Ulm / Uwe Keuerleber  Uhr
Am Montagmittag waren über dem Himmel von Ulm donnernde Geräusche zu hören, zunächst leise dann lauter werdend. Ein Manöver der Luftwaffe, wie sich herausstellte.

Knallende Geräusche waren am Montag um die Mittagszeit über dem Himmel von Ulm zu hören. Zunächst weit in der Ferne dann immer lauter werdend, so dass einige Passanten die in der Stadt unterwegs waren, ihren Kopf weit in den Nacken legten und nach oben schauten, wo dieses Geräusch herkam.

Luftwaffe bestätigt Flugmanöver

Laut Pressestabsoffizier Oberstleuntnant Uwe Weber der Luftwaffe in Berlin handelt es sich dabei um Übungsflüge der Luftwaffe. Dabei werden von Eurofighter und Learjets Angriffe simuliert. Da es sich in Ulm um ein recht kleines Übungsfluggelände handelt, kreisen die Jets mehrere Male über den Luftraum, sodass die Geräusche sich zunächst entfernen, um kurz darauf wieder näher und lauter zu werden.

Knall könnte ein Durchbrechen der Schallmauer bedeuten

Das als Knall wahrgenommene Geräusch geht recht wahrscheinlich auf das Durchbrechen der Schallmauer zurück. Die Jets fliegen bisweilen etwas über 1200 Stundenkilometer. Die Schallgeschwindigkeit beträgt bei etwa 20 Grad Celsius Temperatur 1236 Stundenkilometer.

In jüngster Zeit sind immer wieder Flugzeuge über Ulm, Neu-Ulm und dem Alb-Donau-Kreis gesichtet worden, die in der Luft betankt wurden. Manche Bürger sind darüber besorgt. Mit Video

Militärische Lufträume

Die hohe Flugverkehrsdichte über der Bundesrepublik Deutschland fordert Konsequenzen für den militärischen Flugbetrieb der Bundeswehr und der hier stationierten und trainierenden internationalen Luftstreitkräfte. Aus diesem Grund sind im deutschen Luftraum mehrere Gebiete eingerichtet, die ausschließlich militärischen Flugbewegungen vorbehalten sind. Einige davon werden nur bei „Bedarf“ aktiviert, andere sind dauerhaft vorhanden. (Quelle: Luftwaffe)

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