Publikationen Neun Ulmer Forscher an der Spitze

Ulm / swp 05.12.2018

Wissenschaftliche Veröffentlichungen gelten als der Gradmesser, um Forschungserfolge zu messen. Im neuesten Ranking der „Highly Cited Researchers 2018“ sind neun Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus der Uni Ulm gelistet – vier mehr als im Vorjahr.

Zum „Top 1 Prozent“ der weltweit meist zitierten Forscher gehören demnach sieben Männer und zwei Frauen aus Ulm. Wie in den vergangenen Jahren stehen die Alzheimer-Forscher Heiko Braak und Kelly Del Tredici, Leukämie-Forscher Hartmut Döhner sowie die Quantenphysiker Fedor Jelezko und Martin Plenio auf der Liste. Neu aufgenommen wurden der Botaniker Steven Jansen, die Physikerin Ute Kaiser, der Chemiker Peter Bäuerle und der Leukämieforscher Stephan Stilgenbauer.

„Noch nie gehörten so viele Wissenschaftler der Uni Ulm zur erfolgreich publizierenden Weltspitze“, freut sich Uni-Präsident Michael Weber. Das Ergebnis zeige auch, dass die Forschungsschwerpunkte der Uni Ulm gut gewählt seien. „Alle Genannten forschen zu Themen aus den strategischen Entwicklungsbereichen unserer Universität“, ergänzt Weber. Dazu gehören Energiespeicherung, Hämatologie und Onkologie, Neurodegeneration und die Quantentechnologien sowie der Bereich Adaption biologischer und technischer Systeme.

 Für die 2018er-Analyse war die weltweite Publikationsleistung von 2006 bis 2016 erfasst worden, also für eine ganze Dekade. Je häufiger in diesen Publikationen ein Autor beziehungsweise dessen Paper zitiert wird, desto höher ist sein Zitationsindex. Zu den „Highly Cited Researchers“ gehört stets das „Top 1 Prozent“ der meistzitierten Autoren eines Forschungsfeldes.

Herausgegeben wird die Analyse von der US-amerikanischen Wissenschaftsagentur Clarivate Analytics. Grundlage sind die Datenbank-Analysen des unabhängigen und größten Zitationsindexes „Web of Science“. Im Ländervergleich erreicht Deutschland mit 356 Autoren den vierten Platz weltweit, hinter den USA (2639), Großbritannien (546) und China (482).

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