Wie bereits in den vergangenen Jahren werden die Betonpoller, die den Weihnachtsmarkt in Ulm an allen Eingängen vor Terrorangriffen wie am Berliner Breitscheidplatz schützen sollen, von fünf Beton-Spatzen ergänzt.

Fünf mal zwei Tonnen: Beton-Spatzen schützen „Neue Mitte“

Die Figuren wiegen bis zu zwei Tonnen und messen vom Schnabel bis zur Schwanzspitze knapp zwei Meter. Sie flankieren den Eingang „Neue Mitte“, einen der Haupteingänge zum Weihnachtsmarkt. Ziel ist es, die direkte Zufahrt zu verhindern. Auch alle anderen Zufahrtsmöglichkeiten werden von Betonblöcken versperrt, nur eben nicht in Spatzenform.

Jürgen Eilts: Münsterplatz schon „sehr sicher“

„Für die Sicherheit arbeiten wir in enger Abstimmung mit Polizei und Bürgerdiensten zusammen“, sagt Jürgen Eilts von der Ulm Messe, die den Weihnachtsmarkt organisiert. Der Münsterplatz sei durch die direkte Innenstadtlage schon sehr sicher.

„Wir müssen die direkte Zufahrt verhindern, aber Lieferverkehr, Feuerwehr und Rettungswagen müssen natürlich trotzdem durchkommen. Und um das zu ermöglichen, ist die Zusammenarbeit mit der Polizei so wichtig.“

„Schönere Absicherung“

Die Betonspatzen unterscheiden sich in ihrem Zweck nicht von den anderen Betonpollern: „Es ging nicht um mehr Absicherung, sondern um eine schönere Absicherung“, erklärte eine Sprecherin der Stadt Ulm.

Seit Samstag laufen die Aufbauarbeiten am Ulmer Weihnachtsmarkt auf Hochtouren. Am Donnerstag zuvor wurde der Weihnachtsbaum mit einem Tag Verspätung an seinem traditionellen Platz vor dem Ulmer Münster aufgestellt.