Bares für Rares Folge 2207: Dass er nur 1,30 Euro bezahlt hat, verrät der Verkäufer besser nicht

Der Verkäufer bringt eine Schale mit zu Bares für Rares, die viel mehr wert ist, als er bezahlt hat.
ZDF-MediathekEin unscheinbarer Flohmarkt-Kauf sorgt bei „Bares für Rares“ mit Horst Lichter für offene Münder: Wolfgang Reissig und Manfred Meusert präsentieren eine Jardinière, die sich als echtes Design-Highlight entpuppt.
Von der Wühlkiste ins TV-Studio
Wolfgang entdeckt das dekorative Stück auf einem Trödelmarkt – zwischen Ramsch und Krimskrams. Ganze 1,30 Euro legt er dafür auf den Tisch. Erst zuhause fällt ihm eine Signatur auf, die seine Neugier weckt. Nach ersten Recherchen weiß er: Das könnte etwas Besonderes sein.
Expertenwissen macht sprachlos
Dr. Bianca Berding bestätigt schließlich, wie außergewöhnlich das Objekt ist: Die Jardinière stammt von Dagobert Peche, einem der großen österreichischen Designer des frühen 20. Jahrhunderts. Vermutlich um 1914 in der berühmten Glashütte Johann Loetz gefertigt, zählt das Stück zu einer limitierten Auflage von gerade einmal 27 Exemplaren.
Besonders spannend: Die Jardinière wurde im Umfeld der legendären Werkbundausstellung 1914 in Köln gezeigt, auf der auch Größen wie Walter Gropius vertreten waren. Heute sind kaum noch Objekte aus dieser Zeit erhalten.
„Im ersten Moment wirkt sie unscheinbar – aber je mehr man über die Hintergründe erfährt, desto bedeutender wird sie“, erklärt die Expertin begeistert. Ihr Schätzwert: 1.800 bis 2.200 Euro.
Händler sind begeistert
Im Händlerraum sorgt das edle Stück sofort für Aufsehen. Fabian Kahl und Wolfgang Pauritsch überbieten sich, doch bei 2.200 Euro ist Schluss. Fabian Kahl erhält schließlich den Zuschlag.

Fabian Kahl sichert sich bei Bares für Rares einen unglaublichen Fund.
ZDF-MediathekDen tatsächlichen Einkaufspreis behält Wolfgang für sich – und das ist vielleicht auch besser so. Hätte er verraten, dass die Rarität für nur 1,30 Euro auf dem Flohmarkt in seiner Tasche landete, wäre die Überraschung wohl noch größer gewesen.
Glücksgriff des Jahres
Am Ende geht die Jardinière an einen neuen Besitzer, und Wolfgang strahlt über beide Ohren. Aus einem unscheinbaren Trödelstück wurde ein echtes Highlight mit historischem Wert – und einer der spektakulärsten Flohmarkt-Funde bei „Bares für Rares“.

