Ulm / jkl  Uhr
Wie es mit den Filialen des Konzerns Gerry Weber in Ulm weitergeht, ist noch unklar. Insgesamt 200 Filialen droht die Schließung.

Nachdem der Modehersteller Gerry Weber infolge der im Januar beantragten Insolvenz die Schließung von mehr als 200 Filialen angekündigt hat, ist es nicht klar, ob auch das Ulmer Geschäft am Münsterplatz Ecke Hirschstraße betroffen ist. 

Nach der Ankündigung der Schließung der K&L-Filialen in Ulm und Neu-Ulm hat am Freitag Gerry Weber Insolvenz angemeldet, Kaufhof will 2600 Stellen abbauen. Was bedeutet das für Ulm?

„Momentan ist es sehr schwierig, abzusehen, welche Filialen geschlossen werden und wann“, erklärte ein Sprecher auf Nachfrage. Für die zum Haller Unternehmen gehörende Hallhuber-Sparte gebe es Gespräche mit einem Investor, dem eine Kaufoption eingeräumt wurde, teilte  das Unternehmen mit. Für Hallhuber – in der City gegenüber von Gerry Weber – sei kein Insolvenzverfahren eingeleitet worden. Es bleibt jedoch offen, ob Filialen der Konzernmarke Taifun (Blautal-Center) geschlossen werden. Dazu konnte der Sprecher keine Auskünfte geben.

Die Räume der Filiale an der Hauptstraße stehen laut einer Immobilien-Anzeige im Internet zur Vermietung. Das Unternehmen äußert sich nicht zur Anzeige.

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