Das am vergangenen Donnerstag gestohlene Auto der Macher des Ulmer Kulturzentrums „Gleis 44“ (wir berichteten) ist gefunden. Ein Passant entdeckte es am Montag in Memmingen. Der hellblaue Citroën-Oldtimer vom Typ Dyane 6 sei vorschriftsmäßig am Straßenrand geparkt gewesen und offensichtlich unbeschädigt, berichtete Samuel Rettig vom „Gleis 44“ auf Anfrage.

Der Fahndungserfolg ist auch den sozialen Medien zu verdanken. Unmittelbar nachdem das Gleis-Team den Diebstahl bemerkt hatte, starteten Rettig und Co. einen „Hilferuf“ auf Facebook. Den hatte der Memminger Auto-Entdecker, selber noch nie Gast im Gleis 44, gelesen. „Sicherheitshalber fotografierte er das Kennzeichen und schickte uns das Bild, um sicherzugehen, dass es sich wirklich um das gestohlene Fahrzeug handelt“, sagt Rettig.

Gleis 44: Polizei sichert Spuren an Oldtimer

Ein bisschen gedulden müssen sich die rechtmäßigen Besitzer allerdings noch. Momentan steht ihr Geschäftswagen in einer Memminger Werkstatt, die Polizei werde zudem noch die Spuren sichern, um so möglicherweise dem Dieb auf die Schliche zu kommen, berichtet Rettig.

Citroën Dyane 6: Fahrzeugentführung nur dummer Streich?

Momentan gehe man davon aus, dass es sich bei der Fahrzeug-Entführung eher um einen dummen Scherz gehandelt habe. Gegen allzu viel kriminelle Energie spreche jedenfalls die Tatsache, dass das kurzgeschlossene Auto wieder abgestellt worden sei. Immerhin ist die Dyane alles andere als wertlos: Liebhaber zahlen für solch einen Oldtimer 10 000 Euro.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit cityStories Ulm entstanden.

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