Bares für Rares: Expertin trifft mit ihrer Vorhersage voll ins Schwarze!

Annika Raßbach erzählt Horst Lichter alles über die tollen Werbeschilder.
ZDF-MediathekIn der heutigen Folge von „Bares für Rares“ stehen zwei außergewöhnliche Werbeschilder im Mittelpunkt: Christoph und Sebastian Seidel, Vater und Sohn aus Steinberg und Rodenkirchen, bringen zwei antike Tabakwerbeschilder mit ins Walzwerk. Ihre Hoffnung: mehr über Herkunft, Alter und den Wert der seltenen Stücke zu erfahren.
Familiengeschichte aus Glas
Die großformatigen Schilder stammen aus dem ehemaligen Tabakwarenladen von Christoph Seidel in Zwickau, ein Geschäft, das über drei Generationen geführt wurde. „Wir schätzen die Schilder auf rund 100 Jahre“, erklärt Sebastian.
„Natürlich interessiert uns auch brennend, was die beiden Schilder wert sind.“
Ein Fall für Expertin Annika Raßbach, die sich die Schilder genau vornimmt – unter den wachsamen Augen von Moderator Horst Lichter, der beim Anblick der riesigen Objekte schmunzelt: „Hier ist ja richtig was los, Annika!“

Annika begutachtet die Werbeschilder ganz genau.
ZDF-MediathekZwei Schilder, zwei Geschichten
Das erste Schild zeigt die Marke „Salem Aleikum“ aus der Dresdner Zigarettenfabrik Hugo Zietz. Heute ist in der Kuppel dieses historischen Gebäudes übrigens der höchste Biergarten der Welt untergebracht – ein spannendes Detail, das Raßbach aus dem Ärmel zaubert.
Das zweite Schild stammt von der Marke „Laferme“, die bis in die 1980er Jahre Zigaretten herstellte. Beide Schilder sind aus Glas gefertigt und rückseitig bemalt – eine aufwendige Technik, die sie heute besonders wertvoll macht.
Trotz kleinerer Lackverluste zeigt sich Annika Raßbach beeindruckt: „Für das Alter sind die in einem super super Zustand!“ Sie datiert die Stücke auf die 1910er und 1920er Jahre – echte antike Originale also.
Die Expertise: realistisch – mit Potenzial nach oben
Sebastian und Christoph wünschen sich 400 Euro, und Raßbach stimmt zu:
„Das ist auf jeden Fall drin – 400 bis 500 Euro sind realistisch. Aber da ist noch ganz viel Luft nach oben!“
Händlerraum: Bieterduell bringt 720 Euro
Im Händlerraum zeigt sich schnell, wie gefragt die beiden Schilder sind. Daniel Meyer, Markus Wildhagen und Jan Cizek steigen zügig ins Bieten ein.
Jan scherzt, dass er und Markus offensichtlich den „gleichen guten Geschmack“ hätten – überlässt am Ende aber für 720 Euro seinem Kollegen den Zuschlag.
Ein Ergebnis, das deutlich über der Expertenschätzung liegt – ganz so, wie Annika Raßbach es vorhergesagt hat.
Glücklicher Abschluss
Vater und Sohn sind mit dem Verkauf hochzufrieden:
„Das war ein schöner Tag hier, dankesehr!“ Die heutige Folge zeigt erneut, wie viel Geschichte, Wissen und Persönlichkeit in den Raritäten bei „Bares für Rares“ stecken – und wie spannend es ist, wenn Expertise und Marktgespür zusammenkommen.

