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: Rheinschwimmer zu Besuch an der Donau

Prof. Andreas Fath berichtet von seiner Schwimmreise durch Kontrastmittel, Hormone und viel Mikroplastik.
Von
cst
Ulm
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Wer 1231 Kilometer weit den Rhein von der Quelle bis zur Mündung in die Nordsee geschwommen ist und dabei täglich Wasserproben genommen hat, kann dies kaum in einer Stunde erzählen. Prof. Andreas Fath konnte es – ohne Punkt und Komma, mit witzigen Kommentaren und anhand vieler Bilder. Selbst Probengläschen und verwittertes Mikroplastik kramte der Hochschul-Professor aus Furtwangen aus seinem Koffer. Der Verein Bürgerimpulse Ulm hatte den Chemieprofessor und Umweltaktivisten zum Vortrag ins Sparkassen-Forum eingeladen. Rund 150 Zuhörer waren gekommen, um Antworten zu erfahren auf die Frage „Sind Ozeane, Seen und Flüsse Müllkippen der Welt für Mikroplastik und sonstigen Unrat?“ Eine Schulklasse unter den Gästen hörte vermutlich ihre erste Chemievorlesung, denn Fath sparte nicht mit Fachausdrücken und Formeln.