Wie die Stadt Ulm in einer Pressemitteilung schreibt, war der 60-Tonner bereits am Mittwoch, 17. Juli, um 19.25 Uhr über die Brücke Richtung Neu-Ulm gefahren. Das Monitoringsystem habe Verformungen detektiert und Alarm ausgelöst.

Die Fahrt wurde – wie schon beim Vorfall im Mai – von der installierten Überwachungskamera, die bei solchen Ereignissen auslöst, dokumentiert. Der Fahrer des Schwertransporters ist somit bekannt. Die Stadt Ulm wird Anzeige erstatten.

Wird die Brücke nun komplett gesperrt?

Nach ersten Ergebnissen der Auswertung hatte der Transport ein Gesamtgewicht von etwa 55 bis 60 Tonnen.

Erlaubt sind nur 24 Tonnen in Richtung Neu-Ulm und 40 Tonnen in Richtung Ulm. Dieser Unterschied ist bedingt durch die unterschiedliche Arbeitseinteilung der beiden für die Beschilderung zuständigen Baubetriebshöfe Ulm und Neu-Ulm und ist durch die beiden baulich getrennten Überbauten der Brücke auch plausibel.

In der Pressemitteilung heißt es weiter, dass die Stadtverwaltung nun gemeinsam mit den Neu-Ulmer Kollegen über eine generelle Sperrung der Gänstorbrücke für LKW über 3,5 Tonnen diskutiert.

Zur Sicherung dieses Verbots könnte auch eine Höhenbegrenzung angebracht werden. Im Interesse der Stadtverwaltungen liegt in erster Linie die Aufrechterhaltung des Betriebs der Gänstorbrücke bis zu deren Neubau. Wir werden euch natürlich über weitere Entwicklungen informieren.

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