Die Bergung des gestern Abend verunglückten Kranwagens der Feuerwehr Reutlingen wird sich noch bis in die Nacht hinein ziehen, berichtet die Feuerwehr Reutlingen. Zunächst hatten Feuerwehrleute am Vormittag die beweglichen Teile der Kranbeladung abgeladen und auf einen sogenannten Gerätewagen-Transport, ein LKW-Fahrzeug mit Ladebordwand, umgeladen. Zugleich waren Bergungsspezialisten mit zwei Multilift-Spezialfahrzeugen eingetroffen, später auch ein Bergemeister der Firma Liebherr, welche den Feuerwehrkran hergestellt hat.

Feuerwehr verunglückt Feuerwehr-Kran verunglückt nach Einsatz

Der Feuerwehrkran wiegt insgesamt rund 48 Tonnen. Wie die Feuerwehr gegen 14 Uhr mitteilte, wurden für die Bergung auch zwei Mobilkräne benötigt, die inzwischen auch an der Einsatzstelle eingetroffen sind. Zudem wurde bereits ein Tieflader angefordert, auf welchen der verunfallte Feuerwehrkran dann verladen werden soll, um ins Herstellerwerk transportiert werden zu können.

Unfall Bergung des verunglückten Feuerwehrkranwagens

„Die Dauer der Bergemaßnahmen ist derzeit noch nicht absehbar“, so die Feuerwehr weiter. Bis zum späten Nachmittag war es dann den vier Spezialfahrzeugen gelungen, den verunfallten Kranwagen an Ort und Stelle wieder aufzurichten, wie unser Mitarbeiter Joachim Lenk berichtet. Damit ist die Bergung des nicht mehr fahrbereiten Feuerwehrkrans aber noch lange nicht abgeschlossen.

Straße bleibt weiter gesperrt

„Die Bergemaßnahmen dauern immer noch an und werden sich noch bis in die Nachtstunden hinziehen“, teilte die Feuerwehr mit. Es würden zudem noch weitere Beleuchtungskomponenten an die Unfallstelle entsandt, um die Bergung auch in der Dunkelheit fortführen zu können. Die Bundesstraße 312 bleibt damit bis auf weiteres voll gesperrt.

Zwei Verletzte - ein Feuerwehrmann im Krankenhaus

Inzwischen konnte einer der bei dem Unfall verletzten Feuerwehrmänner das Krankenhaus verlassen. „Der zweite Kollege befindet sich noch bei weiteren Untersuchungen in der Klinik. Beiden Kollegen geht es den Umständen entsprechend gut“, teilt die Feuerwehr mit. Die Polizei schätzt den Sachschaden derweil auf mindestens 500 000 Euro. Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, wurden inzwischen auch die Gespräche mit der Versicherung aufgenommen.

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