Am 25. November beginnt der Ulmer Weihnachtsmarkt. Es wird wie jedes Jahr eine große Besuchermenge erwartet. Alles rund um das große Event auf dem Münsterplatz lest ihr hier.

Zahlen und Fakten zum Ulmer Weihnachtsmarkt

  • Der traditionelle Weihnachtsbaum vor dem Ulmer Münster wird von mehr als 18.000 kleinen Lämpchen erleuchtet.
  • In diesem Jahr steht ein kleines Jubiläum an: Seit 35 Jahren findet der Weihnachtsmarkt in seiner jetzigen Form auf dem Münsterplatz statt.
  • Jedes Jahr lockt der Markt etwa eine Million Besucher an.
  • Circa 130 Buden erstrecken sich über eine Fläche von 7500 Quadratmetern.
  • Der Weihnachtsmarkt ist vom 25. November bis zum 22. Dezember täglich von 10 bis 20.30 Uhr geöffnet. Die offizielle Eröffnungszeremonie beginnt am 25. November um 18 Uhr.

Anfahrt und Parkmöglichkeiten in Ulm

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind an den Samstagen im Advent kostenlos. Dieses Konzept habe sich bewährt, erklärt Jürgen Eilts, Geschäftsführer der Ulm Messe, die den Weihnachtsmarkt organisiert. „Parken können die Besucher am Kuhberg oder am Messegelände.“ Danach haben sie die Möglichkeit, bequem mit Bus oder Straßenbahn in die City zu fahren. „Das war in den letzten Jahren ein Lernprozess, der sich langsam verinnerlicht. Und es hat immer gut funktioniert.“

Wer mit dem Auto in die Innenstadt fahren möchte, dem empfiehlt Eilts das Parkhaus „Congress Centrum Nord“ beim Basteicenter. Die Anfahrt selbst werde durch die aktuelle Baustellensituation nicht beeinträchtigt. „Wie auch der Wochenmarkt wird der Weihnachtsmarkt von den Baustellen so gut wie gar nicht tangiert.“

So sei es auch kein Problem, dass der Wochenmarkt wie gewohnt jeden Mittwoch und Samstag stattfinde. Die Aufstellung der rund 85 Marktstände erfolge dann um den Weihnachtsmarkt herum. Dies sei durch gute Auf- und Abfahrlogistik und gutes Personal problemlos möglich.

Sicherheit auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt

Wie in jedem Jahr spielt auch die Sicherheit auf dem Weihnachtsmarkt eine entscheidende Rolle. Die Betonpoller und „Anti-Terror-Spatzen“, die die Zufahrten zum Münsterplatz versperren, werden aufgestellt, Security und Zivilpolizisten sind auf dem Markt unterwegs.

Doch auch die Besucher selbst können sich auf dem Weihnachtsmarkt schützen - insbesondere vor Taschendieben. Die Polizei gibt alljährlich eine Reihe von Tipps bekannt, wie man dreisten Taschendieben das Leben möglichst schwer machen kann.

Weihnachtsmarkt Ulm: „Der traditionelle Mix wird aufrecht erhalten“

Auch bei den Angeboten und Attraktionen bleibt fast alles beim Alten. „Die Ulmer sind sehr stolz auf den Weihnachtsmarkt. Darum soll der bewährte traditionelle Mix aufrecht erhalten werden“, so Eilts. Neu dabei sind unter anderem der Holzschnitzer Rudi Delago aus dem Grödnertal, der Limonadenhersteller Rosebottel und die Landkäserei Herzog aus Roggenburg.

Vorwiegend setze man jedoch auf Altbewährtes. Die Highlights des Weihnachtsmarktes seien daher nicht mehr wegzudenken:

  • Der Märchenwald befindet sich am südlichen Münsterplatz und grenzt direkt an den Weihnachtsmarkt. Das Wäldchen mit den Märchenfiguren und -szenerien hat in diesem Jahr erstmals eine Eisstockbahn dabei.
  • Die Glasbläserhütte wird von dem bekannten Glaskünstler Hans-Joachim Ittig aus Wertheim am Main uns seinem Team betrieben. Besucher können dabei zusehen, wie Glas zu den verschiedensten Kunstwerken verarbeitet wird.
  • Die Jurte bietet einen ruhigen Ort im geschäftigen Adventstrubel. Besucher können besinnlichen Geschichten und Gedichten lauschen, die von Schauspielern und -spielerinnen dargestellt werden. Karten für Vormittagsvorstellungen für Kinder und Abendvorstellungen ab 19.30 Uhr für Erwachsene müssen unter der Woche reserviert werden. Nachmittags- und Wochenendvorstellungen können ohne Reservierung besucht werden. Insgesamt ist in der Jurte Platz für 70 Personen.
  • In der Steiff-Schauhütte präsentiert die „Margarete-Steiff GmbH“ in diesem Jahr eine Winterlandschaft mit dem Thema „Dorf & Schloss“. Die beweglichen Figuren werden von acht 50-Watt Elektromotoren angetrieben.
  • Die Krippe steht direkt unter dem Weihnachtsbaum vor dem Ulmer Münster. Die Besonderheit dabei: Anders als Maria, Josef und das Christuskind sind die Tiere in der Krippe alle echt und machen sie damit zu etwas ganz Besonderem.

In der Krippe stehen dieses Jahr zwei Esel und sechs Schafe.
© Foto: Matthias Kessler/Lars Schwerdtfeger

Lebendige Krippe - woher kommen Esel und Schafe?

In der Weihnachtskrippe werden in diesem Jahr zwei Esel und sechs Schafe stehen. Die beiden Esel, eine Stute und ihr Fohlen, stammen vom Eselhof-Hochstetten in Burgrieden. Bei den Schafen handelt es sich um drei Muttertiere und deren drei Lämmer. Sie kommen von einem Hof in Lauben im Unterallgäu.

Die Tiere bleiben während des gesamten Weihnachtsmarktes auf dem Münsterplatz. Die Nacht verbringen sie in der Stallung hinter dem Weihnachtsbaum. „Die Stallung entspricht von der Größe und Ausstattung her vollkommen den Vorschriften“, versichert Jürgen Eilts „Das Veterinäramt hat das alles abgesegnet.“

Die Tiere bekämen eine Wärmelampe und beheiztes Trinkwasser. Sie hätten zudem auch tagsüber die Möglichkeit, sich den Stall zurückzuziehen, wenn ihnen der Trubel zu viel werde.

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