Symposium Staufertage: Päpste in staufischer Zeit

Papst Innozenz III. mit Schenkungsurkunde. Das Fresko ist im Kloster S. Benedetto in Subiaco zu sehen.
Papst Innozenz III. mit Schenkungsurkunde. Das Fresko ist im Kloster S. Benedetto in Subiaco zu sehen. © Foto: Vorlage: akg-images
Göppingen / SWP 08.11.2018

Die 28. Göppinger Staufertage, die im Klosterneuburg-Saal der Göppinger Stadthalle am 9. und 10. November stattfinden, beleuchten verschiedene Aspekte des Spannungsverhältnisses zwischen den staufischen Herrschern und den Päpsten. In der Forschung gilt die Stauferzeit als eine Epoche grundlegender Konflikte zwischen Kaisertum und Papsttum. Die Tagung, die nicht nur Mitgliedern der Staufergesellschaft, sondern allen Geschichtsinteressierten offensteht, wird am Freitag, 9. November, um 19.30 Uhr eröffnet. Nach Grußworten von Professor Knut Görich, Präsident der Staufergesellschaft, und Oberbürgermeister Guido Till hält Professor Jochen Johrendt von der Universität Wuppertal den Eröffnungsvortrag. Er handelt vom anzustrebenden Idealfall, der Zusammenarbeit der beiden Universalgewalten Papst und Kaiser. Am Samstag folgen von 10.15 bis 17 Uhr fünf weitere Vorträge.

10.15 Uhr: Zum Spannungsverhältnis zwischen staufischen Herrschern und päpstlichen Legaten, Prof. Claudia Zey, Universität Zürich

11 Uhr: „Vom wem hat er denn das Kaisertum, wenn er es nicht vom Herrn Papst hat?“ – Päpste, Kaiser und das Lehnswesen, Prof. Jürgen Dendorfer, Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg

13.30 Uhr: „Des Kaiser Götzenbild“. Friedrich I. Barbarossa und seine Päpste im sogenannten Alexandrinischen Schisma (1159–1177), Univ.-Prof. Dr. Harald Müller, RWTH Aachen University

14.15 Uhr: Friedrich II., Gregor IX. und die Bettelmönche, Professor Maria Pia Alberzoni, Universtà Cattolica del Sacro Cuore, Milano

15.30 Uhr: Kaiser Friedrich II. und das Kardinalskollegium. Gegner und Freunde, Univ.-Prof. Dr. Werner Maleczek, Universität Wien, Institut für Österreichische Geschichtsforschung

16.15 Uhr: Abschlussdiskussion, Moderation: Prof. Knut Görich

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