Göppingen Wachhäusle in der Problemzone Bahnhofsteg

Das Wachhäusle auf dem Bahnhofsteg.
Das Wachhäusle auf dem Bahnhofsteg. © Foto: Giacinto Carlucci
Göppingen / Arnd Woletz 14.03.2018
Die Stadt Göppingen reagiert auf Klagen von Firmen und Bürgern: Sicherheitsdienst sorgt nun für Ordnung und Sauberkeit.

Die Bahnhofsgegend, vor allem der Bahnhofsteg, gilt seit Jahren als Sorgenkind in Sachen Sicherheit. Immer wieder kommt es auch zu Vermüllung und Vandalismus. Eine Videoüberwachung scheiterte. Doch vor allem auf dem Bahnhofsteg will die Stadtverwaltung nun nicht mehr länger zuschauen. Es gebe immer wieder Beschwerden aus der Bürgerschaft und von Firmen, bestätigte Pressesprecher Olaf Hinrichsen. Nach Informationen unserer Redaktion hat auch die in der Jahnstraße angesiedelte Firma Team Viewer, deren Mitarbeiter mit der Bahn anreisen, auf die prekäre Situation hingewiesen. Nun zeigt der Wach- und Schließdienst zeigt regelmäßig Präsenz . Deutliches Zeichen ist ein Art Schutzhütte, die an zentraler Stelle aufgestellt wurde.

„Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ist ein wichtiges Gut, das es sicherzustellen gilt“, meint Oberbürgermeister Guido Till. „Allerdings können wir nur da tätig werden, wo andere Stellen oder Eigentümer nicht selber für die Sicherheit sorgen müssen. Daher haben wir uns entschlossen, durch den regelmäßigen Einsatz des WSD in den Abendstunden die Sicherheit auf dem Steg zu gewährleisten.“ Der Bahnhof selber darf von der Stadt aber nicht kontrolliert werden. „Leider sind uns die Hände gebunden im Bereich der Bahn und der Bahnanlagen, wozu auch die Bahnsteige gehören. Wir hoffen aber, dass die Bundespolizei, die für die Bahnanlagen zuständig ist, hier auch für größere Sicherheit Sorge tragen wird“, hofft OB Till.

Das Häuschen sei auf dem Steg installiert worden, da es da oben zugig und feucht ist und man es daher niemanden zumuten könne, mehrere Stunden auszuharren. Till: „Ich glaube, dass wir mit dieser Maßnahme im Bereich des Stegs für ein deutlich höherer Sicherheitsgefühl sorgen, so dass man von der Hochschule, der Anwohnerschaft der Jahnstraße und vom Parkhaus ohne mulmiges Gefühl in die Stadt gehen kann oder umgekehrt ins Parkhaus, nach Hause oder in die Hochschule und die Firmen.“

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