Die Nachricht von der Finanzzusage dreier Banken schlägt ein wie ein Dreier vom Parkplatz, um Basketballsprache zu bemühen. Lange war das Projekt in der Warteschleife, zum Schluss hatte es sogar so ausgesehen, als drohte es zu scheitern, nachdem vor allem die Sparkasse Ulm ihre Unterstützung verweigerte.

Das Kreditinstitut wird seine Gründe dafür haben. Dass es jetzt drei andere regionale Banken sind, die das Projekt offenbar weniger kritisch sehen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Oder war die ablehnende Haltung der Sparkasse – und diese Frage muss erlaubt sein –  eventuell nicht ganz frei von politischen Einflüssen?

Gleichwie, nach der Finanzierungszusage der drei VR-Banken, die das Projekt schon aus eigenem Schutz seriös geprüft haben werden, ist die Stadt am Zug. Die bisherige und im September vertagte Beschlussvorlage, das Projekt abzulehnen, und weder Zuschüsse noch Darlehen zu gewähren, ist unter den veränderten Bedingungen kaum mehr aufrecht zu halten.

Die Basketballer arbeiten seit der Gründung des Vereins im Jahr 2001 sportlich und finanziell solide und seriös. Die Verantwortlichen haben Verein und Sport stetig weiter entwickelt und der Region ein sympathisches Aushängeschild gegeben. Jetzt ist es an der Zeit, das Projekt kritisch, aber wohlwollend voran zu bringen.