
Ulm: Reformation als Revolution der Sinne
Stadtarchiv und Volkshochschule rücken im Jubiläumsjahr andere Aspekte als Religion in den Fokus. Die Vortragsreihe beginnt am Mittwoch, 28. Juni.
„Wir sind über die Fixierung auf die Person Martin Luthers und die Religion im Reformationsjubiläumsjahr nicht glücklich. Denn das lenkt ab vom eigentlichen Thema: Dass es die Zeit eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbruchs war.“ Sagt Prof. Michael Wettengel, Leiter des Stadtarchivs. Darum nimmt die jetzt beginnende Vortragsreihe von Volkshochschule und Stadtarchiv ganz andere Aspekte der Reformationszeit in den Blick, versichert auch vh–Chefin Dr. Dagmar Engels. Dabei eint alle Referenten, dass sie für ihre Forschungen die Ulmer Reformationsakten genutzt haben.
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