Einstein-Marathon 2018 30-jähriger Läufer stirbt beim Marathon in Ulm

Ein Läufer ist nach den Rennen des Einstein-Marathons verstorben.
Ein Läufer ist nach den Rennen des Einstein-Marathons verstorben. © Foto: Eibner
Ulm / uwe/tk 24.09.2018

Bei den Läufen des Einstein-Marathons 2018 hat sich ein schrecklicher Vorfall ereignet. Wie auf der Pressekonferenz der Veranstalter bekanntgegeben wurde, ist ein 30-jähriger Läufer gestorben. Er war ersten Informationen zufolge beim Halbmarathon kurz vor dem Ziel auf Höhe des Stadthauses kollabiert und zunächst reanimiert worden.

Claus-Martin Muth, leitender Notarzt, sagte: „Der Mann wurde auf der Strecke sofort aus dem Läuferfeld reanimiert, dann waren unsere Kräfte schnell bei ihm.“

Ursache ist unklar

Auf dem Weg in die Klinik soll er dann erneut kollabiert und dann gestorben sein. Die genaue Ursache war zunächst nicht klar. Der Mann, der ungefähr 1:50 Stunde auf der Strecke gewesen war zu diesem Zeitpunkt, soll vor zwei Wochen eine Erkältung gehabt haben, wie auf der Pressekonferenz bekanntgegeben wurde. „Wir haben bisher immer Glück gehabt. Das kann man nicht verhindern, mehr kann man an Hilfskräften nicht aufbieten. Es wäre reine Spekulation etwas über die Todesursache zu sagen“, sagte Muth weiter.

Drei Stents gesetzt

In einem weiteren Fall gab es einen glücklicheren Ausgang. Ein Radbegleiter erlitt einen Herzinfarkt. Ihm wurden drei Stents – Gefäßstützen – gesetzt. Er ist trotz des Zwischenfalls wieder wohlauf. Der Mann hatte den Marathon sowie den 10-Kilometer-Lauf auf dem Rad begleiten sollen. Da er sich aber bereits vor dem Start unwohl fühlte, ging er vor Beginn des Marathons in ein Ersthelfer-Zelt. Nach einem EKG brachte man ihn umgehend in eine Klinik und operierte ihn.

Neun Läufer in Klinik gebracht

Beim diesjährigen Einstein-Marathon wurden neun weitere Läufer in die Klinik gebracht – so viele wie noch nie. Das lag vor allem daran, dass sie sich überanstrengt hatten. Wie auf der Pressekonferenz berichtet wurde, sei ein Läufer etwa mit einer Körpertemperatur von 42 Grad eingeliefert worden. Andere waren dehydriert.

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