Euro Verkaufswert.
- Runkel bietet 350 Euro und kauft es erneut, ohne das Wiedererkennen zu verraten.
- Das Schild bezieht sich auf Medikamente aus den 1920er- und 1930er-Jahren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der heutigen Folge von „Bares für Rares“ mit Horst Lichter sorgt ein kurioses Objekt für Déjà-vu-Momente: Ein emailliertes Schild mit der Aufschrift „Drogen“ kommt in die Sendung – und genau so ein Schild gab es hier schon einmal! Vor fast genau fünf Jahren, am 3. März 2020, wurde ein ähnliches Exemplar von Experte Detlev Kümmel geschätzt. Und wie es der Zufall will, ist er auch heute wieder der zuständige Experte.
Das bedeutet die Aufschrift „Drogen“
Als Detlev Kümmel das Schild begutachtet, erkennt er es sofort wieder: „Selten ist es schon, man findet es immer wieder mal. Wir haben es auch schon mal gehabt, aber da war es einseitig. Dieses hier ist auf beiden Seiten bedruckt.“ Genau dieses Detail macht das aktuelle Exemplar besonders wertvoll.
Natürlich steht „Drogen“ nicht für illegale Substanzen, sondern für Medikamente – so wurden diese in den 1920er- und 1930er-Jahren bezeichnet. Verkäufer Peter Garbes aus Braunschweig hat das Schild auf einem Flohmarkt für 140 Euro gekauft und hofft nun, es für 150 Euro weiterzuverkaufen.
Die Expertise und der direkte Vergleich
Detlev Kümmel überrascht mit einer deutlich höheren Einschätzung: Er taxiert das beidseitig bedruckte Schild auf 300 bis 400 Euro. Zum Vergleich: Das Schild, das 2020 in der Sendung war, wurde damals nur auf 150 bis 180 Euro geschätzt. Dennoch erzielte es bei den Händlern damals stolze 310 Euro – gekauft wurde es von Roman Runkel.
Und ausgerechnet er sitzt auch diesmal wieder im Händlerraum! Erkennt er das Schild wieder? Wird er erneut so hoch bieten?
Ein kurioser Bieterwettkampf
Ob aus Strategie oder Schalk – Roman Runkel verrät nichts darüber, ob ihm das Schild bekannt vorkommt. Auch Fabian Kahl, der ebenfalls 2020 an der Verhandlung beteiligt war, hält sich auffällig zurück. Ohne viele Worte bietet Roman schließlich 350 Euro – und kauft somit fast das gleiche Schild noch einmal!
Ob er sich bewusst ist, dass er nun zweimal denselben Kauf getätigt hat? Oder leidet er vielleicht an einer ganz speziellen „Drogen-Demenz“? Das bleibt sein Geheimnis – aber ein unterhaltsamer Moment war es allemal!


