Investition RKU baut zwei neue Stationen mit 34 zusätzlichen Betten

Das Reha-Krankenhaus auf dem Oberen Eselsberg will weiter wachsen.
Das Reha-Krankenhaus auf dem Oberen Eselsberg will weiter wachsen. © Foto: Angelika Warmuth/dpa
Ulm / swp 11.01.2019
Das RKU investiert in seine Infrastruktur. Unter anderem soll die Versorgung Querschnittsgelähmter verbessert werden.

Gut 20 Millionen Euro wird das RKU in diesem und in den folgenden Jahren in weiteres Wachstum investieren. Das geben die Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm in einer Pressemitteilung bekannt.

Im Bereich der Neuroradiologie wird ein neues MRT-Gebäude mit zwei MRT-Geräten die bildgebende Diagnostik bei Erkrankungen des Nervensystems unterstützen, um die medizinischen Ergebnisse unter anderem in der Schlaganfallmedizin zu verbessern.

Mit dem Neubau einer neurologischen Station für Frührehabilitation mit 26 Betten können Patienten, die nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt sind oder andere Einschränkungen der Gehirnfunktion haben, auch mithilfe von Robotik versorgt werden.

Bessere Versorgung für Querschnittsgelähmte

Das Querschnittsgelähmten-Zentrum der Orthopädischen Universitätsklinik expandiert um einen neurologischen Messplatz und wird um weitere acht Betten erweitert. Dies soll laut Pressemitteilung eine umfassende medizinische Therapie und lebenslange Nachsorge Querschnittgelähmter sicherstellen.

Außerdem kündigt das RKU an, die Pflegekräfte zu entlasten. Die elektronische Patientenakte der Firma Advanova soll die Arbeit der Pflegekräfte unterstützen, die Qualität der stationären Therapie verbessern und gleichzeitig die Bürokratie durch einfachere Dokumentation abbauen.

RKU finanziert Ausbau durch Erträge

Die Investitionen sind aufgrund der zuletzt erwirtschafteten Erträge möglich, die das RKU als gemeinnützige GmbH wieder vollständig reinvestiert, unterstützt auch durch Fördermittel des Sozialministeriums.

„Wir sind stolz auf die Leistung der Mitarbeiter im RKU und dankbar, das eingenommene Geld sinnvoll in die Zukunft investieren zu dürfen“, sagt Geschäftsführer Matthias Gruber. Zuletzt hatte das RKU bereits fünf Millionen Euro in die neue Notaufnahme und in einen Hybrid-OP für interventionelle Eingriffe investiert.

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