Auf der Schwäbischen Alb hat es am frühen Dienstagmorgen, den 1.12.2020, ein leichtes, aber spürbares Erdbeben gegeben.

Epizentrum bei Burladingen

Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 3,9 lag westlich von Burladingen im Zollernalbkreis, wie der Erdbebendienst Südwest mitteilte. Die Erdstöße um 0.25 Uhr seien vermutlich in einem Umkreis von 30 Kilometern zu spüren gewesen.
Reaktionen zum Erdbeben bei Burladingen und Jungingen Bürgermeister: „Als ob ein Auto in mein Haus gefahren wäre“

Burladingen

Keinen größeren Schäden oder Verletzte

Das Lagezentrum des Innenministeriums in Baden-Württemberg berichtete von mehreren besorgten Anrufen aus der Region. Auch ein Riss in einer Straße sei gemeldet worden. Größere Schäden oder gar Verletzte habe es aber nach ersten Erkenntnissen nicht gegeben. In der Gegend kommt es immer wieder zu leichteren Erdstößen. Der Schweizer Erdbebendienst THZ Zürich meldete sogar eine Stärke von 4,1.
Um 02:59 Uhr Ortszeit meldete der Erdbebendienst ein weiteres Erdbeben bei Albstadt, mit der Stärke von 1,8.

Bis nach Tübingen und Reutlingen spürbar

Im Landkreis Tübingen war ein Knall zu hören und eine leichte Erschütterung zu spüren. Selbst im 25 Kilometer (Luftlinie) entfernten Reutlingen war das Beben ebenfalls für einen kurzen Moment zu spüren.
Nach Angaben von Polizeisprecher Martin Raff wurden für den Landkreis Reutlingen keine größeren Schäden gemeldet. Im Zollernalbkreis kommt es immer wieder zu leichten Erdstößen, wie auch im Januar 2020 zwischen Albstadt und Bisingen.

Reaktionen bei Facebook

„Alter Schwede! Voll aus dem Schlaf gerissen... schier aus dem Bett geflogen“ kommentierte DaNi auf der Facebook-Seite unsere Zeitung das Beben. „In Starzach war es heftig zu spüren! Eine richtige Druckwelle“, kommentierte Sonja Wilfinger.