Dichterviertel Schon bald wieder ein Spatenstich im Dichterviertel

So sieht das „Novus“ im Dichterviertel mal aus.
So sieht das „Novus“ im Dichterviertel mal aus. © Foto: Pro Invest
Ulm / Frank König 18.11.2017
Das Bauvorhaben von Pro Invest geht weiter: mit Micro-Apartments und einer Seniorenanlage.

Auf dem früheren Gelände von Wagner und Hefele im Dichterviertel startet der Ulmer Investor Rainer Staiger in Kürze mit dem zweiten Bauabschnitt an der Mörikestraße. Er baut dabei bis 2020 ein Gebäude mit möblierten Micro-Apartments zur längerfristigen Vermietung, beispielsweise an entsandte Firmenmitarbeiter.

Außerdem entsteht für Senioren das Haus „Secordia“ mit 59­ betreuten Zwei-Zimmer-Wohnungen. Dazu liegen bei Staigers Firma Pro Invest schon erste Anfragen vor. Der Investor nimmt dafür nochmal 25 Millionen Euro in die Hand. Er zeigt auch Interesse, das Gesamtprojekt – zu dem im ersten Abschnitt ein Leonardo-Hotel und Wohnungen gehören – weiter abzurunden und dafür Grundstücke hinzuzukaufen.

Mit dem ersten Bauabschnitt liegt Staiger auf der Zielgeraden. Das Vier-Sterne-Hotel mit insgesamt 148 Zimmern und Dachterrasse mit Münsterblick soll nach Ostern 2018 eröffnen. Dort liegen nach seinen Worten längst die ersten Buchungen vor, zumal es auch großzügige Veranstaltungs- und Konferenzräume gebe. Zudem gibt es in den insgesamt vier Baukomplexen des ersten Abschnitts 74 Eigentums- und Mietwohnungen, die bis auf wenige Einheiten an Kapitalanleger und Eigennutzer verkauft sind. Das Investment beträgt hier 50 Millionen Euro. Dazu kommt eine bereits erweiterte Tiefgarage mit 179 Plätzen, davon 101 öffentliche, natürlich auch für Hotelgäste.

Anspruchsvolle Architektur

Für die 112 Micro-Apartments baut Staiger das architektonisch interessante Gebäude „Novus“. Die Apartments verfügen über 20 bis 41 Quadratmeter, sollen aber größer wirken. Die Gäste können eine Rooftop-Lounge und ein Fitness-Studio nutzen. Es gibt einen Betreiber. Die Seniorenwohnungen liegen bei 48 bis 67 Quadratmetern. Die zwei aneinandergebauten Häuser sollen an institutionelle Investoren verkauft werden. Am Hotel hält Staiger die Anteile mit einem Fonds. Er richtet dort auch Büros für seine Firmengruppe ein.

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