Ulm / Katrin Stahl  Uhr
Der Innenstadtdialog in Ulm geht in eine neue Phase: Online können die Bürger jetzt ihre Ideen und Wünsche einbringen.

Bürgerbeteiligung, und zwar online: Möglich ist das seit dem 27. Mai 2019 in Ulm – genauer gesagt: auf der Webseite zukunftsstadt-ulm.de. „Bürgerblick“ heißt das Projekt, das im Rahmen des Ulmer Innenstadtdialogs entwickelt wurde. Ulmerinnen und Ulmer haben dort die Möglichkeit, ihre Ideen und persönliche Wünsche und Meinungen einzubringen. Das Thema: Der öffentliche Raum in der Innenstadt.

Welche Bereiche in Ulm gefallen mir am besten? Und welche öffentlichen Räume können noch verbessert werden? Mit diesen Fragen können sich die Nutzer im aktiven Dialog auseinandersetzen, eigene Verbesserungsvorschläge einbringen – und die Vorschläge der anderen bewerten. Eingetragen werden die Orte, um die es geht, auf zwei Online-Karten. Alle Kommentare sind öffentlich sichtbar.

Online-Projekt läuft bis zum 7. Juni

Bis zum 7. Juni können sich Interessierte am Online-Bürgerdialog beteiligen. Danach ist die Plattform nicht mehr nutzbar – bis im Herbst voraussichtlich das nächste Thema aufgerufen wird.

OB Czisch, Volker Jescheck und Markus Mendler sprechen im Interview über das Projekt Innenstadtdialog und Sicherheit in der Stadt.

Der Ulmer Innenstadtdialog ist im Dezember vergangenen Jahres gestartet. Oberbürgermeister Gunter Czisch traf sich damals erstmalig mit 16 Interessensvertretern der Ulmer Innenstadt. Ende März gab es einen Vortragsabend im Ulmer Stadthaus. Beim Online-Dialog, der jetzt läuft, sollen schließlich die Bürger zu Wort kommen. Die Anregungen gehen in das Forum Innenstadtdialog „Bürgerblick“ am 3. Juli 2019 im Stadthaus ein.

Das könnte dich auch interessieren:

Zum Start des Innenstadtdialog trafen sich erstmals Vertreter mehrerer Interessengruppen. Die Bürger sind später dran.

Es ist gut, dass der Innenstadtdialog nun gestartet ist und unterschiedliche Gruppen miteinander reden, meint Chirin Kolb.