
Kultur: Stimmen Sie ab! Der Ulmer Theaterpreis 2018/2019

„My Fair Lady“. Es grünt so grün . . . und auch sonst war diese Musical-Inszenierung von Christian von Götz ziemlich bunt. Levente Török dirigierte diesen Publikumshit.
Jochen Quast
„Gesichter der Großstadt“. Neustart am Tanztheater: Mt seiner Choreografie nach Gemälden von Edward Hopper gewannen Reiner Feistel und seine Compagnie sofort die Herzen des Publikums.
Jochen Quast
„Die Räuber“. SchauspieldirektorJasper Brandis befragte den Schiller-Klassiker mit einem starken Ensemble auf seine Gegenwartstauglichkeit: wuchtig zeitgenössisch.
Martin Kaufhold
„Jihad Baby!“. Im Podium waren starke Produktionen zu sehen. Herausragend das Jugendstück von Daniel Ratthei, inszeniert von Charlotte Van Kerckhoven – ein Solo von Lukas Schrenk.
Jochen Klenk
„Written on Skin“. Kay Metzger brachte mit George Benjamins viel gerühmter Oper ein packendes Stück zeitgenössischen Musiktheaters auf die Bühne. Michael Weiger hatte die musikalische Leitung.
Jean-Marc Turmes
„Konstellationen“. In der Regie von Jessica Sonia Cremer zeigten Tini Prüfert und Markus Hottgenroth im Podium mit Nick Paynes Erfolgsstück große Schauspielkunst.
Jean-Marc Turmes
Dae-Hee Shin. Der Südkoreaner hatte mit seinem edlen Bariton starke Auftritte nicht zuletzt als Holländer (Bild) und als der Protektor in „Written on Skin“.
Kerstin Schomburg
Maria Rosendorfsky. Als Eliza in dem Musical „My Fair Lady“ glänzte die österreichische Sopranistin ebenso wie als Frau in „Written on Skin“ (Bild).
Jean-Marc Turmes
Maryna Zubko. Die Sopranistin aus der Ukraine berührte als Sophie in „Weiße Rose“ und begeisterte in der Titelpartie von „Lucia di Lammermoor“ (Bild).
Martin Kaufhold
Markus Hottgenroth. Ob als Judas (Bild), Professor Higgins in „My Fair Lady“ oder Roland in „Konstellationen“: ein erstklassiger Charakterdarsteller.
Martin Kaufhold
Marie Luisa Kerkhoff. Sie debütierte in Ulm als Amalia in „Die Räuber“ und spielte überragend im Podium eine Kampfpilotin in dem Solo „Am Boden“ (Bild).
Kerstin Schomburg
Lukas Schrenk: In „Soul Kitchen“ war er Zinos, ein großartiges Solo hatte er aber mit dem Jugendstück „Jihad Baby!“ im Podium (Bild).
Jochen Klenk
Yoh Ebihara. Der Japaner tanzte mit gewaltiger Sprungkraft den Tanzbodenkönig in „Das kalte Herz“ und war auch der Eitle in „Der kleine Prinz“.
Claudia Reicherter
Seungah Park. Die Südkoreanerin bestach durch ihre Ausdrucksvielfalt und Präzision, nicht zuletzt in „Der kleine Prinz“ (Laternenanzünderin).
Foto: Claudia Reicherter
Luca Scaduto. Der Italiener beeindruckte vor allem auch als teuflischer, dynamischer Holländer-Michel in „Das kalte Herz“.
Claudia Reicherter
Die Nominierungen des Ulmer Theaterpreises.
swp