Am Samstag, 6. Juni, organisiert die Initiative „Kollektiv.26 – Autonome Gruppe Ulm“ eine Demonstration auf dem Münsterplatz. „Ein würdiges Leben für Alle! Solidarisch Gemeinsam mit klarer Kante gegen Rechts!“, lautet der Titel der Veranstaltung, die um 15.30 Uhr beginnt.
„Damit wollen wir verschiedenen Gruppen den berühmtesten Platz Ulms als Plattform entziehen, die sich seit Anfang April dort unter verschiedenen Namen versammeln, um die Corona Maßnahmen zu kritisieren“, schreibt die Gruppe in einer Mitteilung.
Einige Teilnehmer der sogenannten Corona-Demos würden zwar nachvollziehbare Ängste vor den Folgen der Pandemie äußern, aber: „Sie grenzen sich jedoch seit Wochen weder von den zahlreichen und bekannten extrem Rechten noch von Verschwörungsideologien ab.“

Demo und Gegendemo an einem Tag

Ebenfalls am Samstag veranstaltet die Initiative „Querdenken – 731 Ulm“ um 13 Uhr in der Friedrichsau eine Demo gegen die Corona-Beschränkungen. Mit der Gegendemo will „Kollektiv.26“ ein Zeichen setzen und sich „solidarisch zeigen mit all denen, die unter Corona-Maßnahmen leiden, aber nicht öffentlich wahrgenommen werden.“
Aus Sicherheitsgründen bittet die Initiative die Teilnehmer darum, Abstand zu halten und Masken zu tragen.