Neu-Ulm / Ute Gallbronner  Uhr
Weil der Um- oder Neubau des Neu-Ulmer Lessing-Gymnasium immer wieder verschoben wird, gibt es jetzt dicke Luft. Der Elternbeirat macht seinem Ärger in einem Schreiben Luft.

Dem Elternbeirat des Neu-Ulmer Lessing-Gymnasiums reicht es. Seit Jahren wartet man auf einen Um- oder Neubau der städtischen Schule. Beklagt wird eine „jahrelange Verschleppung politischer Entscheidungen“. Während die eigene Schule zunehmend verfalle, müsse man zudem zusehen, wie andere Schulen im Landkreis „aufwändig saniert und bestens ausgestattet werden“.

„Offensichtliche Entscheidungsunfähigkeit“

„Es ist in unseren Augen unverantwortlich, die Zukunft unserer Kinder aus technischen (Landesschulbauordnung), verwaltungsrechtlichen (Grundstücksfragen) oder politischen Gründen (Zuständigkeit der Sachaufwandsträger bei Nuxit oder Nicht-Nuxit) aufs Spiel zu setzen. Diese offensichtliche Entscheidungsunfähigkeit der politischen Gremien erzeugt Frust und Zweifel an demokratischen Institutionen und Prozessen“, heißt es in dem Schreiben, das vom Vorsitzenden des Elternbeirats, Till Merkel, unterschrieben ist.

Am Dienstag tagen die zuständigen Ausschüsse des Kreistags.

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