Kommentar Zum Engagement von Peri am Münster: Das ist ein guter Weg

Dass die Gerüst- und Schalungsspezialisten von Peri jetzt am Münster das Gerüst stellen und die Bauhütte mit Technik und Material unterstützen, ist gut – und zwar für beide Seiten, meint unsere Redakteurin Verena Schühly.
Dass die Gerüst- und Schalungsspezialisten von Peri jetzt am Münster das Gerüst stellen und die Bauhütte mit Technik und Material unterstützen, ist gut – und zwar für beide Seiten, meint unsere Redakteurin Verena Schühly. © Foto: Marc Hörger
Ulm / Verena Schühly 14.01.2019
Kultursponsoring ist am Münster angekommen, Baumeister Michael Hilbert geht neue Wege. Ein Kommentar von Verena Schühly

Tue Gutes und rede darüber – auf diese Kurzformel lässt sich Sponsoring bringen. Firmen engagieren sich mit ihrem Know-how oder mit Geld für Sportvereine, kulturelle Veranstaltungen, soziale Einrichtungen. Dass die Gerüst- und Schalungsspezialisten von Peri jetzt am Münster das Gerüst stellen und die Bauhütte mit Technik und Material unterstützen, ist gut – und zwar für beide Seiten.

Das Unternehmen aus Weißenhorn ist weltweit tätig und hat sich einen Namen gemacht. Das Prestigeobjekt Ulmer Münster, direkt vor der Peri-Haustür gelegen, bietet ein gutes Renommée.

Es ist Münsterbaumeister Michael Hilbert zu verdanken, dass er offen ist, neue Wege zu gehen. Natürlich hat der Erhalt der historischen Bausubstanz oberste Priorität, den Anforderungen des Denkmalschutzes muss er Genüge tun. Dennoch kann er dabei auch moderne Mittel nutzen: Kultursponsoring gehört dazu.

Dass diese Rechnung aufgeht, hat im Herbst die Firma Kärcher bei der Reinigung der Wände im Chorraum bewiesen. Deren Industriekletterer haben ganze Arbeit geleistet. Dass das Unternehmen nun damit werben darf, tut der Sache keinen Abbruch. Im Gegenteil: Der Münsterbaumeister hat sich so eine Menge Geld gespart, das er an anderer Stelle einsetzen kann. So kann es weitergehen.

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