Die B29 zwischen Stuttgart und Aalen war am Donnerstag nach einem schweren Unfall im Einhorntunnel bei Schwäbisch Gmünd stundenlang gesperrt. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis in die Nacht an. Gegen 23.10 Uhr vermeldete die Polizei Aalen über Twitter, dass die Straße wieder freigegeben ist.

Was war passiert?

Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein Renault, der am Donnerstagnachmittag in Richtung Aalen unterwegs war, aus bisher noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrspur. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen. Der Renault wurde durch die Wucht des Aufpralls wieder auf seine Fahrbahn geschleudert. Der Lkw hingegen geriet auf die Gegenfahrbahn, kollidierte dort mit einem anderen Lkw, stieß frontal mit einem Honda zusammen und krachte seitlich in einen weiteren Klein-Lkw. Schließlich kam er an der Tunnelwand zu stehen.

Sechs Menschen wurden verletzt

Der Fahrer des Renault wurde lebensgefährlich verletzt, seine Beifahrerin schwer. Der Lkw-Fahrer und die Insassen des Honda erlitten ebenfalls schwere Verletzungen. Der Fahrer des Klein-Lkw wurde leicht verletzt, der Fahrer eines weiteren Sattelzuges kam mit dem Schrecken davon.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungshubschraubern, sechs Rettungswagenbesatzungen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, einem leitenden Notarzt, einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und 3 weiteren Notärzten im Einsatz. Darüber hinaus waren vom DRK Schwäbisch Gmünd die Schnelleinsatzgruppe und eine Einsatzeinheit mit 36 Kräften vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit 73 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei war mit 7 Streifenbesatzungen vor Ort.

Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro.

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