Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vor.
Als die Ermittlungen gegen ihn vor drei Jahren bekannt wurden, hatte Schuhbeck noch gesagt: „Ich werde sehr eng und sehr offen mit den Behörden zusammenarbeiten, um alle Vorwürfe zu entkräften.“ Er stehe „den Behörden in allen Fragen Rede und Antwort“. Kurz vor dem Start des Prozesses wollten sich aber weder Schuhbeck noch seine Anwälte auf Anfrage zu dem Verfahren äußern.
In 25 Fällen hat die Staatsanwaltschaft ihn wegen Steuerhinterziehung angeklagt, bis zum 22. Dezember sind 18 Verhandlungstage angesetzt. Einem Mitangeklagten wird Beihilfe vorgeworfen.
Wenn sich die Vorwürfe bestätigen, ist eine Gefängnisstrafe nicht ausgeschlossen. Denn nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) droht schon ab einer hinterzogenen Summe von einer Million Euro in der Regel eine Haftstrafe ohne Bewährung. Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt für Schuhbeck die Unschuldsvermutung.