Zwar stammt der große Teil der teilnehmenden Sportler aus Rangendingen, aber auch aus Hirrlingen, Hart, Bietenhausen, Wachendorf und Nordstetten kamen welche. „Wir sind eine kleine internationale Familie geworden“, stellte Leopold Schwenk bei der Übergabe der Sportabzeichen fest. Von Mai bis Oktober hatten sich 75 Jugendliche und 26 Erwachsene unter der Aufsicht der SVR-Übungsleiter Leopold Schwenk, Hans Schaffroth, Jakob Schenk und Anton Heck auf die Abnahme vorbereitet.

Gold, Silber und Bronze wie bei Olympia

Das Deutsche Sportabzeichen nach den Richtlinien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu erhalten, ist kein Zuckerschlecken. Je nach Altersgruppe und Geschlecht kommen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination auf den Prüfstand. In der Disziplin „Ausdauer“ konnten die Sportler wählen zwischen 20 Kilometer Radfahren, einem 3000-Meter-Lauf oder 400 Meter Schwimmen in fest vorgegebenen Zeiten. „Das Radfahren absolvierten wir drunten im Eyachtal“, sagte Chef-Übungsleiter Leopold Schwenk. Medizinball- oder Kugelstoßen standen in der Rubrik „Kraft“ zur Wahl, Sprint und Schwimmen in der Disziplin „Schnelligkeit“. Die „Koordination“ testete und prüfte man im Seilspringen, Hoch- oder Weitsprung. Wie bei Olympia gibt es auch beim Deutschen Sportabzeichen die Stufen Gold, Silber und Bronze.

Sogar der Oman ist vertreten

Am Samstag gab es im Vereinsheim des Sportvereins den Lohn für die schweißtreibende Arbeit in Form von Urkunden. 70 Mal hagelte es Gold, 20 Mal Silber und elf Mal Bronze. Was Leopold Schwenk bei der Verleihung besonders freute, war, dass die Jugend sehr stark vertreten war. Der Sportverein schickte seine F- und B-Jugendmannschaften mit je 15 Teilnehmern zur Abnahme, und die Gemeinschaftsschule beglückwünscht am kommenden Donnerstag 14 ihrer Schüler. „Großartig wart ihr und habt tolle Ergebnisse erzielt“, lobte Schwenk durchweg alle Sportskanonen. Mit Noah Heeke habe man sogar aus Oman am Persischen Golf einen Schüler dabeigehabt. Dessen Mutter Andrea, geborene Kalbacher, ist eine Rangendingerin. Die Familie lebt im Oman und verbrachte den Sommerurlaub in Rangendingen.

Enes Bozkurt war mit sieben Jahren der jüngste Teilnehmer, Übungsleiter Leopold Schwenk mit 73 Jahren der älteste. Schwenk freute sich über eine Ehrung des Württembergischen Landessportbundes für sein 30. Deutsches Sportabzeichen.

Familien-Gold für Bürgermeister Johann Widmaier

Wieder aktiviert wurde die Chance, das Familienabzeichen zu machen. Auf Anhieb nutzten gleich acht Familien diese Gelegenheit, darunter auch Bürgermeister Johann Widmaier, der sich mit seinen beiden Kindern Joshua und Janosch das „Familien-Gold“ holte. Außerdem honorierte Schwenk den Rangendinger Schultes für dessen „besonders gute Leistungen“ mit einer Kiste Saft. Denn nur kurze Zeit nach seiner Hüftoperation habe sich der Bürgermeister zum Deutschen Sportabzeichen durchgerungen. „Es ist gut gegangen, und das endlich ohne Schmerzen“, strahlte Widmaier.

Sportvereinschef Manfred Haug betonte, dass Rangendingen zu den Veranstaltern zähle, die die meisten Sportabzeichen im Zollernalbkreis vorweisen können. Leopold Schwenk rührte zum Schluss bereits die Werbetrommel fürs kommende Jahr: „Rangendingen ist die erste Liga, und es gibt nichts Passenderes als die Olympischen Sommerspiele 2020.“ Von Mai bis Oktober kann trainiert werden.

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Rangendingen

Das sind die ausgezeichneten Rangendinger Sportskanonen


F-Jugend SVR: Dorian
Delija, Jakob Raidt, Ali Uruc, Jonas Stoll, Eljon Alimusuj, Lian David Brendle, Jonathan Heck, Julian Schmid, Noah Kalbacher, Jonas Stehle, Keanu Mangold, Mats Becker, Timo Eitel, Enes Bozkurt.

B-Jugend SVR: Daniel Bastos, Max Belser, Luis Eberhart, David Fechter, Ben Gress, Lukas Leins, Luka Djerfin, Nikolai Leins, Luis Kalbacher, Nils Pecho, David Reimold, Tim Widmaier,
Samed Yilmaz, Francesco Spinelli, Christo Guth.

Jugendliche Mädchen: Carla Broch, Maren Buckenmaier, Sarah Buckenmaier, Leni Haug, Mia Haug, Julienne Heck, Mathea Heck, Julia Hüskes, Leona Kleindienst, Luisa Krause, Emily Kuhn, Jana Kuhn, Lisa Kuhn, Teresa Kuhn, Lara Neher, Lea Neher, Hanna Parisi, Jule Parisi, Rommy Pflumm, Isabell Randecker, Marie Reichmann, Carina Schmid, Anna-Sophie Walz.

Jugendliche Jungen: Steffen Baur, Finn Becker, Janosch Claessen, Hannes Heck, Noah Heeke, Tom Hüskes, Luis Kleindienst, Phil Mangold, Jakob Randecker.

Frauen: Gaby Beiter, Janina Beuter, Lisa Beuter, Rose Beuter, Anja Haug, Steffi Kästner, Eveline Neher, Petra Pflumm, Vera Vötsch, Ines Schenk.

Männer: Josef Bartel, Jochen Beuter, Rainer Buckenmaier, Jürgen Kalbacher, Udo Klaffschenkel, Hans G. Krauß, Jakob Mesam, Felix Müller, Bernd Pflumm, Matthias Rapp, Leopold Schwenk, Stefan Steinmetz, Frank Stelzenmüller, Gabriele Tsakos, Wolfgang Vötsch, Johann Widmaier.

Familienurkunden gab’s für: Jochen Beuter, Rainer Buckenmaier, Anja Haug, Jürgen Kalbacher, Udo Klaffschenkel, Evi Neher, Bernd Pflumm, Johann
Widmaier.

Der Ehrenpreis ging an
Johann Widmaier.

Über die WLSB-Ehren­urkunde für sein 30. Sportabzeichen freute sich
Leopold Schwenk.