Fall Pulverfischer in Hechingen: Tatsächlich ein Mordversuch?

Was sich genau abgespielt im Wohnhaus bei der pyrotechnischen Fabrik an der Lindichstraße, da mauert die Ermittlungsbehörde weiterhin.. ⇥
Ernst KlettWar es ein Unfall oder gar ein Mordversuch? Die Antwort auf die Frage, was sich genau am späten Montagabend vergangener Woche auf dem Anwesen der pyrotechnischen Fabrik an der Straße zum Lindich ereignet hat, kann noch nicht konkret gegeben werden.
Nichts Neues von den Ermittlern
Zumindest nicht für die Öffentlichkeit. Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat auf Anfrage der HZ lediglich mitgeteilt, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind und sich nichts Neues zum Stand der Dinge sagen lasse.
Rechtzeitig aufgewacht
Damit bleibt es dabei, dass der Pulverfischer–Firmenchef in der Nacht auf Dienstag vergangener Woche die Polizei alarmiert hat, weil offenbar sein Bett gebrannt hatte. Er war noch rechtzeitig aufgewacht. Zwei Streifwagenbesatzungen fuhren daraufhin vor. Laut Staatsanwaltschaft hatten sich für die Beamten „Hinweise auf ein Brandgeschehen in geringem Umfang“ ergeben.
Infos aus anderer Hand
Allerdings hält sich die Hechinger Strafverfolgungsbehörde von Anfang an mit näheren Angaben merklich zurück. Um wen es sich handelt, der offenbar Opfer eines Anschlags geworden ist, hat die HZ genauso von anderer Stelle erfahren wie den Umstand, dass die Schlafzimmertür abgeschlossen gewesen sein soll, das mutmaßliche Opfer also nicht hätte fliehen können. Fest steht, dass am Dienstag umfangreiche Ermittlungen gefolgt sind.
Verdächtiger: ja oder nein?
Ausdrücklich hat die Staatsanwaltschaft auf der Mitteilung bestanden, dass es keinen Tatverdacht gebe. Auch dafür liegen der HZ andere Auskünfte vor: Es soll sehr wohl einen Tatverdächtigen geben.
