Im Verfahren vor dem Stuttgarter Landgericht gegen fünf frühere Mitarbeiter von des Waffenherstellers Heckler & Koch wird am Donnerstag (09.30 Uhr) das Urteil erwartet. Den ehemaligen Mitarbeitern wird vorgeworfen, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben. Sie sollen dafür verantwortlich sein, zwischen 2006 und 2009 fast 5000 Sturmgewehre und Zubehör geliefert zu haben, die für mexikanische Unruheprovinzen bestimmt waren, dorthin aber nicht hätten geliefert werden dürfen.

In ihrem Plädoyer forderte die Staatsanwaltschaft Haftstrafen zwischen einem Jahr und zehn Monaten sowie zwei Jahren und neun Monaten. Das Unternehmen soll nach Ansicht der Ankläger 4,1 Millionen Euro Strafe zahlen. Zwei der Angeklagten seien frei zu sprechen. Die Verteidigung plädierte in allen Fällen auf Freispruch.

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