Nach vier Jahren in der Frauenstraße zieht das Faltradgeschäft „Klapprad“ um. Inhaber Andreas Heiss wechselt in die Räumlichkeiten des ehemaligen Modehauses Rank, das seit März geschlossen ist. Mit dem Umzug vergrößert Heiss seine Verkaufsfläche von 50 auf 130 Quadratmeter. „Das ist natürlich einer der Hauptgründe für den Wechsel“, sagt er.

„Klapprad“ Ulm: Neues Geschäft öffnet am 1. Juli

Am Konzept des Ladens ändere sich nichts. Heiss verkauft Falträder und betreibt zudem eine Fahrradwerkstatt. Zudem nimmt er Lastenräder mit ins Sortiment auf. Mitte Juni schließt Heiss den Laden in der Frauenstraße, um den Umzug durchzuführen. Am 1. Juli soll die Eröffnungsfeier im neuen Geschäft über die Bühne gehen.

Die Vor- und Nachteile des Faltrads

Zusammengelegt soll ein Faltrad möglichst geringe Packmaße bieten, damit es im Autokofferraum oder Zugabteil Platz findet. Damit empfiehlt sich das Falt- oder Klapprad als Vehikel für Pendler wie auch für kurze Wege am Urlaubsort. „Zudem muss in den meisten Zügen keine Fahrradkarte gelöst werden, wenn es zusammengefaltet ist“, erläutert der ADFC. Die Origami-Künste fordern in der Performance aber ihren Tribut: Falträder bieten aufgrund der kleinen Räder oftmals wenig Laufruhe und sind anfälliger für Unebenheiten auf der Fahrbahn.