Dem gemeinen Lateiner dreht es den Magen um, wenn er das liest: „Schwörmontag nabadarium yippieyajorum est“. Nicht einmal jemand, der nur das kleine Latinum absolviert hat, braucht lang zu überlegen: Das ist einfach Unsinn. Aber ein netter. Frei übersetzt heißt das so viel wie: “Das Nabada an Schwörmontag ist pures Vergnügen.“

Florian Schröder: Seine Nabada-Shirts sind streng limitiert

Womit Florian Schröder, Ulmer Pop-Art-Künstler und Autor des Spruchs, recht hat und damit sicher der breiten Masse an Nabadern eine Stimme gibt. Trotzdem ist eine weite Verbreitung fraglich: Denn Wokasoma, wie sein Künstlername ist, hat ein T-Shirt kreiert, von dem es nur 100 Stück gibt. 50 weiße und 50 schwarze.

Der Spruch allein wäre freilich zu wenig: „Ich habe mir überlegt, wie wohl das erste Nabada ausgesehen hat“, sagt er. Und obwohl er selbstverständlich wisse, dass das erste 1928 stattgefunden habe, „wollte ich das Ereignis ins mittelalterliche Ulm transportieren“. Künstlerische Freiheit eben. So sieht man drei Mönche  in einer Segeljolle sitzend, die an einer freundlich winkenden Donaunixe vorbei ziehen. Von oben schaut die Sonne zu. „Ich habe es als eine Art Holzschnitt entworfen“, sagt der 39-Jährige, der bereits 2012 ein Shirt mit Ivo Gönner gestaltet hat und 2015 eines zum Münsterturmjubiläum. Er möge diese Ulmer Feiertage eben, erklärt er seine Motivation.

Nabada-Shirts bei Vibezz erhältlich

Da es bei dem Unsisex-Shirt nicht um Kommerz geht, gibt es nur 100 Exemplare. „Die kann man online kaufen“, sagt er. Wer will, kann auf die Auslieferung verzichten und es dafür abholen. „Am 6. Juli gibt es extra einen Event im Hafenbad bei Vibezz“, sagt der gebürtige Heroldstatter. In den Räumen des digitalen Stadtmagazins könne man bei Musik und Drinks das neue T-Shirt feiern.

Das T-Shirt kann man über wokasoma.com bestellen. Es kostet 35 Euro.

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