
Ulm: Stadträte wollen Gemeinwohl stärken
Bei einer Veranstaltung im Stadthaus zeichnet sich ein überparteilicher Konsens zur Gemeinwohl-Ökonomie ab.
Die Gemeinwohl-Ökonomie will ein ethisches Wirtschaftsmodell etablieren, in dem das Wohl von Mensch und Umwelt im Zentrum des Denkens und Handels steht. Eine Idee, die auf großes Interesse stößt: Im Stadthaus gab es jedenfalls selbst kaum mehr Stehplätze, als Christian Felber, der Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung, über Ziele und Inhalte sprach. Auch Vertreter Ulmer Parteien und Fraktionen zeigten sich aufgeschlossen. Sie wollen das Gemeinwohl stärken und sich daran messen lassen. Felber stellte auch die Gemeinwohl-Bilanz vor. Dieses Instrument ermöglicht es Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen, ihren Beitrag zum Gemeinwohl zu messen und zu vergleichen.