Landkreis Esslingen: Notklinik in Stuttgarter Messehalle

18.35 Uhr: Wie der SWR meldet, plant das Landratsamt Esslingen, vorsorglich in einer der Stuttgarter Messehallen eine Notklinik einzurichten. Dort sollen 300 Plätze für leichte Corona-Fälle entstehen, um die Stammkliniken im Kreis zu entlasten. Zuletzt mussten aus Kapazitätsgründen Intensiv-Patienten aus dem Klinikum Nürtingen in umliegende Krankenhäuser verlegt werden.

Landkreis Reutlingen: 374 Corona-Fälle - Sechs Todesfälle

16:35 Uhr: Es liegen 374 laborbestätigte Fälle und 6 Todesfälle im Landkreis Reutlingen vor. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Diese Gefährdung variiert von Region zu Region.

Rundfunkgottesdienst am Sonntag aus Pfullingen

15:30 Uhr: Am 5. April, wird der Gottesdienst aus der Pfullinger Martinskirche im Deutschlandfunk und im Internetradio der Deutschen Welle weltweit übertragen. Leider ist der Besuch des Gottesdienstes aufgrund der Absage der Gemeindegottesdienste nicht möglich. Die Übertragung beginnt um 10.05 Uhr. Liturgie und Predigt halten Pfarrerin Katharina Dolmetsch-Heyduck, Pfarrerin Ulrike Kuhlmann und Pfarrer Hans-Martin Fetzer. Die musikalische Gestaltung haben Kantorin Bettina Maier, Julia Hinger (Sopran) und Jörg Kleih (Trompete).

Unterstützung für Sportvereine

14:45 Uhr: Das Kultusministerium steht den Sportvereinen im Land auch in der der Corona-Krise bei. Die Mittel im Solidarpakt III werden zielgerichtet dafür eingesetzt, um Vereine in Not zu unterstützen. „Wir werden das Ehrenamt nicht im Stich lassen“, sagt Sportministerin Susann Eisenmann.

Outletcity Metzingen: Kurzarbeit beantragt - Nichts wird verkauft

14:15 Uhr: Shopping-Tourismus und Gastronomie gibt es derzeit in der Outletcity Metzingen nicht. Ob die Hotelpläne in der vorgesehenen Zeit verwirklicht werden können, ist in der Schwebe. Die Outletcity hat für Teile des Unternehmens für Anfang April Kurzarbeit beantragt.

FMK-Ausflug um ein Jahr verschoben

13:45 Uhr: Der für Samstag, 27. Juni, geplante Jahresausflug des Förderkreises Metzinger Keltern (FMK) ins Neckartal findet aus gegebenem Anlass nicht statt. Der Ausflug ist um ein Jahr verschoben und zwar auf den 26. Juni 2021. Die Mitglieder werden um Verständnis gebeten.

Kohlberg: Mitteilung von Bürgermeister Rainer Taigel

13:22 Uhr: „Liebe Kohlbergerinnen und Kohlberger,

Besonnenheit, Ernsthaftigkeit, Solidarität, Wertschätzung und Hilfe das sind die Stichworte, die mir derzeit mit Blick auf unser Kohlberg in der Corna-Krise einfallen. Ich darf Ihnen zunächst Danke sagen, mit welcher Besonnenheit hier in Kohlberg mit der Krise und den vielfältigen - auch drastischen- Einschränkungen umgegangen wird. Daheimbleiben kann Leben retten.

Nicht verschweigen will ich, dass wir auch in Kohlberg Menschen haben, die an Covid-19 erkrankt sind. Die Verläufe sind sehr unterschiedlich und zum Teil sehr schwer. Leider haben auch wir einen Todesfall zu beklagen. Ich denke an alle Erkrankten und wünsche Ihnen leichte Verläufe sowie eine schnelle Genesung. Allen Menschen in Quarantäne wünsche ich viel Geduld und hoffe, dass Sie gesund bleiben. All jenen, die einen lieben Menschen verloren haben, wünsche ich Trost in ihrer Trauer. Sie sind nicht alleine!

Danke sagen will ich all denen, die in den letzten Tagen geschrieben oder angerufen haben, um ihre Hilfe anzubieten. Es ist ein großartiges Zeichen von Solidarität in unserer Gemeinde. Wir halten zusammen - ist die Kernbotschaft, die darin steckt und das macht mich zuversichtlich. Danken möchte ich an dieser Stelle auch allen, die täglich in den verschiedensten Bereichen für uns da sind. Sie haben meinen größten Respekt und sind Heldinnen und Helden in dieser Krise!

Liebe Kohlbergerinnen und Kohlberger, nutzen Sie bitte die Angebote Unternehmer vor Ort. Kaufen Sie in Kohlberg ein, was immer möglich ist. Nutzen Sie die Lieferdienste und Angebote der örtlichen Unternehmer, Einzelhändler und Gastronomen. Sie helfen Ihnen damit durch diese schwere Zeit!

Wenn Sie selbst Hilfe brauchen oder jemand kennen, der Hilfe braucht, scheuen Sie sich nicht auf dem Rathaus anzurufen 91018-0 oder 0157 827 67 305. Sie können rund um die Uhr eine Mail an mich schreiben taigel(@)kohlberg.de.

329 Verstöße gegen Corona-Verordnung

11:55 Uhr: Im Laufe des Wochenendes haben die Einsätze im Rahmen der Überwachung der Corona-Verordnung und die Verstöße in den Landkreisen Esslingen, Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis deutlich zugenommen.

Nichts verfällt für Fahrschüler und Berufskraftfahrer

11:00 Uhr: Fahrschüler, Berufskraftfahrer und Inhaber/-innen ausländischer Fahrerlaubnisse waren wegen der behördlich angeordneten Schließung der Fahrschulen, der Aus- und Weiterbildungseinrichtungen für Berufskraftfahrer sowie der Technischen Prüfstellen sehr beunruhigt, erhebliche Nachteile durch Fristversäumnisse erleiden zu müssen. Doch am Freitag kam Entwarnung vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

Dorfladen sichert die Versorgung

09:36 Uhr: Der Hülbener Dorfladen wird von einer Genossenschaft getragen, um die Nahversorgung in der Albgemeinde sicher zu stellen. Nach Verlusten in den ersten Geschäftsjahren machte die Genossenschaft im vergangenen Jahr erstmals einen kleinen Gewinn. In der Coronakrise entdecken nun viele Hülbener das lokale Angebot: Der Dorfladen verzeichnet die doppelte Kundenzahl und den doppelten Umsatz. Mehr dazu lesen Sie hier.

Zahl der Infizierten steigt deutlich

09:07 Uhr: Die Zahl der an Covid-19 erkrankten im Landkreis Reutlingen ist über das Wochenende deutlich gestiegen, wie das Landratsamt Reutlingen in seiner aktuellen Lagemeldung mitteilt. Demnach gibt es im Kreis derzeit 353 laborbestätigte Fälle einer Infektion mit Sarc-CoV-2. Zum Vergleich: Am Freitag gab es 222 bestätigt Infizierte. Im Kreis Reutlingen gibt es zudem ein sechstes Todesopfer. 16 Personen gelten als genesen, es gibt fast 2300 begründete Verdachtsfälle, so das Landratsamt. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. (ath)

Unterstützung für Familien

07:39 Uhr: In Zeiten des Kontaktverbotes und der Coronakrise stehen Familien vor besonderen Herausforderungen. Erziehungsprobleme, Konflikte und im schlimmsten Fall häusliche Gewalt drohen. Das Reutlinger Haus der Familie bietet Unterstützung an – per digitaler Beratung. Mehr Informationen hierzu und die Kontaktadressen gibt es in unserem Artikel. (ath)

Landesweit fast 150 Tote

06:33 Uhr: Im Südwesten haben sich nachweislich weitere 717 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steige die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 11 536, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Das Durchschnittsalter betrage 48 Jahre. 128 infizierte Menschen seien im Zusammenhang mit Corona bislang im Südwesten gestorben – 88 Männer und 40 Frauen. Das Alter der Gestorbenen liege zwischen 41 und 98 Jahren, hieß es bei der Behörde weiter. 66 Prozent waren 80 Jahre oder älter. (lsw)

Zahl der Infizierten steigt weiter

06:18 Uhr: Nach Angaben des baden-württembergischen Sozialministeriums ist die Zahl der mit dem Sars-CoV-2-Virus infizierten Personen im Landkreis Reutlingen auf 249 angestiegen – 27 Fälle mehr, als das Landratsamt Reutlingen am Freitagnachmittag gemeldet hat. Im Landkreis Esslingen gibt es demnach 737 Fälle, im Landkreis Tübingen 630 Infizierte. (ath)

Sonntag, 29. März

Corona-Bußgelder festgelegt

15:00 Uhr: Die Landesregierung gin Stuttgart hat am Sonntag den Bußgeld-katalog für Verstöße im Zusammenhang mit dem Corona-Virus festglegt. Für Treffen im öffentlichen raum von mehr als zwei Personen können bis zu 1000 Euro Strafe pro Person fällig werden. Zum kompletten Bußgeld-KKatalog geht’s hier:

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/CoronaVO_Bussgeldkatalog.pdf

Samstag, 28.März 2020

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 10.819 -

118 Todesfälle in Baden-Württemberg

18:32 Uhr: Am Samstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 1.090 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 10.819 an.

Hinzu kommen 17 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Gabenzaun für Obdachlose nun auch in Reutlingen

11:30 Uhr: In vielen Städten wurden Gabenzäune für Obdachlose in der Corona-Zeit eingerichtet. Auch in Reutlingen gibt es nun einen Gabenzaun. An dem Absperrgitter an der Skateanlage im Bürgerpark können Päckchen mit Lebensmitteln und anderen Notwendigkeiten aufgehängt werden. Initiator der Hilfsaktion ist der Reutlinger Hilfsverein „Drei Musketiere“.

Wasserfallsteig am Bad Uracher Wasserfall gesperrt

11:00 Uhr: Der Wasserfallsteig führt durch das Vorwerk Fohlenhof des Haupt- und Landgestüt Marbach durch und aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung hat das Gestüt die Zugänglichkeit des Fohlenhofs für die Öffentlichkeit gesperrt. Diese Maßnahme soll eine Erkrankung der Mitarbeiter verhindern.

Die generelle Zugänglichkeit des Uracher Wasserfalls bleibt bestehen. Aber nur unter Beachtung der Abstandsregeln.

Supermärkte in der Region leer gekauft, Helfer gesucht

10:30 Uhr: In vielen Supermärkten, von Bad Urach über Dettingen bis nach Reutlingen, bietet sich dem Beobachter das gleiche Bild: Besonders zu Feierabend-Zeiten gut besuchte Märkte – doch teilweise leer gefegte Regale.

Nudeln und Mehl fehlen gerne. Toilettenpapier bleibt Mangelware. Und immer mehr begrenzen die Läden auch die Verkaufsmengen. „Bitte nur eine Packung Küchenkrepp pro Haushalt“, fordern die Drogeriemärkte im Ermstal ihre Kunden auf.

Viele Handelsketten plagt derweil ein ganz anderes Problem: Sie suchen händeringend Mitarbeiter zum Einräumen und Verkaufen der Ware. Das vorhandene Personal ist im Dauerstress.

Metzinger Corona-Aktion des DRK für Bedürftige in Corona-Krise erweitert

9:30 Uhr: Um denjenigen zu helfen, die zurzeit keine Möglichkeit haben, sich selbst mit Lebensmitteln oder Medikamenten zu versorgen, wird die bisherige Hilfsaktion des DRK deutlich erweitert und auf viele helfende Schultern verteilt. Jetzt kommen zum Rotkreuz auch die evangelisch-methodistische Kirche, der Neuhäuser Ortsvorsteher Günter Hau und sein Stellvertreter Klaus Rümmelin sowie das Haus Matizzo hinzu. Unterstützt wird die Aktion auch von der Stadtverwaltung Metzingen.

Metzingen

Textilunternehmer Hugo Boss wird 180.000 Mundschutz-Masken produzieren

8:15 Uhr: Das Textilunternehmen Hugo Boss hat auf den eigenen Sozialen Medien verkündet, dass im Hauptstandort in Metzingen in den kommenden Wochen 180.000 Atemmasken produziert werden sollen. Diese sollen an öffentliche Einrichtungen gespendet werden.

Freitag, 27.März 2020

Zahl der Infizierten steigt in Baden-Württemberg auf 9.729 - 101 Todesfälle

18:53 Uhr: Am Freitag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 1.288 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 9.729 an.

88.200 Anträge auf finanzielle Soforthilfe innerhalb von Baden-Württemberg

17:00 Uhr: Seit dem Start des Soforthilfeprogramms des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise sind bis dato knapp 88.200 Anträge (Stand heute 15.00 Uhr) eingegangen. Damit hat sich die Anzahl der Anträge gegenüber gestern um diese Zeit (46.400) nahezu verdoppelt. Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler, die unmittelbar durch die Corona-Krise existentiell bedroht sind, können seit Mittwochabend (25. März) finanzielle Soforthilfen beantragen.

Slogan gegen Corona-Ausbreitung auf Müllwägen in Reutlingen

16:00 Uhr: Gemeinsam gegen Corona: Mit einem griffigen Slogan in weißer Schrift auf rotem Grund fordert die Stadt Reutlingen die Menschen auf, sich gegenseitig derzeit nicht auf die Pelle zu rücken. Überdimensionale Aufkleber mit dem Spruch „Reutlingen hält Abstand – Solidarität ist unser Mittel gegen das Virus“ pappen jetzt an Müllwagen der Technischen Betriebsdienste.

Slogan gegen Corona-Ausbreitung auf Müllfahrzeugen „Reutlingen hält Abstand“

Reutlingen

Unternehmen erwarten Umsatzeinbrüche im Südwesten

15:30 Uhr: Kaum ein Unternehmen im Südwesten bleibt laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern von negativen Folgen der Corona-Krise verschont: Rund 83 Prozent der befragten Unternehmen in Baden-Württemberg erwarten demnach Umsatzeinbrüche. 77 Prozent rechnen sogar mit einem Einbruch im zweistelligen Bereich.

Polizeipräsidium veröffentlicht Video

15:00 Uhr: Unter dem Titel „Schön, dass ihr nicht hier seid“ hat das Polizeipräsidium Reutlingen ein Video veröffentlicht, auf dem menschenleere Plätze in ihrem Einsatzgebiet zu sehen sind. „Macht weiter so“, heißt es in dem Video abschließend.

Schutzausrüstung für Baden-Württemberg

14:00 Uhr: Das Land Baden-Württemberg hat eine erste große Lieferung an Nachschub von Schutzausrüstung erhalten. 300 000 Paar Schutzhandschuhe, 300 000 Schutzmasken und 110 000 FFP2-Masken der Firma Daimler wurden ausgeliefert. 70 Prozent davon gehen an die Stadt- und Landkreise, die wiederum Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen damit ausstatten. 15 Prozent gehen an die Universitätskliniken, 10 Prozent ans Innenministerium und 5 Prozent an Justizministerium.

Fünftes Todesopfer im Kreis Reutlingen

13:45 Uhr: Das Landratsamt Reutlingen vermeldet ein fünftes Todesopfer aus dem Kreisgebiet in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt ist die zahl der laborbestätigten Fälle auf 222 gestiegen.

Feuerwehr und Malteser appellieren an Metzinger Bürger

13:30 Uhr: Die Feuerwehr und Malteser in Metzingen appellieren eindringlich: „Wir bleiben für euch im Dienst. Bleibt ihr für uns daheim.“

Medius-Klinik in Nürtingen überlastet - Corona-Patienten verlegt

13:00 Uhr: Die Bettenkapazitäten für Corona-Patienten in der Medius Klinik Nürtingen werden knapp – deshalb wurden vier Infizierte nach Esslingen und Tübingen verlegt.

Schickt uns Bilder und Geschichten aus Eurem Alltag

12:30 Uhr: Kontaktsperre, Homeoffice, geschlossene Schulen: Das Coronavirus hat unser Leben durcheinander gewirbelt. Die SÜDWEST PRESSE sucht Bilder und Geschichten aus dem veränderten  Alltag.  Schreibt uns eure Geschichten!

Regionale Firmen in Not - Es droht Personalabbau

11:55 Uhr: Die Corona-Krise zeigt erste Folgen bei den heimischen Betrieben. Fast 40 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sie Personal abbauen müssen. Das zeigt eine Blitzumfrage

Bäckerhaus Veit liefert nach Hause

11:25 Uhr: Ab Montag, 30. März, bietet das Bäckerhaus Veit in Bempflingen, Metzingen, Riederich, Grafenberg, Großbettlingen, Kleinbettlingen, Neckartenzlingen, Neckartailfingen und Schlaitdorf einen Lieferservice für Backwaren an. Zwei ehrenamtlichen Fahrer, zwei Studierende, die sich spontan dafür zur Verfügung gestellt haben, klingeln bei den Kunden und stellen die Backwaren ab. Die Übergabe erfolgt damit kontaktlos. Weitere Informationen unter www.baeckerhaus-veit.de.

NMI Reutlingen ist dem Virus auf der Spur

11:05 Uhr: Das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut in Reutlingen (NMI) nimmt sich als etabliertes Forschungsinstitut auch der Erforschung von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 an.

Orgel-Impulse der katholischen Kirchengemeinde

8:45 Uhr: In der durch die Corona-Pandemie bedingten Zeit ohne Gottesdienste stellt die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul mit St. Elisabeth Reutlingen Impulse mit Orgelmusik auf ihre Homepage. Der erste Impuls zur Fastenzeit mit Orgelmusik von Francisco Correa de Arauxo ist abrufbar unter: stpeterundpaul-reutlingen.drs.de.

Wertstoffhöfe Reutlingen und Dußlingen samstags geschlossen

8:15 Uhr An den nächsten Samstagen schließt der Zweckverband Abfallverwertung Reutlingen/Tübingen seine beiden Wertstoffhöfe Dußlingen und Reutlingen-Schinderteich. Montags bis freitags wird nur noch Gewerbeabfall von Handwerk und Kleingewerbe angenommen. Anlieferungen von Privathaushalten werden bis auf Weiteres nicht mehr eingelassen. Mit dieser Maßnahme möchte der Zweckverband Abfallverwertung während der Corona-Pandemie dazu beitragen, weiterhin hygienisch sichere und geordnete Zustände auf den Wertstoffhöfen gewährleisten zu können. Sichergestellt werden soll damit auch, dass der Zweckverband weiterhin handlungsfähig bleibt.

Bürgertelefon auch am Wochenende

7:20 Uhr: Das Bürgertelefon des Landkreises Reutlingen ist unter der Woche von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. Am Wochenende sind ist das Bürgertelefon unter der Nummer: 07121-4804399 nun von 10 bis 16 Uhr zu erreichen, wie das Landratsamt mitteilte.

Standesamt Reutlingen: Heiraten ja, aber ohne Gäste

7:00 Uhr: Eheschließungen sind beim Standesamt Reutlingen nach wie vor möglich. Ab sofort gilt im Standesamtsbezirk Reutlingen jedoch die Regelung, dass nur noch das Brautpaar zur Eheschließung kommen darf. Gäste können nicht mehr an der Eheschließung teilnehmen und können sich auch nicht im Rathaus aufhalten. Ebenso dürfen Trauzeugen, die seit 1998 für die Eheschließung nicht mehr vorgeschrieben sind, nicht mehr anwesend sein. Die auf drei Personen reduzierte Trauung mit Brautpaar und Standesbeamten gilt bis auf Weiteres.

6:45 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion! Auch heute halten wir Euch aktuell über die Entwicklungen aus Region auf dem Laufenden. Bleibt gesund!

Donnerstag, 26. März 2020

Neue Prüfungstermine stehen fest

18:30 Uhr: Die Abschlussprüfungen an den Schulen in Baden-Württemberg sollten ursprünglich am 22. April beginnen. Sie werden wegen der Corona-Pandemie verschoben. Der nun geplante Beginn ist am 18. Mai.

Kitagebühren werden erlassen

18:00 Uhr: Immer mehr Kommunen schließen sich der Empfehlung des Städte- und Gemeindetages an und erlassen für den Monat April die gebühren für Kinderbetreuungseinrichtungen und Ganztagsbetreuung. Heute haben unter anderem Metzingen und Bad Urachen entsprechenden Beschluss gefasst.

Viertes Todesopfer im Kreis

17:00 Uhr: Das Landratsamt gibt die Zahl der laborbestätigten Infizierten im Kreis Reutlingen jetzt mit 206 an. Vier Personen mit dem Corona-Virus sind verstorben. Sieben Fälle gelten als geheilt.

Mittwoch, 25. März 2020

Tierärztliche Labore sollen helfen

18:00 Uhr: Die Untersuchungslabore arbeiten auf Hochtouren, um die zahlreichen Testungen auf SARS-CoV-2 zuverlässig auszuwerten und den betroffenen Patienten und behandelnden Ärzten schnell Gewissheit zu bringen. Mit der großen Anzahl an möglichen Erkrankten sind die Labore jedoch mit den Testungen an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen. Die Wartezeit beträgt inzwischen rund eine Woche.

„Eine Entlastung können die tierärztlichen Labore bringen“, so Tübingens Regierungspräsident Klaus Tappeser. Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen wie es die Corona-Test sind, können laut der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit Biologischen Arbeitsstoffen von den Unteren Verwaltungsbehörden nach vorheriger Anzeige genehmigt werden. „Damit können die Landratsämter Testungen in tierärztlichen Labore zulassen und in Kooperation mit Ärzten die Testkapazitäten spürbar ausbauen,“ zeigt sich Tappeser angesichts der Möglichkeit zur Entlastung erfreut.

Not macht erfinderisch

17:30 Uhr: Das Universitätsklinikum Freiburg steigt wegen der Corona-Krise in die Produktion von Schutzmasken ein. Dies diene der Sicherheit der in der Klinik Beschäftigten, teilte das Klinikum am Mittwoch mit. Mit dem digitalen Druckverfahren 3D-Druck werde aus sterilem Material eine Halterung hergestellt, an der eine Overhead-Folie zum Einmalgebrauch befestigt sei. Dies schütze in bestimmten Situationen besser vor Infektionen als eine konventionelle Schutzbrille. Wegen des Coronavirus müssten Mediziner mit einem Mangel bestimmter Schutzartikel kämpfen. Freiburg reagiere darauf. (lsw)

Kirchen ziehen keine Kindergartenbeiträge ein

17:06 Uhr: Eltern, deren Kinder einen Kindergarten unter Trägerschaft der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart besuchen, müssen im April keine Gebühren bezahlen. Wie die Diözese mitteilte, will sie die Eltern wegen der Corona-bedingten Kita-Schließungen finanziell entlasten. Auch die Evangelischen Landeskirchen sowie die Erzdiözese Freiburg haben angekündigt, den Trägern ihrer Kindertageseinrichtungen ein Aussetzen der Elternbeiträge zu empfehlen. Ebenso haben dies Städte- und Gemeindetag Baden-Württemberg ihren Mitgliedern geraten.

Medizinprodukte: Produktionsstopp abgewendet

16:55 Uhr: Unternehmen im Ermstal tragen direkt zur Bewältigung der Corona-Krise bei, das gilt besonders für die Medizintechniker von EPflex in Dettingen. Erleichtert zeigte sich gestern Dr. Johannes Uihlein, Leiter der Qualitätssicherung der Firma EPflex, weil ein Engpass in der Produktion überwunden ist: Die Medizintechnikspezialisten fertigen unter anderem Komponenten für Beatmungsgeräte, wie sie zur Versorgung der schwer Lungenkranken in den Kliniken derzeit dringend gebraucht werden. Allerdings benötigt das Unternehmen zur Arbeit im Reinraum dringend das Desinfektionsmittel Isopropylalkohol. Und gerade das ist in den vergangenen Tagen knapp geworden, da die Mittel vorrangig an Kliniken und Apotheken geliefert werden. „Unsere Kunden haben uns angefleht, die Produktion aufrecht zu erhalten“, betont Uhlien. EPflex setzte also online einen Hilferuf ab, daraufhin meldeten sich Lieferanten und andere Firmen, um den Dettingern mit Desinfektionsmittel auszuhelfen. Jetzt ist das Lager wieder voll, die begehrten Führungsdrähte werden wieder hergestellt. Stolz ist Johannes Uihlein auf seine Mitarbeiter: „Wir haben einen gewissen Krankenstand wegen der üblichen Grippewelle. Aber trotzdem schaffen es unsere Mitarbeiter, den gesteigerten Bedarf der Kunden zu decken, weil hier in der Produktion wirklich alle gemeinsam anpacken und sogar Überstunden leisten, um die Versorgung mit wichtigen Medizinprodukten sicherzustellen.“ (ch)

Metzingens Wertstoffhof schließt

16:51 Uhr: Der kommunale Wertstoffhof der Stadt Metzingen, welcher von der Firma Alba in Metzingen betrieben wird, schließt ab Donnerstag, 26. März, bis auf Weiteres. Der Grund liegt darin, dass der Kundenverkehr auf dem Wertstoffhof in den vergangenen Tagen stark angestiegen ist. „Um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und sowohl Kunden als auch Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung zu schützen, mussten wir den Platz schließen“, so Alexander Schoch, Kaufmännischer Betriebsleiter der Kommunalen Entsorgungsbetriebe Metzingen, die für die Abfallentsorgung in Metzingen verantwortlich sind.

Auch für Gewerbebetriebe schließt der kommunale Wertstoffhof. Gewerbliche Abfalle und Wertstoffe können weiterhin bei privaten Entsorgungsbetrieben, wie zum Beispiel auf dem Betriebshof der Firma ALBA in Metzingen, entsorgt werden.

Trotz der zahlreichen Aufrufe, nur noch für die nötigsten Besorgungen das Haus zu verlassen, war der Besucheransturm auf den Wertstoffhof in den vergangenen Tagen so hoch, dass die zuvor ergriffenen Maßnahmen, wie beispielsweise der ausschließliche Einlass eines einzelnen Fahrzeugs, nun nicht mehr ausreichen, um Kunden und Mitarbeiter ausreichend zu schützen, teilt die Stadt Metzingen mit.

Die Situation wird regelmäßig anhand der aktuellsten Entwicklungen analysiert, um den Wertstoffhoff schnellstmöglich wieder für die Metzinger Bürgerinnen und Bürger zu öffnen. Auch der Reutlinger Wertstoffhof ist bereits geschlossen worden. (swp)

Zwanzig weitere Covid-19-Fälle

16:31 Uhr: Das Landratsamt Reutlingen meldet soeben zwanzig weitere mit dem Sars-CoV-2-Virus Infizierte. Die Zahl der laborbestätigten Fälle ist damit im Landkreis Reutlingen auf 172 gestiegen. Drei Patienten seien bereits genesen, drei vorerkrankte Personen sind nach der Infektion gestorben. Die Gesamtzahl der begründeten Verdachtsfälle ist von 1703 auf 1820 gestiegen. Durch einen mobilen Bürgerservice sowie den beiden in Münsingen und Reutlingen betriebenen Abstrichzentren werden diese untersucht - allerdings beträgt die Wartezeit bei den Laboren derzeit bis zu einer Woche, ehe Testergebnisse vorliegen. In Münsingen unterstützen der DRK-Kreisverband Reutlingen und die Freiwillige Feuerwehr Münsingen die Probennahme, in Reutlingen die Gefahrstoffeinheit der Feuerwehr Reutlingen. (ath)

Kirchen auf der Alb bleiben erreichbar

16:27 Uhr: Besonders in Zeiten, die die Menschen dazu zwingen, voneinander abzurücken, wollen die Kirchen in Münsingen und Mehrstetten für ihre Gemeindeglieder greifbar bleiben. Kontaktdaten und Telefonnummern finden sich im Telefonbuch, auf den Internetseiten der jeweiligen Kirchengemeinden oder der neuen Homepage www.kirche-muensinger-alb.de. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind jederzeit ansprechbar, und sie hoffen, dass niemand zögert, sich mit seinem Anliegen, seiner Frage oder seinen Sorgen zu melden. Und sollte einmal nur der Anrufbeantworter dran sein, dann folgt der Rückruf sobald wie möglich.

Wer sicher sein möchte, dass er nicht beim Anrufbeantworter landet, der kann auch die Telefonpräsenz nutzen, die die Pfarrerinnen und Pfarrer eingerichtet haben. Jeweils zwei Stunden am Tag ist jemand verlässlich am Telefon und bereit, Auskunft zu geben und mit Rat zur Seite zu stehen:

Montag, 17 bis19 Uhr: Pfarrerin Regina Götz, Lautertal-Buttenhausen, Telefon (0 73 83) 12 83.

Dienstag, 8 bis 10 Uhr und Sonntag, 17 bis 19 Uhr: Pfarrerin Daniela Janke, Böttingen-Magolsheim, Telefon (0 73 81) 22 74.

Mittwoch, 17 bis 19 Uhr und Donnerstag, 8 bis 10 Uhr: Pfarrer Dr. Salomo Strauß, Münsingen, Telefon (0 73 81) 22 39.

Freitag, 17 bis 19 Uhr und Samstag, 8 bis 10 Uhr: Pfarrerin Barbara Wurz, Dottingen-Rietheim, Telefon (0 73 81) 25 85.

Arbeitslose als Erntehelfer?

15:47 Uhr: Arbeitslose in Baden-Württemberg sollen nach dem Willen des Bauernverbands bei der Ernte helfen. Besonders Obst-, Gemüse- und Weinbaubetriebe bräuchten dringend Arbeitskräfte; der Einreisestopp für Saisonarbeitskräfte aus Osteuropa treffe sie hart, sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied. Beim Spargel stehe die Ernte an, das Gemüse müsse vom Feld. „Bei dieser schweren Erntearbeit haben sich unsere Spargelbetriebe immer auf ihre Erntehelfer aus Osteuropa verlassen können“, erklärte Rukwied. Wegen der Corona-Krise könnten diese jedoch nicht mehr einreisen. „Nun muss es kurzfristig unbürokratische und praktikable Lösungen geben, damit arbeitssuchende Menschen aus Baden-Württemberg beschäftigt werden können, um die Situation etwas zu entschärfen.“ Die Lockerungen der Hinzuverdienstmöglichkeiten für Bezieher von Kurzarbeitergeld reichten nicht mehr aus, um den Mangel an Arbeitskräften zu decken. Außerdem müssten die Höchstbeträge für Geringverdiener angehoben werden, um die Menschen für die Arbeit in der Landwirtschaft zu motivieren. Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) kritisierte die Bundesregierung: „Die heutige Entscheidung des Bundes, mit Blick auf mögliche Ansteckungsrisiken trotzdem Pflegekräfte einreisen zu lassen, Erntehelfer aber nicht, ist in keiner Weise nachvollziehbar und ein Schlag für die Landwirtschaft.“

Stadt mahnt: Abstände einhalten

15:41 Uhr: Aus gegebenem Anlass weist die Stadt Reutlingen darauf hin, dass der per Bund-Länder-Beschluss zum Corona-Virus angeordnete Mindestabstand von 1,50 Metern zwingend auch beim Einkaufen einzuhalten ist. Mehrere Bürgerinnen und Bürger hätten sich in den vergangenen Tagen hilfesuchend telefonisch und per Mail an die Stadtverwaltung gewandt. Sie alle beobachteten, dass der in sämtlichen Supermärkten per Plakat eingeforderte Abstand selten eingehalten wird. Zu eng beieinanderstehende Menschen in den Schlangen vor den Kassen oder zu viele Menschen, die sich um Regale drängen, stellen vor allem für ältere und vorerkrankte Menschen eine echte Bedrohung dar. „Achten Sie auch beim Einkaufen auf einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu Ihren Mitmenschen!“, ruft daher auch Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck in seiner vielbeachteten Videobotschaft zu mehr Rücksichtnahme und Solidarität auf, „je schneller es uns gelingt, die weitere Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, desto schneller können wir zu unserem gewohnten Lebensstil zurückkehren.“ In Metzingen dagegen scheinen viele Einkäufer die Regeln zu befolgen: Zugleich haben manche Discounter aber auch zusätzliches Sicherheitspersonal eingestellt, die Kassierer werden durch Plexiglasscheiben zusätzlich geschützt.

Baden-Württemberg: Abiturprüfungen bleiben

15:35 Uhr: Baden-Württemberg hält an den geplanten Abiturprüfungen ab dem 18. Mai fest. Das bekräftigte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) nach Gesprächen mit ihren Ressortkollegen am Mittwoch in Stuttgart. Demnach haben sich die Kultusminister auf ein einheitliches Vorgehen bei den Abschlussprüfungen verständigt. Sie sei froh, dass Schleswig-Holstein von seinen bisherigen Plänen abgewichen sei, sagte Eisenmann. Ursprünglich wollte Schleswig-Hostein die Abiturprüfungen ausfallen lassen. Eisenmann: „Die schriftlichen Abiturprüfungen werden grundsätzlich stattfinden, und alle Länder halten an ihren Terminsetzungen fest.“ Alle Länder bereiteten sich aber auch auf andere Szenarien vor, um notfalls entsprechend reagieren zu können. Es gelte weiterhin, dass den Schülern wegen der Situation kein Nachteil entstehen solle. So hatte sich auch der Landesschülerbeirat gegen die Absage von Abiturprüfungen im Südwesten ausgesprochen. „Unserer Meinung nach sollen die Prüfungen stattfinden“, sagte Landeschef Leandro Cerqueira Karst. Andernfalls sei zu befürchten, dass einzelne Arbeitgeber und Universitäten im Ausland das Abitur in diesem Jahr nicht anerkennen. (lsw)

Neue Plattform für Gastronomen

15:26 Uhr: Die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb will einen Beitrag zur Un-terstützung der durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedrohten heimischen Betriebe leisten. Zu diesem Zweck wurde in Facebook eine Gruppe eingerichtet, in der Angebote von Gastronomie und Lebensmittelhandwerk eingestellt werden. Darüber können sowohl Gastronomen, Lebensmittel- und Getränkehersteller als auch Bäcker und Metzger aus dem Landkreis Reutlingen und darüber hinaus, ihre Abhol- und Lieferdienste anbieten oder über sonstige Angebote informieren (zum Beispiel Online-Bestellmöglichkeiten von Produk-ten oder Verkauf von Dosenware etc.). Damit sollen zusätzliche Kunden erreicht werden und zur dringend nötigen Unterstützung der lokalen und regionalen Gastronomie und Betriebe aufgefordert werden. Jeder kann der öffentlichen Gruppe beitreten und gerne Freunde und Bekannte aus der Region dazu einladen. Unter dem Link erreicht man die Seite, auf der in Frage kommende Betriebe ihre Angebote einstellen können. (swp)

Blutspende: Absage in Sonnenbühl

15:21 Uhr: Aufgrund der Bestimmungen in Hinsicht auf die Handhabung zur Bekämpfung der weiteren Verbreitung von Covid-19 ist das vorgesehene Terminlokal des DRK-Ortsvereins Sonnenbühl für die Blutspende nicht geeignet. Daher verschiebt der DRK-Ortsverein den am 30. März geplanten Blutspendetermin. Der Gesundheitsschutz der Teilnehmer und Helfer sowie die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft hätten Priorität. Die Blutspende soll nachgeholt werden.

Da Blutspenden dennoch dringend benötigt werden – bei der Blutgruppe Null-Negativ spricht der DRK-Blutspendedienst derzeit beispielsweise von einem „beunruhigend geringen Blutbestand“ – sollten Blutspender dennoch zu den angesetzten Terminen kommen. Eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht demnach nicht. Informationen hierzu gibt es unter www.blutspende.de. Eine weitere Möglichkeit zur Blutspende bietet die Blutspendenzentrale in Tübingen, diese ist unter www.blutspendezentrale.de erreichbar.

Kirche ruft Schüler zur Mithilfe auf

15:09 Uhr: Mit einem Aufruf wenden sich Weihbischof Thomas Maria Renz und die Verantwortlichen in der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart für die Caritas sowie für Schulen und Jugendarbeit an die Schülerinnen und Schüler: „Wir bitten die Jugendlichen, sich bei ihrer Kirchengemeinde vor Ort zu melden, um unkompliziert Alltagshilfen insbesondere für ältere Gemeindemitglieder zu leisten“, sagt Weihbischof Renz, der auch Leiter der diözesanen Hauptabteilung Jugend ist. Dabei könne es um Einkäufe ebenso gehen wie darum, Medikamente in der Apotheke zu besorgen oder mit dem Hund nach draußen zu gehen. „In der jetzigen Zeit benötigen wir viele helfende Hände, die bei aller gebotener Vorsicht und unter Einhaltung der hygienischen Anforderungen dafür sorgen, dass niemand aus dem Blick gerät“, so der Weihbischof weiter. Bereits jetzt würden sich vor Ort viele Mitglieder in den Kirchengemeinden mit kreativen Ideen um ihre Mitmenschen kümmern. „Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank und Gottes Segen für ihre aktiven Zeichen der Nächstenliebe in Zeiten dieser herausfordernden Krise.“

Kliniken im Land rüsten sich

14:49 Uhr: Kliniken in Baden-Württemberg bereiten sich auf eine steigende Zahl von Patienten auf Intensivstationen vor. An der Uniklinik Freiburg werden derzeit 45 Corona-Patienten behandelt, darunter 14 auf der Intensivstation. Das Klinikum bereitet sich laut einem Sprecher darauf vor, bis zu 150 beatmungsbedürftige Corona-Patienten gleichzeitig zu behandeln. In Tübingen stehen bis zu 110 Beatmungsplätze zur Verfügung. Aktuell liegen dort 17 an Covid-19 erkrankte Menschen auf der Intensivstation. Das Klinikum Stuttgart hat knapp 100 Intensivbetten, an denen Patienten beatmet werden können. Diese Zahl kann auf 150 Intensivbetten aufgestockt werden. Nach Angaben des Sozialministeriums verfügt Baden-Württemberg über 54 526 Krankenhausbetten, darunter 3246 Intensivbetten, von denen bei 2808 eine Beatmungsmöglichkeit besteht.

Das Reutlinger Klinikum am Steinenberg hat indes die Besuchsmöglichkeiten stark eingeschränkt: Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona Virus gilt bis auf weiteres ein Besuchsverbot für die Kreiskliniken Reutlingen, heißt es auf deren Homepage. Der Zugang zum Klinikum erfolgt ausschließlich über den Haupteingang. Ausnahmen: Müssen für Reutlingen individuell mit der Palliativstation, Pädiatrie, Intensivstation und der Geburtshilfe (eine Begleitperson darf mit in den Kreißsaal) vereinbart werden; in Bad Urach individuell mit der Neuro-Phase B vereinbart werden (jedoch maximal ein Besucher). (ath/lsw)

Nachbarschaftshilfe begeistert

14:35 Uhr: Die Corona-Krise hat auch positive Seiten – so ist seither das bürgerschaftliche Engagement enorm gewachsen, Angebote der Nachbarschaftshilfe werden von zahlreichen Vereinen organisiert. Auch die Fußballfans der Reutlinger Szene E des SSV Reutlingen haben ein Angebot für kostenlosen Einkaufsservice gestartet (www.szene-e.de). Die Reservistenkameradschaft Reutlingen bietet ihren Angehörigen an, Hilfsangebote als Verbandsveranstaltungen versicherungstechnisch abzusichern. Angehörige der Reservistenkameradschaft Reutlingen der Bundeswehr sollen sich hierzu an ihren Vorstand wenden (E-Mail: vorstand@resk-reutlingen.de). Die Stabsstelle Bürgerengagement der Stadt Reutlingen koordiniert ehrenamtliche Unterstützung im Rahmen der Corona-Maßnahmen. Unter www.reutlingen.de gibt es hierzu weitere Informationen. (ath)

IHK Reutlingen mahnt: Formalitäten einhalten

14:22 Uhr: Antragsformulare für die „Soforthilfe Corona“ gibt es ausschließlich online beim Landeswirtschaftsministerium (wm.baden-wuerttemberg.de). Darauf weist die Industrie- und Handelskammer Reutlingen hin. Seit Mittwochabend können Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler Anträge stellen, wenn sie unmittelbar durch die Corona-Krise wirtschaftlich geschädigt sind. Die Antragsformulare müssen beim Wirtschaftsministerium online heruntergeladen werden. Die Antragsformulare sind vollständig auszufüllen, auszudrucken, zu unterschreiben und einzuscannen. Die Anträge müssen auf www.bw-soforthilfe.de hochgeladen werden. Von dieser Webseite aus werden die Anträge an die zuständige IHK oder Handwerkskammer zur Bearbeitung weitergeleitet. Die IHK weist darauf hin, dass der Antragsprozess ausschließlich auf diesem Weg möglich ist, also auch nicht per Post, Fax oder E-Mail. Anträge werden auch nicht persönlich entgegen genommen. Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen im Rahmen der "Soforthilfe Corona" landesweit die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter. Mehr Informationen auf www.ihkrt.de/notfallfonds. (swp)

Ostertraditionen weiter lebendig

12:02 Uhr: Es gibt sie noch, die kleinen, guten Nachrichten: Viele Gemeinden schmücken ihre Brunnen vor Ostern mit Girlanden und bemalten Eiern. Auch in Corona-Zeiten bricht diese Tradition nicht ab. In den Hof des Klosters Maulbronn (Enzkreis) bringt der Brauch bunte Farben. Die Landfrauen Maulbronn-Zaisersweiher haben den Brunnen bereits Anfang März mit Unterstützung der Stadt geschmückt. „Da war es noch unproblematisch“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Ronja Röhmig, mit Blick auf die inzwischen bundesweit geltenden Kontaktbeschränkungen. „Aber wenn man jetzt durch den Ort fährt und die bunten Farben und Eier sieht, dann macht das eine richtige Frühlingsstimmung. Und das ist gerade in der Zeit jetzt wichtig.“ (lsw)

Positive Zwischenbilanz am Abstrichzentrum Münsingen

11:24 Uhr: Ehrenamtliche Helfer aus allen Ortsvereinen und Bereitschaften des DRK-Kreisverbands Reutlingen finden sich seit dem 18. März jeden Tag in Münsingen ein, um die Corona-Teststelle des Landratsamts Reutlingen mit dessen Ärzten gemeinsam zu bedienen. Verbandsführer Heiko Kalmar ist Ansprechpartner vor Ort. Er zieht eine positive Zwischenbilanz: „Es kommen pro Tag etwa 50 Patienten an die Corona-Teststelle, die als Drive-In organisierte ist. Die Wartenden sind geduldig und diszipliniert." Diese entspannte, ruhig abzuarbeitende Lage können auch die Helfer bestätigen. Der Ablauf habe sich inzwischen gut eingespielt – so gut sogar, dass man mittlerweile die Helferzahl von fünf auf vier Helfer pro Schicht reduzieren konnte.

Die bisher über 30 in der Corona-Teststelle des Landratsamtes eingesetzten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK loben im Gespräch die gute Zusammenarbeit mit den Ärzten, den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Münsingen und dem Einsatzstellenleiter der Münsinger Feuerwehr. „Der DRK-Kreisverband Reutlingen dankt allen ehrenamtlich Mitarbeitenden herzlich für das unermüdliche Engagement in diesen herausfordernden Zeiten!“, schließt die Mitteilung des DRK.

Auch am Abstrichzentrum in Reutlingen sind neben den Ärzten des Kreisgesundheitsamtes auch Ehrenamtliche aktiv: Dort unterstützt die Gefahrstoffeinheit der Feuerwehr Reutlingen die Probennahme. In dieser Sondereinheit der Wehr sind hauptsächlich Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr aktiv.

Das DRK schreibt zu den Menschen hinter den Schutzanzügen: „Es sind Menschen wie Du und Ich. Studierende, Rentner, Angestellte - ein Querschnitt aus der Mitte der Bevölkerung tritt an, um die Pandemie zu bekämpfen.“ (swp)

Hilfe nicht für alle Branchen?

10:57 Uhr: Simone Kloker, die in Münsingen-Bremelau eine Praxis für Ergotherapie betreibt, warnt davor, dass zahlreiche Praxen vor dem finanziellen Ruin stünden. Der Grund: Praxen gelten als systemrelevant und müssen geöffnet bleiben, die Patienten bleiben aber aus. Am Freitag möchte die Regierung einen Rettungsschirm beschließen, der insbesondere kleinere Unternehmen vor dem wirtschaftlichen Ruin bewahren soll. Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten und Rehazentren sind davon aktuell allerdings ausgenommen. Andreas Stommel, leitender Physiotherapeut und Geschäftsführer des Bonner Zentrums für Ambulante Rehabilitation, erklärt, warum diese in der aktuellen Krise dringend Unterstützung benötigen. „Aufgrund der Corona-Krise haben wir aktuell etwa 60 Prozent weniger Patienten. Obwohl strenge Hygienemaßnahmen eingehalten werden, sagen viele Kunden aus Angst vor Ansteckung ab oder bleiben in den eigenen vier Wänden, weil sie denken, dass die Praxen geschlossen sind. Physiotherapeuten und Rehazentren gelten aber als systemrelevant und gehören zum Kern der deutschen Gesundheitsversorgung. Somit bleiben sie weiterhin geöffnet.“ Auch die prophylaktische Quarantäne von Mitarbeitern setze vielen Praxen zu. Unterstützung des Staates sei gefragt. „Sollte dies nicht der Fall sein, nimmt die Politik wissentlich die Insolvenz von vielen tausend Heilmittelerbringern in Kauf und gefährdet damit hunderttausende von Arbeitsplätzen und die Gesundheit der Bevölkerung“, bringt es Ute Repschläger, Vorsitzende des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV), auf den Punkt. Die Heilmittelbereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie leiden laut SHV seit Jahren unter sehr geringen Vergütungssätzen. „Und bei den derzeitigen Umsatzrückgängen um 60 bis 90 Prozent sind die finanziellen Rücklagen dann schnell aufgebraucht wenn es sie überhaupt gibt“, verdeutlicht Repschläger. Dies bestätigt auch Kloker: „Sollten die Praxen aus finanziellen Gründen schließen müssen, wird dies auch in Münsingen und Umgebung nicht nur jetzt in der Krise, sondern auf Dauer massive Versorgungsprobleme bringen, was am Ende allen Patienten schadet, weil es Heilungsprozesse verzögert oder unmöglich macht.“ (ath)

Ravensburger Labor wertet Abstriche doch aus

10:20 Uhr: Nach einer Debatte über möglicherweise nicht verwertbare und liegengebliebene Coronavirus-Tests (wir berichteten) hat ein Labor in Ravensburg im Laufe des Dienstags ausstehende Proben analysiert. Durch die Nachmessung seien noch positive Patienten diagnostiziert worden, sagte der beauftragte Geschäftsleiter des Labors, Diethard Müller. Bis heute sollten alle der 2000 noch ausstehenden Proben analysiert werden.

In einer Zwischenbilanz sagte Müller am Dienstagabend, fast alle Proben seien analysiert und rund 12 Prozent der Patienten positiv getestet worden. Bei 2000 Proben entspricht das einer Zahl von rund 240. Der Anteil positiver Patienten unterscheide sich bei den nachträglich gemessenen Proben nicht auffällig von an anderen Tagen in der Kalenderwoche durchgeführten Tests. Das zeige, dass die Empfindlichkeit der Messung nicht auffällig nachgelassen habe. Da ein Abbau der Viren in den Proben aber nicht ausgeschlossen werden könne, sollten Patienten bei einem negativen Ergebnis eine neue Probe einsenden, wenn sie noch krank sind. (lsw)

Bundeswehrkrankenhaus im Notfallmodus

10:10 Uhr: Das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm bereitet sich auf einen möglichen deutlichen Anstieg von Covid-19-Patienten vor. Derzeit könnten in der Intensivmedizin rund 30 Patienten aufgenommen werden, sagte der Leiter der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Oberstarzt Matthias Helm. Weitere zehn Betten würden in der nächsten Zeit bereitgestellt. Je nach Entwicklung und Verlauf der Corona-Krise könnten auch noch andere Stationen für infizierte Patienten freigeräumt werden. Insgesamt hat die Klinik in Ulm knapp 500 Betten. Noch könne niemand sagen, wie sich die Lage in der nahen Zukunft entwickle. „Wir haben alle Szenarien durchgespielt.“ Allerdings arbeite er mit einem hochmotivierten Team, das beispielsweise durch Auslandseinsätze bereits Erfahrungen in Extremsituationen gesammelt habe. „Deswegen ist bei uns auch eine gewisse Ruhe und Professionalität vorhanden.“ (lsw)

Rettungshubschrauber fliegen weiter

9:50 Uhr: Die Corona-Pandemie stellt in Deutschland auch den Rettungsdienst aus der Luft vor große Herausforderungen. Um die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung aus der Luft weiterhin zu gewährleisten, gelten an den 37 Stationen der ADAC-Luftrettung aktuell erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Wichtigste Botschaft bei aller Besorgnis: Der Rettungsdienst der fliegenden „Gelben Engel“ ist derzeit uneingeschränkt verfügbar. Inzwischen wurden auch die ersten zwei Corona-Patienten mit ADAC-Rettungshubschraubern transportiert: Sie wurden von einem Krankenhaus im ostfranzösischen Metz in die Uniklinik Homburg/Saar geflogen – im Rahmen von grenzüberschreitender Nachbarschaftshilfe. Im Einsatz hierfür waren die Crews der Rettungshubschrauber „Christoph 77“ in Mainz und „Christoph 66“ in Eßweiler. (dpa)

Dienstag, 24. März 2020

Zwei Gremien tagen trotz Corona

17:20 Uhr: In wenigen Minuten beginnt die Sitzung des Reutlinger Gemeinderats. Um den Sicherheitsabstand gewährleisten zu können, tagen die Räte in der Stadthalle. Auch in Bempflingen wurde die heutige Sitzung um 19.30 Uhr nicht abgesagt. In beiden Fällen werden kommunale Baurojekte besprochen.

Fachkliniken Hohenurach könnten Patienten aufnehmen

17:10 Uhr: Kliniken rüsten sich für einen stark steigenden Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten. Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) hat die Verbände der Reha-Kliniken gebeten, freie Kapazitäten in ihren Häusern für die Behandlung leicht erkrankter Covid-19-Patienten bereitzustellen. Die Fachkliniken Hohenurach wollen zu dieser Entlastung beitragen.

Landkreis meldet insgesamt 152 Infektionen

16:30 Uhr: Es liegen nun 152 laborbestätigte Fälle und 2 Todesfälle im Landkreis Reutlingen vor. Außerdem zählt das Gesundheitsamt nun drei genesene Fälle.

Soforthilfe für Selbstständige

14:30 Uhr: Die baden-württembergische Landesregierung hat wegen der Corona-Krise ein branchenübergreifendes Soforthilfeprogramm aufgesetzt. Ab Mittwoch (25. März) können Unternehmer ihre Anträge stellen. Darauf weist die IHK Reutlingen hin. Der nachfolgende Link enthält Informationen für Selbstständige, die nun einen Antrag stellen.

Reutlinger Patient im Alb-Donau Klinikum Blaubeuren verstorben

12:06 Uhr: Am vergangenen Samstag starb ein Patient aus dem Landkreis Reutlingen im Alb-Donau Klinikum Blaubeuren. Erst wenige Stunden vorher stand fest, dass er mit dem Coronavirus infiziert war. Der Patient war zirka 60 Jahre alt und litt unter massiven Vorerkrankungen. Er kam bereits am Dienstag, 17. März, in einer lebens­bedrohlichen Situation per Notarzt in die Klinik. Die Klinik hat in Absprache mit dem Gesundheitsamt die notwendigen Sofortmaßnahmen durchgeführt. Mehrere Mitarbeiter wurden getestet, außerdem wurde häusliche Isolierung angeordnet.

Inzwischen liegen die meisten Testergebnisse vor. Diese sind bisher negativ.

Ein Todesfall im Landkreis Reutlingen

10:55 Uhr: Das Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für Baden-Württemberg weitere 1.033 Infektionen. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf mindestens 5.333 an. Verstorben sind vier Patienten, darunter ein 50-Jähriger aus dem Landkreis Reutlingen. Insgesamt zählt Baden-Württemberg damit 31 Covid-19-Todesfälle.

Montag, 23. März 2020

7 weitere Infektionen und 2 Todesfälle

17:26 Uhr: Die Zahl der laborbestätigten Fälle ist im Landkreis Reutlingen von 120 (Stand Montag, 23. März, 8 Uhr) auf insgesamt 127 gestiegen. Zwei Patienten sind verstorben.

Vermeintlich unbrauchbare Proben doch verwertbar

17:26 Uhr: Rund 2000 Coronavirus-Proben sind laut dem MVZ Labor Ravensburg – anders als am Sonntag vom Gesundheitsministerium Baden-Württemberg mitgeteilt – doch verwertbar und können im Labor analysiert werden. Einige Betroffene hatten sich bereits aufgemacht und sich ein zweites Mal testen lassen. Erneute Tests sind laut einer Sprecherin des Labors aber nicht nötig.

Das Ravensburger Labor teilt mit, dass Proben von vergangenem Montag und Dienstag, die von Corona-Entnahmestellen oder ambulanten Einrichtungen eingesendet wurden, noch ausstehen. Proben von stationär behandelten Patienten sowie Proben von Risikopatienten seien schon zeitnah bearbeitet worden. Der Lieferengpass sei mittlerweile behoben.

IHK vermittelt Studenten an Firmen

16:20 Uhr: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat die Plattform "Schnelle Hilfe" gelauncht. Über das Portal sollen Unternehmen und Studierende zusammengebracht werden, um akute personelle Lücken in heimischen Betrieben zu füllen. Das Portal auf www.ihkrt.de/schnellehilfe funktioniert wie folgt: Studierende hinterlegen auf der Webseite ihre Daten und geben an, wo und in welchen Bereichen sie einsetzbar sind und welche Erfahrungen sie mitbringen. Firmen, die suchen, können sich ebenfalls eintragen lassen oder melden sich direkt bei den Studierenden.

Bürgertelefon des Landratsamts nur noch bis 18 Uhr

15:20 Uhr: Bei Bürgertelefon ist in den letzten Tagen die Nachfrage in den späten Abendstunden deutlich zurückgegangen; entsprechend wurde die Erreichbarkeit angepasst. Ab morgigem Dienstag, 24. März, ist die Rufnummer (0 71 21) 4 80 43 99 werktags von 8 bis 18 Uhr zu erreichen.

Um die Hotline zu entlasten, können sich Bürger auf kreis-reutlingen.de selbst informieren. Viele Fragen können dort schon beantwortet werden. Fragen nach Testergebnissen eines durchgeführten Abstrichs werden vom Bürgertelefon nicht beantwortet, hierzu werden die Betroffenen direkt informiert.

Reutlinger ÖPNV-Angebot wird eingeschränkt angeboten

14:45 Uhr: Von Dienstag, 24. März,  an werden die Quartiersbuslinien vorerst nicht mehr angeboten. Die Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft Hogenmüller & Kull hat den Regelbetrieb bislang aufrecht erhalten, sieht sich nun aber zu diesem Schritt gezwungen. Die genauen Linien sind hier aufgelistet.

Elring Klinger reduziert Produktion

13:14 Uhr: Da auch bei den Automobilhersteller die Produktion an vielen Standorten ruht, hat der Vorstand der Elring Klinger AG in Abstimmung mit dem Konzernbetriebsrat beschlossen, dass die Produktion des Konzerns unmittelbar ab dem 23. März nur noch bedarfsorientiert geschieht. Betroffen sind vor allem die europäischen und nordamerikanischen Standorte, aber auch das indische und das brasilianische Werk.

24 neue Fälle und erste Genesung am Wochenende

11:23 Uhr: Im Landkreis Reutlingen wurden bislang 1267 Abstriche durchgeführt, davon ist die Zahl der laborbestätigen Fälle einer Erkrankung über das Wochenende auf 120 geklettert. Noch am Donnerstag lag die Zahl der Infizierten bei 96. Es gibt jedoch auch Positives zu berichten: Der Landkreis vermeldet heute den ersten Fall einer Genesung.

Sonntag, 22. März 2020

Rund 1.000 Proben aus den Landkreis Tübingen unbrauchbar

21:45 Uhr: Ein privates Labor aus der Region Oberschwaben hat verschiedenen Gesundheitsämtern im Land am Sonntag mitgeteilt, dass die ihm in der vergangenen Woche zur Auswertung übergebenen Coronavirus-Proben zu einem Teil nicht mehr verwertbar seien. Es handelt sich insgesamt um rund 2.000 Proben aus den Landkreisen Tübingen, Biberach, Ravensburg und dem Bodenseekreis.

Zahl der Infizierten steigt auf 4.300, Zahl der Toten auf 27

20:17 Uhr: Dem Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg wurden weitere 482 bestätigte Infektionen gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 4.300 an. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 27 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (3), Göppingen, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (2), Ortenaukreis (4), Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg (2) und Stuttgart).

Kontaktverbot beschlossen

17:13 Uhr: Nach Konsultationen von Bund und Ländern wurde ein umfassendes Kontaktverbot beschlossen. Zwar würden sich „die allermeisten Menschen“ an die Vorgaben halten, so Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die Polizei werde die Einhaltung der Regeln dennoch weiterhin streng kontrollieren, kündigte Kretschmann an und mahnte: „Die Fallzahlen steigen rasch an. Es zählt jeder Tag.“ Daher hätten sich die Länder auf eine einheitliche Regelung geeinigt: Kontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden, die Wohnung dürfe nur für notwendige Tätigkeiten – darunter auch Sport und Bewegung an der frischen Luft für Einzelpersonen – verlassen werden. In der Öffentlichkeit gilt ein Mindestabstand von Personen zueinander von eineinhalb Metern. Draußen unterwegs sein dürfe man höchstens noch zu zweit – Ausnahmen gelten für Familien. Die Maßnahmen haben eine Geltungsdauer von vorerst zwei Wochen. „Die meisten Vorgaben gelten in Baden-Württemberg schon seit Samstag“, sagte Kretschmann. „Wir machen das Land aber nicht komplett dicht.“ Ihm sei klar, dass diese Situation eine psychische Belastung darstellen würde, erklärte der Ministerpräsident. Wissenschaftler hätten diese Empfehlung gegeben – sie rechnen allerdings erst in etwa zwei Wochen mit einer Wirkung des Kontaktverbotes. (ath)

Regierungspräsidium richtet Corona-Arbeitsstab ein

15:13 Uhr: Aufgrund der zunehmenden Dynamik wird beim Regierungspräsidium Tübingen ab sofort ein Corona-Arbeitsstab eingerichtet, teilt das RP in einer Pressemitteilung mit. Bürgerinnen und Bürgern, Behörden und Wirtschaftstreibenden steht dieser Stab für Fragen werktags ab kommenden Dienstag unter Telefon (0 70 71) 75 70 oder per E-Mail mit dem Betreff „Corona“ unter poststelle@rpt.bwl.de zur Verfügung.

„Wir sind übergeordnete Katastrophenschutz-, Gesundheits- und Schulbehörde und waren bisher vor allem in einer koordinierenden Rolle aktiv. Inzwischen erreichen aber auch uns immer mehr Anfragen aus der Bevölkerung und von Unternehmen. Dabei geht es unter anderem um gesundheitliche Themen, um Fragen zu den Ausnahmeregelungen für Arbeitszeiten im Einzelhandel, um die Marktüberwachung von Desinfektionsmitteln und persönlicher Schutzausrüstung, um die Erstaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete oder die Entschädigung von Betrieben nach dem Infektionsschutzgesetz”, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Im Regierungsbezirk Tübingen gibt es 643 bestätigte Fälle mit Sars-CoV-2, zwei Todesfälle (Stand 21.3.2020, 8:00 Uhr).

Manz AG stellt Betrieb vorläufig ein

12:04 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie lässt die Reutlinger Manz AG ihren Geschäftsbetrieb in den deutschen Standorten und in Italien bis Ostern ruhen. Angesichts der Einschränkungen im Privat- und Geschäftsleben seien effiziente Arbeitsabläufe derzeit nicht möglich, teilt das Unternehmen mit. Vertriebstätigkeiten werden durch eine Minimalbesetzung fortgeführt. Die Maßnahme diene in erster Linie dem Gesundheitsschutz der Mitarbeiter, Geschäftspartner und deren Familien. Von den Maßnahmen betroffen sind knapp 550 Mitarbeiter. Der Geschäftsbetrieb an den übrigen Standorten kann aktuell unverändert fortgeführt werden. Angesichts gut gefüllter Auftragsbücher sieht der Vorstand durch die ergriffenen Maßnahmen aktuell keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die bisherigen Planungen für das Geschäftsjahr 2020.

Forschungsgelder für Reutlinger NMI

10:57 Uhr: Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die Forschung zum Corona-Virus am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) in Reutlingen mit 210 000 Euro. „Wir müssen jetzt alles dafür tun, um schnellstmöglich einen geeigneten Impfstoff gegen das Corona-Virus zu finden. Unsere wirtschaftsnahe Forschung im Land kann dazu einen wertvollen Beitrag leisten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute in Stuttgart.

Samstag, 21. März 2020

Mittlerweile 23 Todesfälle in Baden-Württemberg

19:12 Uhr: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (21. März) vom Landesgesundheitsamt weitere 153 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 3.818 an. Darüber hinaus wurde das Gesundheitsministerium über sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus informiert. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg erhöhte sich damit auf 23.

Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Verordnung in Dettingen an der Erms

11:04 Uhr: Der Dettinger Bürgermeister Hillert war heute Morgen gemeinsam mit 5 weiteren Rathaus-Mitarbeitern im Ort unterwegs und hat auf die neue Corona-Verordnung hingewiesen und für deren Einhaltung gesorgt.

Einrichtungen die geschlossen sein müssen wurden kontrolliert und informiert, in den Einrichtungen die geöffnet sind wurde die Einhaltung der Hygienevorschriften überprüft. Auch die 3-Personen-Regelung auf öffentlichen Plätzen war Inhalt der Kontrollen - hier gab es aber auf Grund des Wetters keinen Handlungsbedarf.

Welle der Hilfsbereitschaft im Ermstal

9:45 Uhr: Die Menschen sind aufgerufen, so wenig Kontakte wie möglich zu anderen zu haben. Gerade für Risikogruppen, also Menschen mit Vorerkrankungen oder Ältere, gilt dies in besonderem Maße. Darum gibt es in vielen Ortschaften in der Region Initiativen oder Einrichtungen, die ihnen Unterstützung anbieten und für sie da sind.

Curevac: Impfstoff gegen Corona ab Herbst 2020 möglich

8:20 Uhr: Das Biotechunternehmen Curevac aus Tübingen arbeitet an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Der amtierende Chef des Unternehmens zeigt sich optimistisch, dass ab Herbst dieses Jahres Zehntausende Menschen einen Impfstoff gegen das Virus erhalten könnten.

Freitag, 20. März 2020

Trainer Daniel Brack vom VfL Pfullingen fordert Abbruch der Drittliga-Saison im Handball wegen Corona

22:07 Uhr: Bislang gibt es für den Handball-Drittligist VfL Pfullingen keine Klarheit darüber, wie es weitergeht. Im Gegensatz zur 1. und 2. Bundesliga im Frauenhandball, die ihre Saison bereits für beendet erklärt hat, sind die Spiele der Drittliga bislang bis zum Sonntag, 19. April, pausiert. VfL-Trainer Daniel Brack nimmt kein Blatt vor den Mund: „Ich halte es für die beste Lösung, die aktuelle Saison nun einzustellen und im Herbst mit denselben 16 Teams – also auch dem eigentlichen Absteiger TSV Blaustein – wieder neu zu beginnen.“

Die Zahl der Infektionen in Baden-Württemberg steigt auf 3665

18:46 Uhr: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (20. März) vom Landesgesundheitsamt 917 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 3.665 an. Es sind außerdem 17 Todesfälle im Bundesland bekannt, die auf das Coronavirus zurückzuführen sind.

Lage für Münsinger Händler katastrophal

18:10 Uhr: Betroffen von den durch die Landesregierung angeordneten „Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ sind eine Vielzahl von Mitgliedsbetrieben in Münsingen.

Der Umsatz im Handel ist drastisch eingebrochen, an den laufenden Kosten ändert sich jedoch nichts. Innerhalb der ersten beiden Tage nach dem Erlass der Landesregierung haben die Münsinger Geschäfte reagiert und dafür gesorgt, dass sie weiterhin für ihre Kunden erreichbar sind und einen Bestell- und Lieferservice auf die Beine gestellt.

Modekonzern aus Metzingen leidet: Hugo Boss korrigiert Erwartungen

17:57 Uhr: Aufgrund der weltweit rasant voranschreitenden Ausbreitung von Covid-19 hat Hugo Boss zum Schutz der Öffentlichkeit einen Großteil der eigenen Geschäfte sowie Verkaufspunkte bei wichtigen Handelspartnern vorübergehend geschlossen. Dazu zählt auch der Standort in der Outletcity Metzingen.

Der sich daraus ergebende negative Effekt auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Konzerns lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht quantifizieren. Somit ist aktuell auch keine verlässliche Vorhersage der Geschäftsentwicklung im Jahr 2020 möglich.

Verbot von öffentlichen Ansammlungen und Gästebewirtung

17:00 Uhr: Eine neue Verordnung der Landesregierung legt eine Schließung der Gastronomie in Baden-Württemberg fest. Außerdem sind Gruppenversammlungen im öffentlichen Raum verboten. Nicht mehr als drei Personen dürfen zusammenkommen. Die Verordnung gilt bis zum 15. Juni 2020.

An der Kreuzeiche ist eine weitere zentrale Abstrichstelle in Betrieb gegangen

15:20 Uhr: Zur weiteren Entlastung der Arztpraxen, Krankenhäuser und insbesondere des mobilen Bürgerdienstes des Gesundheitsamtes, hat das Landratsamt Reutlingen in Reutlingen eine weitere zentrale Abstrichstelle zur Testung von Corona-Verdachtsfällen eingerichtet.

Zahl der laborbestätigten Fälle auf 96 angestiegen

Klare Keck-Ansage per Videobotschaft

14:01 Uhr: Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck richtet sich mit einem klaren Appell an die Reutlinger Bürger.

Bad Urach: Gemeinderatssitzung abgesagt

13:55 Uhr: Die für Dienstag, 24. März 2020 geplanten Sitzungen des Gemeinderats und des Technischen Ausschusses werden aufgrund der aktuellen Corona-Lage abgesagt.

Stadt sperrt Skate-Anlage im Bürgerpark

13:45 Uhr: Die Stadt Reutlingen hat jetzt den Skate-Park im Bürgerpark abgesperrt. Bedingt durch das schöne Wetter waren trotz Verbots dort Massen unterwegs.

DRK organisiert Hotspot-Blutspende

13:30 Uhr: Der DRK Ortsverein Metzingen teilt mit, dass die Blutspenden in Baden-Württemberg ab Montag neu organisiert werden.

Zentrale Prüfungen werden verschoben

13:15 Uhr: Der Beginn aller zentralen schulischen Abschlussprüfungen wird vom bislang vorgesehenen Termin nach den Osterferien auf die Zeit ab dem 18. Mai 2020 verlegt. Das hat Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann nach sorgsamer Abwägung der Gesamtsituation und nach intensiven Gesprächen im politischen Raum und mit den Fachleuten der Schulverwaltung sowie Eltern- und Schülervertretern entschieden.

Zahlreiche Anrufe bei der Polizei zum Thema Ausgangssperre

12:40 Uhr: Derzeit gehen bei der Polizei zahlreiche Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürger bezüglich einer möglichen Ausgangssperre zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie ein. Die Polizei bittet darum davon Abstand zu nehmen.

Soforthilfe für kleine Unternehmen und Selbstständige

11:55 Uhr: Der Landtag hat am Donnerstag, 19. März, in einer Sondersitzung beschlossen, dass die Landesregierung Kredite von bis zu fünf Milliarden Euro zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen aufnehmen darf.

Zusätzlich stehen 1,2 Milliarden Euro aus der Rücklage für Haushaltsrisiken bereit.

KFZ-Zulassungsstelle: Falsche Nummer bei Suchdiensten

11:00 Uhr: Seit dem 17. März hat das Landratsamt für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nur noch telefonisch, per Mail oder über das Kontaktformular der Homepage erreichbar. In dringenden Fällen ist eine Terminvergabe möglich.

Dies gilt auch für die KFZ-Zulassungsbehörde in Reutlingen mit Außenstelle in Münsingen. Die Informationshotline der Zulassungsbehörde erreichen Sie unter der Telefonnummer: 07121/480-2036. itte beachten Sie, dass bei Internetsuchdiensten häufig eine falsche Telefonnummer für die Zulassungsbehörde erscheint. Unter der dort angegebenen Telefonnummer 07121 480-4399 erreichen Sie nicht die Zulassungsstelle sondern das Bürgertelefon.

Produktion von Atemschutzmasken in der Region

10:05 Uhr: Trigema hat grünes Licht für eine Produktion von Atemschutzmasken bekommen. Soforthilfe für Mangel an Atemschutzmasken kommt auch aus Walddorfhäslach. Die Firma Moldex produziert nun auch für den medizinischen Bereich.

Ausgangssperre im Landkreis Reutlingen?

9:30 Uhr: Bislang haben nur zwei Städte Ausgangssperren verhängt. Freiburg in Baden-Württemberg und Mitterteich in Bayern. Beide Städte befinden sich wegen der Corona-Krise in Ausnahmezuständen. Wir erklären was eine Ausgangssperre überhaupt bedeutet.

Kinderkörble in Metzingen geschlossen - Keine Kleiderspenden

8:55 Uhr: Das Kinderkörble vom Kinderschutzbund Metzingen bleib Voraussichtlich bis zum 18. April geschlossen. Damit verbunden ist auch die Bitte keine Kleiderspenden dort abzustellen, da niemand vor Ort ist.

Keine Sitzungen in Pliezhausen: Ortschaftsrat und Gemeinderat fallen aus

8:30 Uhr: Angesichts der aktuellen Entwicklungen und der weiter dynamischen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus fallen die für den 30. und 31. März vorgesehenen Sitzungen der Ortschaftsräte, des Gemeinderats und des Bauausschusses aus.

Kreistag und Verwaltungsausschuss entfallen

8:00 Uhr: Wie das Landratsamt Reutlingen mitteilte entfallen die vorgesehenen Sitzungen des Verwaltungsausschusses am 23. März und die Sitzung des Kreistags am 30. März.

Cem Özdemir ist positiv getestet worden

7:15 Uhr: Der gebürtige Bad Uracher und Grünen-Politiker Cem Özdemir ist positiv auf Corona getestet worden. Er sei wohlauf, teilte er in einem Facebook-Video mit und sendete einen Appell.

564 neue Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg

6:35 Uhr: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstagabend vom Landesgesundheitsamt 564 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 2.748 an . Von den 2.737 Fällen mit Angaben zum Geschlecht waren 1.531 männlich (56 %). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 94 Jahren. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden dem Gesundheitsministerium bislang elf Todesfälle gemeldet (Landkreise Emmendingen (2), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ortenaukreis, Rems-Murr, Rottweil und Sigmaringen).

84-Jährige im Kreis stirbt an den Folgen der Coronavirus-Erkrankung

6:30 Uhr: Insgesamt gibt es im Landkreis Reutlingen momentan 71 laborbestätigte Fälle. Aktuell befinden sich sieben Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung in den Kreiskliniken Reutlingen, ein Patient davon ist intensivpflichtig. Am Mittwochabend wurde der erste Todesfall im Landkreis Reutlingen bekannt. Es handelt sich hierbei um eine 84-jährige Frau, die nach einer Operation gestürzt ist. An den Folgen dieses Sturzes zusammen mit der Covid-19-Erkrankung ist sie gestern Abend im Klinikum gestorben.

Guten Morgen, auch heute halten wir Euch aktuell über die Entwicklungen aus Region auf dem Laufenden. Bleibt gesund!

Donnerstag, 19. März 2020

Ministerpräsident Kretschmann denkt über Ausgangssperre nach

11:39 Uhr: Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann denkt offenbar über eine Ausgangssperre nach. Zuvor hatte Bayerns MP Söder über eine mögliche flächendeckende Ausgangssperre in Bayern gesprochen.

Aldi in Dettingen mit Wiedereröffnung

11:04 Uhr: Trotz Coronakrise: Aldi-Supermarkt in Dettingen/Erms wird bei Wiedereröffnung „überrannt“

Reutlinger Landrat Thomas Reumann mit Coronavirus infiziert

Donnerstag, 19. März

Sechs weitere laborbestätigte Corona-Fälle – damit ist die Zahl im Landkreis Reutlingen auf 49 angestiegen

18:06 Uhr: Es liegen 49 laborbestätigte Fälle im Landkreis Reutlingen vor. Dies teilte das Landratsamt Reutlingen in seiner täglichen Lagemeldung mit. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region.

Bargeldversorgung und Zahlungsverkehr sichergestellt

16:34 Uhr: Die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Finanzdienstleistungen sicherstellen: Das ist seit jeher der Kern des öffentlichen Auftrags der Sparkassen in Deutschland. Daran ändert sich auch in Zeiten des Corona-Virus nichts. Auf die Herausforderungen ist die Kreissparkasse Reutlingen gut vorbereitet.

Ersatzfahrplan im Bahnverkehr

15:41 Uhr: Auch im Regionalverkehr der Deutschen Bahn kommt es zu veränderten Fahrzeiten.

Metzingen <> Urach

Stuttgart >>> Tübingen

Tübingen >>> Stuttgart

Diese Zeiten gelten für Montag bis Freitag bis voraussichtlich Sonntag, 19. April 2020.

Möbel-Discounter POCO schließt alle Filialen in Deutschland

14:45 Uhr: Als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie schließt der Einrichtungsdiscounter POCO alle 125 Einrichtungshäuser in Deutschland. Davon betroffen ist auch der Markt in der Reutlinger Straße in Eningen.

Kunstverein Reutlingen geschlossen

14:00 Uhr: um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen bzw. zu verlangsamen, bleibt der Kunstverein Reutlingen bis auf Weiteres geschlossen. Die öffentlichen Veranstaltungen und Vermittlungsangebote im Rahmen der Ausstellung „Kunst Reutlingen 2020“ sind abgesagt.

Tübinger Mediziner wollen Medikament gegen Corona testen

13:05 Uhr: Das Tübinger Institut für Tropenmedizin will das Medikament Chloroquin im Kampf gegen Corona-Erkrankungen testen. Wie Institutsdirektor Peter Kremsner am Mittwoch mitteilte, soll in der kommenden Woche mit einer Studie an Menschen begonnen werden. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Abstrichzentrum an der Keuzeiche wird aufgebaut

12:17 Uhr: Analog zu den bereits eingerichteten Abstrichzentren in Tübingen, Münsingen, Nürtingen und Stuttgart wird aktuell in Reutlingen an der Kreuzeiche ebenfalls ein Corona-Abstrichzentrum eingerichtet.

Problemstoffmobil fällt aus

10:25 Uhr: Infolge der Corona-Pandemie werden vom Landratsamt Reutlingen alle Sammeltermine des Problemstoffmobils bis zum Ende der ersten Tour am 4. April abgesagt. Dies betrifft das Entsorgungsgebiet des Landkreises ohne die Städte Reutlingen, Metzingen und Pfullingen.

Outletcity Metzingen: Alle Shops geschlossen

10:00 Uhr: Auch die Stores der Outletcity Metzingen sind zur Eindämmung der Corona-Pandemie nun komplett geschlossen.

Eishalle Reutlingen beendet Saison

7:55 Uhr: Die Eishalle Reutlingen hätte eigentlich ihre Saison erst am 26. April beenden sollen. Wegen der Coronakrise ist nun an der Rommelsbacher Straße aber schon am Sonntag, 15. März, Schluss gewesen und somit sechs Wochen früher als geplant.

A.T.U schließt alle Filialen

7:45 Uhr: Die A.T.U Gruppe hat entschieden bis auf Weiteres den Betrieb der Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorübergehend zu unterbrechen. Damit soll das Ziel unterstützt werden, die Virusausbreitung zu verlangsamen

43 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

7:00 Uhr: Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region. Im Landkreis Reutlingen wurden bislang insgesamt 598 Abstriche durchgeführt.

536 neue bestätigte Fälle - sechs Tote im Land

6:50 Uhr: 536 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg und inzwischen sechs Todesfälle im Land.

6.45 Uhr: Guten Morgen, auch heute halten wir Euch aktuell über die Entwicklungen aus Region auf dem Laufenden. Bleibt gesund!

Dienstag, 17. März 2020

Fahrten mit dem Pfullingen Bürgerbus ab 19. März eingestellt

17:12 Uhr: Die Fahrten des überwiegend von älteren Personen genutzten Bürgerbusses werden aufgrund der aktuellen Gefährdungslage ab Donnerstag, 19. März, eingestellt. Die Information, ab wann der Fahrbetrieb wieder aufgenommen wird, erfolgt rechtzeitig. So die Pressemitteilung der Stadt Pfullingen.

Ikea schließt alle Filialen– auch in Ulm und Sindelfingen

14:30 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, schließt Ikea von Dienstag an bis auf Weiteres alle 53 Filialen in Deutschland. Auch Filialen in Ulm und Sindelfingen sind davon betroffen.

Vierter Todesfall in Baden-Württemberg

12:30 Uhr: Das Landesgesundheitsamt und das Landratsamt Heilbronn haben das Gesundheitsministerium am heutigen Dienstag (17. März) über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert. Es handelt sich um eine über 80-jährige Bewohnerin eines Pflegeheimes im Landkreis Heilbronn, die zuvor an schweren Grunderkrankungen litt. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf vier (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen, Heilbronn).


MMT Metzingen: Osteraktion findet nicht statt - Musiknacht verschoben

11:30 Uhr: Die Metzingen Marketing und Tourismus GmbH (MMT) teil mit, dass die Osteraktion am Samstag, 4. April 2020 aus aktuellen Anlass nicht stattfinden kann. Ob das Gewinnspiel in den Geschäften durchgeführt wird, darüber informieren wir zu einem späteren Zeitpunkt. Die Musiknacht am 25. April 2020 wird in den Spätherbst verschoben.

Absage der Infoveranstaltungen zum Verfahren 2020

10:40 Uhr: Die im Rahmen des Fortbildungskatalogs des Kreislandwirtschaftsamtes geplanten Informationsveranstaltungen zum Gemeinsamen Antrag 2020 werden aufgrund des Corona-Geschehens abgesagt. Folgende Veranstaltungen sind betroffen:

● Donnerstag, 19. März, 20 Uhr, Pfullingen, Gasthaus Südbahnhof
● Dienstag 24. März, 20 Uhr, Trochtelfingen/Wilsingen, Gasthaus Kreuz
● Donnerstag, 26. März, 20 Uhr, Grabenstetten, Gasthof Lamm.

AWO Einrichtungen bleiben geschlossen

7:45 Uhr: Folgende Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Reutlingen bleiben bis auf weiteres geschlossen:

● Tagestreff, Aulberstraße 3
● Kleiderkammer Rommelsbacher Straße 1 (Notversorgung über die Mitarbeiter der Fachberatungsstelle)·
● Sprach Cafe – Mama lernt Deutsch

Alle Veranstaltungen an der UKT abgesagt

7:00 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, tragen alle Mitarbeitenden mit Patientenkontakt ab sofort einen Mund-Nasen-Schutz. Weitere Maßnahmen am Uniklinikum Tübingen:

  • Ab sofort keine öffentlichen Veranstaltungen am Uniklinikum Tübingen bis einschließlich 19. April, dem Ende der Osterferien
  • Sportmedizinisches Trainingszentrum schließt und die Sportkurse UKfiT werden ausgesetzt
  • Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Patientenkontakt tragen ab sofort Mundschutz

Guten Morgen, auch heute halten wir Euch aktuell über die Entwicklungen aus Region auf dem Laufenden. Bleibt gesund!

Montag, 16. März 2020

34 Corona-Fälle im Landkreis

18:40 Uhr: Wie das Landratsamt in Reutlingen mitteilt, gibt es nun 34 Corona-Fälle im Landkreis. Die Gesamtzahl der begründeten Verdachtsfälle stieg auf 416 (Stand 16.30 Uhr).

Landratsamt Reutlingen schließt für Publikumsverkehr

16:10 Uhr: Ab Dienstag, 17. März 2020 ist zur Aufrechterhaltung wesentlicher Verwaltungsfunktionen das Landratsamt Reutlingen mit allen Außenstellen bis auf weiteres für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. ie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind telefonisch, per Mail oder das Kontaktformular über die Homepage erreichbar.

Keine Probleme im CAZ Münsigen

15:55 Uhr: In Münsingen wurden wieder Abstriche im Corona-Abstrichzentrum (CAZ) genommen. Allerdings nur für die dazu vom Kreisgesundheitsamt aufgeforderten und gelisteten Personen. In der Münsinger „Drive-In“-Station ging am Montag alles geordnet und ruhig von statten.

Solidaritätsappell von Metzingens OB

15:45 Uhr: Ein Appell von Metzingens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler:

„Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

wir befinden uns aktuell in einer Ausnahmesituation. Das Coronavirus breitet sich überall auf der Welt sehr schnell aus – leider sind davon auch Metzingen, Neuhausen und Glems nicht ausgenommen. Die Ausbreitung des Virus lässt sich leider nicht mehr verhindern. Deshalb ist es jetzt enorm wichtig die Ausbreitung zu verlangsamen. Wenn sich das Virus schnell und ungehindert ausbreitet, kommen zu viele Menschen gleichzeitig in unsere Krankenhäuser. Dann sind unser Gesundheitssystem, die Ärzte und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern, überlastet. Das wiederum bedeutet, dass wir nicht mehr allen schwer kranken Menschen helfen könnten.

Eine solche Entwicklung müssen wir verhindern. Dazu ist es zwingend notwendig, dass wir alle – jede und jeder einzelne von uns – unsere sozialen Kontakte soweit es geht minimieren. Vermeiden Sie also so viele soziale Kontakte wie irgend möglich! Uns ist bewusst, dass wir Ihnen damit viel abverlangen. Aber ohne Ihre Mithilfe geht es nicht. Wir müssen diese Maßnahmen jetzt ergreifen, damit sie so frühzeitig wie möglich wirken können. Jeder Kontakt, auf den wir verzichten, hilft uns jetzt. Es ist unsere gemeinsame Bürgerpflicht, in solchen Ausnahmesituationen zusammenzuhalten und für unsere älteren oder kranken Mitbürgerinnen und Mitbürger Verantwortung zu übernehmen.

Dazu gehört es auch, denjenigen, die ihre Wohnung nicht verlassen können, zu helfen. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger: Helfen Sie in Ihrer Familie, im Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft. Unterstützen Sie die Menschen zum Beispiel beim Einkaufen von Lebens- oder Arzneimitteln. Lassen Sie uns in dieser schwierigen Situation zusammenhalten und sie gemeinsam meistern. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und für Ihre Mithilfe.“

Outletcity Metzingen: Erste Stores geschlossen

15:05 Uhr: Die Outletcity Metzingen, mit über 2.000 Mitarbeiterinnen von über 100 internationalen Markenpartnern, reagiert auf den Coronavirus.

Betrieb von Gaststätten untersagt

14:30 Uhr: In einer Verordnung der Landesregierung ist nun auch der Betrieb von Gaststätten untersagt. Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind Speisegaststätten, wenn sichergestellt ist, dass:

  • die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist,
  • Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Me-tern zwischen den Gästen gewährleistet ist und
  • in geeigneter Weise sichergestellt wird, dass im Falle von Infektionen für einen Zeitraum von jeweils einem Monat mögliche Kontaktpersonen nachverfolgbar bleiben.

Reha-Klinik in Bad Urach wird weiter geräumt

13:55 Uhr: Dutzende Rettungswagen stehen momentan an den Fachkliniken Hohenurach bereit, um weitere Patienten in die häusliche Quarantäne zu bringen.

Tafeln des Diakonieverbands geschlossen

11:55 Uhr: Alle vier Tafeln des Diakonieverbands in Bad Urach, Metzingen, Münsingen und Reutlingen sind bis auf weiteres wegen der Corona-Pandemie geschlossen.

Landesregierung stellt Flugverkehr ein

11:35 Uhr: Weiter Richtung Stillstand: An den Grenzen wird strenger kontrolliert, die Schulen werden geschlossen, nun machen auch die Flughäfen in Baden-Württemberg dicht.

Heutige Kreistagssitzung im Freien

10:55 Uhr: Außergewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Lösungen. Das Coronavirus beeinflusst zunehmend alle Lebensbereiche - so auch die Gremienarbeit des Kreistages. Deshalb wird die heutige Kreistagssitzung auf dem Parkplatz des Landratsamtes (Hinterhof Bismarckstraße 47) ab. Hierzu bilden wir die Sitzordnung des Kreistages mit Tischen und Stühlen im Freien ab. An breiten Tischen, die für 3 Stühle vorgesehen sind, sitzen allerdings nur 2 Mitglieder des Kreistages bzw. der Lokalmedien, sodass auch hier ein großer Abstand sichergestellt ist. Für Besucherinnen und Besucher der Sitzung stehen Sitz- und Stehplätze zur Verfügung.

Citykirche Reutlingen geöffnet

10:10 Uhr: Die Citykirche Reutlingen ist diese Woche bis Samstag täglich von 14 – 16 Uhr geöffnet. Es gibt die Möglichkeit zum Gespräch, auch über das, was einen in diesen Zeiten von Corona bewegt, für ein Gebet oder einen persönlichen Segen. Gespräche sind möglich im geschützten Raum in der Kirche oder auch davor. Es ist jeweils ein ehrenamtlicher Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin da sowie Pastoralreferentin Ulrike Neher-Dietz oder Pfarrerin Cornelia Eberle. Das Café Nikolai hat diese Woche geschlossen.

Sitzung für Verwaltung, Soziales und Kultur abgesagt

10:05 Uhr: Die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verwaltung, Soziales und Kultur der Stadt Reutlingen am morgigen Dienstag, 17. März, 17 Uhr, ist abgesagt. Laufe des Tages.

Stadtbücherei Metzingen geschlossen

9:55 Uhr: Auch die Stadtbücherei Metzingen wird ihre Türen für den Publikumsverkehr schließen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Die Zweigstellen Neugreuthschule und Neuhausen machen den Anfang. Dort ist ab Dienstag, den 17. März bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Alle Medien der Zweigstellen-Nutzer wurden verlängert und können nach den Osterferien abgegeben werden. Die Stadtbücherei Kalebskelter ist ab Mittwoch, den 18. März bis einschließlich 19. April zu. Medien können über die Rückgabeklappe abgegeben werden – auch die Medien aus den Zweigstellen.

Tafel und Kleiderladen Metzingen geschlossen

9:01 Uhr: Die Tafel Metzingen und der Kleiderladen sind geschlossen. Es wird gebeten vor dem auch keine Kleiderspenden abzustellen. Im Milchhäusle gibt es keinen Lagerraum.

Jobcenter Reutlingen: Persönliche Kontakte werden reduziert

7:45 Uhr: Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt in den Dienststellen bleibt für Notfälle bestehen. Eine Arbeitslosenmeldung kann auch telefonisch erfolgen. Ein Antrag auf Grundsicherung kann formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Termine müssen nicht abgesagt werden. Weitere Infos bei der Agentur für Arbeit Reutlingen.

Notfallbetreuung Schulen und Kitas in der Region

7:00 Uhr: Die Landesregierung hat die Schließung aller Schulen und Kindertagesbetreuungen in Baden-Württemberg ab Dienstag, 17. März bis zum Ende der Osterferien angeordnet. Die Stadtverwaltungenarbeiten auf Hochtouren daran, eine Notfallbetreuung anzubieten. Hier ein Überblick aus der Region:

Stadt Reutlingen

Stadt Metzingen

Gemeinde Dettingen

Stadt Münsingen

6.45 Uhr: Guten Morgen, auch heute halten wir Euch aktuell über die Entwicklungen aus der Region auf dem Laufenden. Bleibt gesund!

Sonntag, 15. März 2020

Bad Uracher Gymnasium und Realschule bereits ab Montag geschlossen

Aufgrund eines bestätigten Falles einer Corona-Infektion am Bad Uracher Graf-Eberhard-Gymnasium wird die Schule bereits am Montag und nicht wie beabsichtigt erst am Dienstag geschlossen, teilt die Stadt Bad Urach am späten Sonntagnachmittag mit. Aufgrund der räumlichen Nähe zur Geschwister-Scholl-Realschule bleibt diese vorsorglich ebenfalls bereits ab Montag geschlossen.

Warteschlange am Abstrichzentrum Münsingen

In Münsingen warteten am Sonntagnachmittag rund 100 Fahrzeuge, um zum Abstrichzentrum vorgelassen zu werden. Die Freiwillige Feuerwehr und die Polizei regelten den Verkehr.

Das Landratsamt betont eindringlich, dass nur vom Kreisgesundheitsamt angemeldete Personen im Abstrichzentrum in Münsingen untersucht werden können.

Zwölf weitere Fälle

Wie das Landratsamt Reutlingen am Sonntagmittag mitteilt, gibt es inzwischen 30 laborbestätigte Corona-Fälle im Landkreis Reutlingen - zwölf mehr als zunächst am Samstag bekannt waren. Keiner der Infizierten muss derzeit stationär behandelt werden. Des weiteren betont Pressesprecher Matthias Bauer, dass das Abstrichzentrum in Münsingen nicht für die Öffentlichkeit, sondern ausschließlich für Mitarbeiter der Fachkliniken Hohenurach geöffnet ist.

Samstag, 14. März 2020

2500 Anrufe beim Bürgertelefon

Das Corona-Telefon des Landratsamtes hat inzwischen mehr als 2500 erhalten, wie Landrat Thomas reumann berichtet.

Albthermen in Bad Urach geschlossen

Seit Samstagmorgen sind die Albthermen in Bad Urach vorsorglich geschlossen worden.

Zustand der 18 bestätigten Fälle

Keiner der 18 Fälle aus dem Landkreis Reutlingen ist unter stationärer Behandlung, alle stehen unter häusliche Quarantäne. Dementsprechend gut ist ihr gesundheitlicher Zustand. Die ersten können sogar bald als „geheilt“ aus der Quarantäne entlassen werden.

Münsinger Abstrichzentrum ist vorerst nur für Fachklinik-Personal in Betrieb

Das Abstrichzentrum in Münsingen wird nur Samstag und Sonntag in Betrieb sein. Es ist ausschließlich für die Mitarbeiter der Fachkliniken gedacht. Bürger, die sich testen lassen wollen, brauchen gar nicht erst nach Münsingen zu fahren. Sie werden weiterhin durch den mobilen aufsuchenden Abstrichdienst des Landkreises betreut.

Patienten ohne Symptome werden unter häusliche Quarantäne gestellt

Aktuell ist viel Betrieb vor den Fachkliniken. Etwa 200 Patienten ohne Symptome reisen ab in infektionsgeschützten Fahrzeugen, müssen zu Hause unter Quarantäne und regelmäßig ihren Gesundheitszustand übertragen.

Mitarbeiter mit Symptomen freigestellt

Alle Mitarbeiter, die Symptome der Atemwege aufweisen, werden in der zentralen Abstrichstelle in Münsingen getestet. Das sind 81 Mitarbeiter. Patienten mit Symptomen werden in den Fachkliniken getestet.

Zahlen zu den Fachkliniken Bad Urach

Die beiden Fachkliniken haben zusammen 555 Betten, 600 Personen sind dort beschäftigt. Aktuell sind etwa 530 Patienten zum Reha-Aufenthalt in den Kliniken.

Verbindung zum Krankenhaus Reutlingen am Steinenberg

In der Nacht wurde der Patient aus Bad Urach wegen seines Befundes ans Klinikum nach Reutlingen transportiert.

Verbindung zur Ermstalklinik

In der Nacht wurde ein Patient wegen eines Notfalls (nicht im Zusammenhang mit Corona stehend) von den Fachkliniken in die Ermstalklinik gebracht. Da die Kontaktpersonen der bestätigten Fällen noch nicht abschließend geklärt sind, wurde das medizinische Team, das an der Ermstalklinik mit dem Patienten zu tun hatte, vorsorglich aus dem Betrieb genommen.

Zwei weitere Ärzte zeigen Symptome

Eine Mitarbeiterin der Kantine wurden ebenfalls getestet, sie trägt keinen Coronavirus in sich.

Zwei bestätigte Fälle im Bereich der Fachkliniken

Ein Patient ist ein bestätigter Fall, nach seinem Aufenthalt in Bad Urach kam nach der Rückkehr nach Heidenheim von dort der Befund.

Der zweite Fall ist ein Arzt, der regelmäßig an der Klinik tätig ist.

Abstrichzentrum in Münsingen ging in der Nacht in Betrieb

Am Samstag werden 140 neue Abstriche gemacht. 60 werden vom mobilen Aufsuchdienst gemacht, 80 werden in Münsingen genommen, wo in der Nacht kurzfristig das zentrale Abstrichzentrum in Betrieb ging.

18 Fälle im Landkreis RT

Von 162 Abstrichen bis Freitagabend waren 18 positiv getestet worden (Stand: 14.30 Uhr)

14.30 Uhr PK im Landratsamt mit Landrat Reumann und Bad Urachs Bürgermeister Elmar Rebmann

Es soll um die Räumung der Fachkliniken in der Kurstadt im Zusammenhang mit Corona gehen.

Gottesdienste in Reutlingen abgesagt, Haus der Familie geschlossen

10:30 Uhr: Alle Veranstaltungen und Gottesdienste der Kreuzkirchengemeinde in Reutlingen sind bis Ende März abgesagt. Das Haus der Familie in Reutlingen wird bis Ostern ebenfalls geschlossen bleiben.

AOK-Baden Württemberg schließt Kundencenter

08:40 Uhr: Die Krankenkasse AOK Baden-Württemberg reagiert auf den Corona-Virus. Alle KundenCenter werden geschlossen und die Versicherten werden fortan nur noch per Telefon und per E-Mail betreut.

Freitag, 13. März 2020

Metzinger TusSies stellen Spielbetrieb bis zum 19. April ein

23:33 Uhr: Die Handball Bundesliga Frauen (HBF) setzt den Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga mit sofortiger Wirkung wegen des Corona-Virus bis zum 19. April aus.

Bad Urach richtet Notfallbetreuung für Kinder ein

22:25 Uhr: Für Eltern, die in systemrelevanten Branchen tätig sind und keine familiären Betreuungsmöglichkeiten haben, bietet die Stadt ab Dienstag eine Notfallbetreuung für Schüler und Kindergartenkinder an.

Gottesdienste finden nur eingeschränkt statt

19:51 Uhr: Nach dem jetzigen Stand (13.03.) können Gottesdienste eingeschränkt weiterhin stattfinden. Abgesehen von Gottesdiensten sind alle weiteren Veranstaltungen abgesagt. Der Reutlinger Dekan Marcus Keinath legt den Entscheidungsverantwortlichen in den Kirchengemeinden allerdings nahe, keine Gottesdienste mehr zu feiern.

Stadt Münsingen bietet Betreuung für Kinder an

18:27 Uhr: Da Schulen und Kindergärten ab dem Dienstag schließen, werden eingeschränkte Betreuungsmöglichkeiten für Kinder organisiert. Ein Informationstelefon ist geschaltet.

Bei Bedarf wird Abstrichzentrum in Münsingen eingerichtet

16:58 Uhr: Um Menschen mit Corona-Verdacht untersuchen zu können, wird bei Bedarf ein Abstrichzentrum in Münsingen eingerichtet. Die Infrastruktur dafür wurde bereits aufgebaut.

Dritter Corona-Toter in Baden-Württtemberg, 569 Corona-Infektionen in Deutschland

16:42 Uhr: Der Landkreis Göppingen hat dem Gesundheitsministerium am Freitag einen weiteren COVID-19-Todesfall gemeldet. Es handelt sich um einen Mann aus dem Kreis Göppingen, Jahrgang 1935, der am Donnerstag positiv auf das Virus getestet worden war.

Am Freitagnachmittag stieg die Zahl der bestätigten Infektionen im Land innerhalb eines Tages um 115 auf 569 Fälle.

Erster Polizist positiv auf Corona getestet - Dienstbetrieb nicht eingeschränkt

15:50 Uhr: Im Polizeipräsidium Reutlingen ist der erste Fall von Covid-19 bestätigt worden.

Land schließt wegen Corona ab Dienstag alle Schulen und Kitas

14:18 Uhr: Jetzt auch Baden-Württemberg: Wegen des Coronavirus schließt das Land alle Schulen und Kitas. Das hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Freitag mitgeteilt.

13 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis

14:05 Uhr: Wie das Landratsamt in einer aktuellen Presseerklärung mitteilt, liegen 13 laborbestätigte Fälle im Landkreis Reutlingen vor. Es wurden bis zum 13. März, 12 Uhr insgesamt 162 Abstriche durchgeführt.

Stuttgart schließt alle Bars, Clubs, Kinos und Bäder

13:38 Uhr: Zur Eindämmung des Coronavirus greift die Stadt Stuttgart zu drastischen Maßnahmen. Der Betrieb von Bars, Clubs und Kinos wird vorerst untersagt.

Sportkreis Reutlingen: Sportlerehrung abgesagt

13:10 Uhr: Die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und zu verlangsamen, hat auch für den Sportkreis Reutlingen e.V. oberste Priorität. Um zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderung beizutragen und möglichst viele Menschen in unserem Wirkungskreis vor einer Ansteckung zu schützen, wird die Sportlerehrung am 20. März 2020 abgesagt und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Zweiter Todesfall im Land bestätigt

12:55 Uhr: Das Landratsamt Esslingen hat dem Ministerium für Soziales und Integration am heutigen Freitag mitgeteilt, dass gestern ein 80-jähriger Mann aus Kirchheim in einer Klinik verstorben ist, der zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Dabei handelt es sich um den zweiten Todesfall in Baden-Württemberg, der im Zusammenhang mit Corona steht.

Land schließt wegen Corona offenbar alle Schulen und Kitas

12:25 Uhr: Jetzt auch Baden-Württemberg: Wegen des Coronavirus schließt das Land wohl alle Schulen und Kitas. Das wurde aus Regierungskreisen bekannt.

Fußball: Spielbetrieb in den Oberligen ausgesetzt

11:50 Uhr: Angesichts der dynamischen Lageentwicklung bei der Verbreitung des Corona-Virus, hat die Oberliga-Spielkommission beschlossen, den Spielbetrieb in den Oberligen Baden-Württemberg ab sofort bis mindestens 23. März 2020 komplett auszusetzen. Dies betrifft die Herren, die Frauen und die Jugend.

Das öffentliche Leben auf der Alb kommt zum Stillstand

11:20 Uhr: Das öffentliche Leben in den Gemeinden auf der Alb kommt allmählich völlig zum Stillstand – Hauptversammlungen, Konzerte, Vorträge, Märkte und Sportveranstaltungen fallen aus Präventionsgründen aus.

Verkehrsverbund naldo: Fahrgäste dürfen nur noch an den hinteren Türen ein- und aussteigen

10:55 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, können die Busunternehmen im Verkehrsverbund naldo ihre Fahrgäste nur noch an den hinteren Türen ein- und aussteigen lassen. Dies ist mit den Aufgabenträgern abgestimmt und soll bis auf Weiteres gelten.

Metzinger Tafel ab Montag geschlossen

10:51 Uhr: Die Metzinger Tafel wird vorübergehend geschlossen. Grund ist das Coronavirus - und seine Gefährdung für Mitarbeiter und Kunden.

Stadtputzete in Reutlingen verschoben

10:49 Uhr: Nachdem gestern mitgeteilt wurde, dass bei der Stadtputzete am morgigen Samstag 14. März, nur das Helferfest entfallen sollte, hat der städtische Koordinierungsstab Kommunikation heute morgen entschieden, die Stadtputzete nun doch komplett auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Fußball-Bundesliga stellt Spielbetrieb ein

10:40 Uhr: Nichts geht mehr - aber erst ab Dienstag. Die DFL stoppt dann die Bundesliga-Saison wegen der derzeitigen Coronavirus-Pandemie für zunächst etwa zweieinhalb Wochen.

Kinobetrieb in Bad Urach und Metzingen ausgesetzt

10:15 Uhr: Aus gegebenem Anlass und nach Rücksprache mit den Stadtverwaltungen Bad Urach und Metzingen wird der Kinobetrieb im forum22 und im luna filmtheater ab Samstag, 14. März bis auf weiteres ausgesetzt.

Veranstaltungen Kulturring Neckartenzlingen abgesagt

10:10 Uhr: Der Kulturring Neckartenzlingen  sagt die drei letzten Veranstaltungen der Spielzeit 2019/2020 aus Vorsorge wegen dem Coronavirus ab:

● Kleine Reihe „Duo Sophie Amrei“ (22. März)
● Kleinkunst „Ernst Mantl“ (3. April)
●Kleine Reihe „Novalis Quartett“ (26. April)

Uniklinikum Tübingen (UKT): Keine Krankenbesuche

9:20 Uhr: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitenden vor dem Coronavirus hat eine eigens gebildete Expertengruppe, die „Task Force Corona“ des Uniklinikums Tübingen, aktuell mehrere Maßnahmen beschlossen: Ab Freitag, 13. März 2020 sind keine Krankenbesuche mehr möglich. Patienten mit ambulanten Terminen ohne dringende medizinische Notwendigkeit sollen ihren Termin möglichst auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Konzert mit der Christophorus-Kantorei Altensteig abgesagt

8:10 Uhr: Absage! Auch das Konzert mit der Christophorus-Kantorei Altensteig, das am kommenden Sonntag, 15.3. r in der Martinskirche in Metzingen hätte stattfinden sollen fällt dem derzeitigen Virus zum Opfer und ist vorsichtshalber abgesagt worden.

Klinikverband Südwest erlaubt keinen Besuch mehr

8:00 Uhr: Ab dem heutigen Freitag keine Besucher mehr. Der Klinikverband Südwest betreibt Krankenhäuser und Versorgungszentren in mehreren Städten. Mit der Verschärfung der Besucherregelungen schließt er sich anderen Kliniken in der Region an.

Coronavirus: Gravierende Folgen für die Wirtschaft in der Region

6:30 Uhr: Guten Morgen! Jedes zweite industrielle Produkt aus der Region Neckar-Alb geht ins Ausland.“ Deshalb wird das Coronavirus auch für die Wirtschaft in der Region gravierende Folgen haben. Unsere Redakteurin Christina Hölz hat bei der IHK und Unternehmen im Landkreis Reutlingen nachgefragt.

Donnerstag, 12. März 2020

119 weitere Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg

19:03 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter deutlich an, auf jetzt insgesamt 454.

Elf laborbestätigte Fälle im Landkreis Reutlingen

17:40 Uhr: Insgesamt wurde 139 Abstriche bis zum 12. März durchgeführt. Es liegen elf laborgestätigte Fälle im Landkreis Reutlingen vor, wie das Landratsamt mitteilte.

Handball: Jugendspielbetrieb beendet - Aktive ausgesetzt

17:25 Uhr: Der Handballverband Württemberg und weitere Landesverbände sowie Handball Baden-Württemberg beschließen mit sofortiger Wirkung:

• Der Jugendspielbetrieb der Saison 2019/2020 ist ab sofort beendet.
• Der Spielbetrieb der Männer- und Frauen-Mannschaften wird ausgesetzt.
• Nicht notwendige Sichtungsveranstaltungen, Sitzungen, Tagungen, Fortbildungen finden bis auf weiteres nicht statt.

Reutlingen: Alle städtischen Termine abgesagt

17:15 Uhr: Alle städtischen Termine sind bis auf Weiteres abgesagt. Überblick
● Neueröffnung Kinderhaus Schopenhauerstraße (13. März)
● Zukunftswerkstatt Stadtbibliothek (14. März)
● Helferfest zum Abschluss der Stadtputzete (14. März)
● Jugendforum (17. März)
● Führung: Ergebnisse Rathaus-Sanierung (18. März)
● Mitgliederversammlung der Jugendfeuerwehr (20. März)

Keine Fußballspiele - WFV setzt Spielbetrieb aus

17:02 Uhr: Angesichts der dynamischen Lageentwicklung bei der Verbreitung des Corona-Virus haben die Verantwortlichen des Württembergischen Fußballverbandes (wfv) heute entschieden, den Spielbetrieb ab sofort bis einschließlich 31. März 2020 komplett auszusetzen. Diese Regelung betrifft alle Ligen unterhalb der Oberligen Baden-Württemberg, und zwar in allen Altersklassen. Für die Spielklassen darüber entscheiden die jeweiligen Ligaträger.

SSV Reutlingen sagt Mitgliederversammlung ab

16:38 Uhr: Aufgrund der Corona-Epidemie hat der SSV Reutlingen 1905 Fußball e.V. seine für den kommenden Dienstag geplante Mitgliederversammlung abgesagt. "Gesundheit geht vor. Jeder von uns steht jetzt in der Verantwortung, alles zu tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen", so der 1. Vorsitzende Theo Faßnacht.

Ende der Pressekonferenz

16:25 Uhr: Der Presstermin in dem kleinen Sitzungssaal im Landratsamt Reutlingen ist zu Ende.

Häusliche Quarantäne: Bußgeld von 100 bis 200 Euro

16:15 Uhr: Das Landratsamt weist nochmals daraufhin, dass eine angeordnete häusliche Quarantäne eingehalten werden muss. Bei Zuwiderhandlung kann ein Bußgeld von 100 bis 200 Euro ausgesprochen werden.


Neue Wege der Kommunikation

16:10 Uhr: Das Landratsamt will via Streaming-Dienste seine Kommunikation bei Sitzungen aufrechterhalten.

Landkreis will einheitliche Vorgehensweise

16:05 Uhr: In den nächsten vier Wochen sollen Veranstaltungen im Landkreis Reutlingen, unabhängig von der Größe, wenn nicht zwingend notwendig, abgesagt oder verlegt werden. Im Einzelfall geprüft werden. Der Kreis- und Gemeinderat nächste Woche soll stattfinden.

Zentrale Abstrichstelle in Reutlingen und Münsingen vorbereitet

15:50 Uhr: Es werden zwei Drive-in-Teststellen, (ähnlich wie in Nürtingen ) vorbereitet. Eine wird in Reutlingen installiert, eine weitere auf der Schwäbischen Alb - wahrscheinlich in Münsingen. Sollten die Anzahl der Abstriche weiter steigen, können die Teststellen innerhalb von 48 Stunden in Betrieb gehen.


Mitarbeiter sollen zuhause bleiben

15:45 Uhr: Bis zum Test-Ergebnis sollen alle Mitarbeiter des Kindergartens zu Hause bleiben Alle Beteiligten wie auch die Eltern werden ausreichend informiert und begleitet.

Metzingens OB in häuslicher Quarantäne

Erzieherin eines Kindergartens

15:43 Uhr: Eine KindergartenMitarbeiterin soll Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall gehabt haben. Die Erzieherin arbeitet in einem Pfullinger Kindergarten. Deshalb wurde der Kindergarten vom Träger ebenfalls präventiv geschlossen. Von der Mitarbeiterin wurde Abstrich genommen, das Ergebnis werde morgen erwartet.

Zwei Corona-Fälle in Pfullingen

15:42 Uhr: Zwei Personen aus Pfullingen, die in keinem Risikogebiet waren, wurden positiv getestet. Sie hatten wegen leichter Symptome ihren Hausarzt aufgesucht, der gewissenhaft einen Abstich abnahm und einschickte. Nach dem positiven Test wurde die Arztpraxis vorsorglich geschlossen.

Zehn bestätigte Fälle in Landkreis

15:40 Uhr: Landrat Reumann erklärt, dass es mittlerweile zehn laborbestätigte Corona-Fälle in Reutlingen gibt - Zwei davon sind aus Pfullingen.

Identifizierung: Zukünftig keine Namen und Orte

15:36 Uhr: Zukünftig werden bei bestätigen Fälle keine Namen und Orte genannt. Damit soll eine Stigmatisierung verhindert werden.

Bürgertelefon: Bislang 1.700 Anrufe

15:31 Uhr: Landrat Thomas Reumann eröffnet die Pressekonferenz und erklärt, dass bislang 1.700 Anrufe am Bürgertelefon bearbeitet wurden.

Pressekonferenz im Landratsamt Reutlingen

14:30 Uhr: Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Fallzahlen und verbundener Maßnahmen findet um 15:30 Uhr eine Pressekonferenz im Landratsamt Reutlingen statt.

Große Ansammlungen von Personen im Stadtgebiet Reutlingen untersagt

14:17 Uhr: Die Durchführung von Veranstaltungen sowie von Personen im Stadtgebiet Reutlingen mit jeweils mehr als 200 Teilnehmenden / Zuschauern wird mit sofortiger Wirkung untersagt.

Erster Todesfall im Ländle

12:14 Uhr: In Baden-Württemberg ist zum ersten Mal ein Mensch am Coronavirus gestorben. Es handelt sich um einen 67-Jährigen aus dem Rems-Murr-Kreis.

Handball-Spieltag der 2. Bundesliga (Männer) verlegt – Frauen spielen gar nicht

11:44 Uhr: Der bevorstehende 25. Spieltag in der 2. Handball-Bundesliga der Männer wird aus Sorge vor dem Coronavirus verlegt. Wann die Spiele nachgeholt werden, steht nach Angaben der Liga noch nicht fest. Auch die Spiele der 1. und 2. Bundesliga der Frauen an diesem Wochenende wurden abgesagt, ohne dass bislang ein Nachholtermin feststeht.

Liste der abgesagten Veranstaltungen

11:25 Uhr: Eine Liste der abgesagten Veranstaltungen wird aktuell angefertigt und zeitnah kommuniziert.

Altenheime und Krankenhäuser haben einen besseren Standard

11:20 Uhr: Robert Hahn: Diese Einrichtungen sind besonders sensibilisiert. Aktuell sind aber Besuche noch erlaubt. Sobald sich hier etwas ändert, wird dies umgehend kommuniziert.

Appell an die Bürger

11:11 Uhr: Klarer Appell an die Bürgerschaft: Sämtliche Aktivitäten sollen auf das Nötigste beschränkt werden. Kontaktaufnahme mit den Behörden sollen möglichst per Mail oder Telefon erfolgen. Ein persönlicher Besuch auf den Ämtern ist nicht zielführend. Die Kontaktdaten sind auf der Homepage des jeweiligen Amtes abrufbar.

Kindergärten bleiben geöffnet

11:08 Uhr: Anders sieht es hingegen bei den Kindergärten aus. Die liegen in der Zuständigkeit der Stadt. Da hier jedoch keine Einrichtung mehr als 200 Personen aufweist, bleiben diese aktuell geöffnet und sind aktuell von einer Schließung nicht betroffen (Verwaltungs-Bürgermeister Hahn)

Schulen liegen nicht in der Zuständigkeit der Stadt

11:05 Uhr: An Schulen kann der Krisenstab keine Entscheidung treffen. Hier liegt die Zuständigkeit nicht bei der Stadt sondern beim Land.

Punktspiel des SSV Reutlingen gegen Göppingen wohl ohne Zuschauer.

11:02 Uhr: In Anlehnung an die Vorgabe würde dies bedeuten, dass das Oberliga-Punktspiel zwischen dem SSV Reutlingen und Göppingen, am Samstag, 14. März, wohl ohne Zuschauer stattfindet. Verwaltungs-Bürgermeister Rober Hahn: „Gesundheitsschutz hat absoluten Vorrang.“

Es werden nicht nur Veranstaltungen sondern auch Menschenansammlungen untersagt.

11:00 Uhr: Das schränkt die Versammlungsfreiheit natürlich ein.

10.58 Uhr: Die Zuständigkeit liegt bei der Ortspolizeibehörde und nicht beim Land

10.54 Uhr: Krisenstab tagt seit Montag, 2. März, täglich

10.50 Uhr: Ziele der Stadtverwaltung

Aufrechterhaltung der essentiellen Dienstleistungen für die Bürger und der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

Checklisten und Logistikkonzept werden angewandt

10:49 Uhr: Um die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Reutlingen zu sichern, werden Checklisten und ein Logistikkonzept angewandt. Über 12.000 Schutzausrüstungen sind für die Mitarbeiter eingelagert und kommen entsprechend zur Anwendung (Harald Herrmann)

10.48 Uhr: Filiale von Veit (Riederich) und Firma Eberle-Hald (Metzingen) vorerst geschlossen

10.46 Uhr: Drive-In-Anlage für Abstriche geplant

Analog zu der Drive-In-Anlage im Landkreis Esslingen, soll nun auch für Reutlingen eine solche Anlage eingerichtet werden. (Harald Herrmann)

10.40 Uhr: Ständiger Austausch

Kommandant der Harald Herrmann: „Es findet ein ständiger Austausch mit allen notwendigen regionalen Stellen, dem Land und dem Bund statt.“

10.35 Uhr: Veranstaltungen über 200 Menschen werden abgesagt

Oberbürgermeister Thomas Keck: „Ab Freitag, 13. März, 0 Uhr, werden alle Veranstaltungen in der Stadt Reutlingen mit 200 und mehr Menschen abgesagt.

10.30 Uhr: Pressekonferenz beginnt

In der Feuerwache der Berufsfeuerwehr Reutlingen findet aktuell eine Pressekonferenz des Krisenstabs zur Corona-Pandemie statt.