Verkehr Mehr Sicherheit am Allgäuer Ring

Der Allgäuer Ring.
Der Allgäuer Ring. © Foto: Matthias Kessler
Neu-Ulm / swp 12.04.2017

Mit einem Verkehrsversuch will die Stadt Neu-Ulm den Allgäuer Ring sicherer machen. Der Kreisverkehr gehört seit Jahren zu den unfallträchtigsten Punkten im Stadtgebiet. Im Schnitt werden dort jährlich rund zehn Radler teilweise schwer verletzt, teilt die Stadtverwaltung mit.

Der Grund ist oft, dass Radler die Vorfahrt der Autos nicht beachten. Die versetzten Querabschrankungen, so genannte Umlaufsperren sollen an der östlichen Einfahrt und der westlichen Ausfahrt des Rings  das Geschwindigkeitsniveau des querenden Radverkehrs verringern und gleichzeitig die Aufmerksamkeit für den übrigen Verkehr erhöhen. Die Stadt erhofft sich, dass Radler die Querungsstellen künftig „mit einer der Verkehrssituation angepassten Geschwindigkeit“ passieren.

„Uns ist bewusst, dass dieser Versuch den Verkehrsfluss der Radfahrer beeinträchtigt“, teilt Pressesprecherin Sandra Lützel mit. „Wir sind jedoch davon überzeugt, dass diese Maßnahme die Verkehrssicherheit verbessern kann und es zu weniger Unfällen kommt.“

Die Einbauarbeiten haben Anfang der Woche begonnen und dauern die Osterferien über an. Die Erkenntnisse des Versuchs werden in die weiteren Planungen zum Umbau des Allgäuer Rings einfließen.

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